K.Charly
Hallo Herr Dr. Busse, leider habe ich während der ersten 3 Lebensmonate nicht regelmäßig Jod über ein Nahrungsergänzungsmittel supplementiert, da mir die Relevanz während der Stillzeit nicht bewusst war. Seefisch gab es ca. 1 mal in 2 Wochen und Jodsalz habe ich zum gelegentlichen Kochen benutzt. Leider habe ich nur Biomilch zu mir genommen. Vier Wochen nach der Geburt zeigte ein Blutbild bei mir keinerlei Auffälligkeiten. Würde sich ein Jodmangel bei mir zuerst bemerkbar machen? Was wären die Symptome bei einem Säugling? Im Ärzteblatt (https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/56718/Jodmangel-Stillende-Mutter-versorgt-Saeugling-am-besten) wurde auf eine Studie verwiesen, die schlussfolgert, dass zuerst die Versorgung des Säuglings mit Jod sichergestellt wird, bevor die Mutter ausreichend versorgt wird. Können Sie diese These evtl. bestätigen? Ich weiß dass ich die Zeit nicht zurückdrehen kann, aber es beschäftigt mich sehr. Ich versuche alles richtig zu machen, freue mich darüber dass das Stillen so gut klappt und nun erfahre ich, dass ich evtl.einen Mangelzustand erzeugt habe. Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort. Viele Grüße, K.Charly
Liebe K., der mögliche Jodmangel, der aber bei entsprechendem Speicher auch nicht sofort entsteht, hätte nur Sie und nicht Ihr gestilltes Kind betroffen. Bitte klären Sie mit Ihrem Arzt, ob und wenn ja wie viel Jodid Sie zu sich nehmen sollen. Ideal ist 2 mal die Woche Seefisch. Alles Gute!
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