Frage im Expertenforum Kinderarzt / Kinderärztin an Miriam Althoff:

Mit dem Kopf gekrampft nach kalter Kompresse

Frage: Mit dem Kopf gekrampft nach kalter Kompresse

Superhero

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Liebe Frau Dr. Althoff,   wir waren gerade aufgrund der Nerodermitis unsere Sohnes in der Neurodermitis Sprechstunde der Kinderklinik. Dort lege man ihm während der Wartezeit und um uns die Anwendung zu zeigen um den Milchschorf zu behandeln eine große in einer Wundschutzlösung getränkten Kompresse auf den Kopf. Diese war sehr sehr kalt. Mein kleiner Sohn trank derweil an meiner Brust, nach einigen Minuten krampfte er auf einmal mit seinem Kopf ganz komisch und warf ihn hin und her. Nach 1-2 Minuten machte er dies erneut. Ich geriet sofort in Panik, die Arzthelferin hatte das nicht gesehen, aber sagte, er habe ja weiterhin getrunken und sein Körper seie ja auch warm und, dass es dann wohl nicht schlimm sei. Den Kinderallergologen fragte ich daraufhin auch nochmal, dieser sagte auch, dass es wohl nichts schlimmes war. Wirklich beruhigen tut mich diese Aussage allerdings nicht mir ist in dem Moment mein Herz in die Hose gerutscht weil es ganz furchtbar aussah. Was sagen Sie dazu, was könnte das gewesen sein? Ich möchte diese Behandlung am Kopf  eigentlich aufgrundessen nicht mehr machen, zudem ihn der Milchschorf ja auch im Gegensatz zu seiner restlichen Haut nicht stört.    Was könnte das gewesen sein und kann er dadaruch jetzt schon neurologische Schäden haben?   Liebe Grüße 


Miriam Althoff

Miriam Althoff

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Hallo Superhero, ein echter Krampfanfall wäre mit einem Bewusstseinsverlust einhergegangen und nicht nur mit körperlicher Bewegung. Es klingt eher so, als hätte ihn die kalte Kompresse gestört und als hätte er versucht, diese loszuwerden? Ich war allerdings natürlich nicht dabei und kann es daher nicht genau beurteilen. Der Allergologe hat Ihren Sohn ja allerdings danach gesehen und offensichtlich war er neurologisch unauffällig. Nach einem Krampfanfall zeigen sich die Kinder oft müde, desorientiert etc. Bezüglich der Behandlung möchte ich mich generell ungern einmischen, jedoch denke ich auch, dass man von der Behandlung des Milchschorfs ggf. absehen könnte, solange es nur darum geht, diesen zu entfernen, was ja dann eher ein kosmetischer Grund wäre. Sollte der Milchschorf aufgekratzt, gerötet, entzündet etc. sein, sollte man die Behandlung allerdings aus medizinischen Gründen weiterführen. Besprechen Sie das doch ggf. mit dem Allergologen oder dem Kinderarzt. Viele Grüße!


Superhero

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Er ist 3 Monate alt.


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