LeaundLinus
Guten Tag Herr Dr. Busse, mein Fast 19 Monate alter Sohn ist vor etwa 1-2 Stunden in der Badewanne ausgerutscht und mit dem Hinterkopf auf den Badewannenrand gefallen. Er hat kurz geweint und sich dann auch wieder beruhigt. Danach hat er gut gegessen und getrunken. Inzwischen spielt er auch ganz normal und verhält sich wie immer. Sollte ich dennoch ins Krankenhaus fahren? Oder reicht es aus ihn zu beobachten? bei Erbrechen, Wesensveränderung oder Ähnlichen würden wir natürlich ins Krankenhaus fahren. Wichtig noch zu erwähnen: Ich habe seit der Geburt eine Angststörung, die ich aktuell versuche in den Griff zu bekommen. Möchte also nicht wegen jedem Vorfall in Panik verfallen, unnötig ins Krankenhaus fahren etc. Manchmal fällt es mir jedoch noch schwer so ein Ereignis richtig einzuschätzen bzw. Wie "normale" Eltern ohne übermäßigen Ängsten die Situation handhaben würden. Daher wäre ich dankbar über Ihre fachliche Einschätzung bzw. Rat zum weiteren Vorgehen. (Ferndiagnose ist nicht möglich, das weiß ich natürlich) lieben Dank!
Liebe L., es ist gut, dass Sie fragen, und ich verstehe Ihre Sorge. Ich kann Sie aber beruhigen und Ihnen hoffentlich die Angst nehmen. Denn so lange es Ihrem Sohn gut geht nach der Schädelprellung, gibt es nichts zu tun. Sie dürfen ihn einfach ohne Sorge die nächsten 48 Stunden beobachten und sollten nur bei Auffälligkeit zeitnah sich an Ihren Kinderarzt oder den Kindernotdienst wenden.Weitere Informationen zum Thema Schädelprellung finden Sie unter: Schädelprellung – Hilfe, mein Kind ist auf den Kopf gefallen. Alles Gute!