physiodad
Heute hatte meine 11 Monate alte Tochter eine Untersuchung und die Masernimpfung. Wir haben sie auf die Liege gelegt und sie begann zu weinen. Der Arzt hielt ihren Kopf fest und schaute ihr gegen ihren Widerstand in den Hals. Währenddessen fing meine Tochter noch stärker an zu weinen. Anschließend drehte er ihren Kopf wieder fest, um in ihre Ohren zu schauen. Außerdem ließ er ihre Arme festhalten, damit sie sich nicht bewegen konnte. Ich weiß, dass Ärzte oft nur wenig Zeit für die Untersuchung haben, aber bei dieser Art der Untersuchung habe ich mich ehrlich gesagt unwohl gefühlt. Nach der Untersuchung bekam meine Tochter Rötungen im Bereich um die Augen (vermutlich durch geplatzte Äderchen). Ist diese Art der Untersuchung Ihrer Meinung nach normal?
Lieber Physiodad, aus der Distanz lässt sich für mich die Untersuchungssituation nur sehr schwer bewerten. Grundsätzlich lassen sich Kinder nur sehr ungern freiwillig untersuchen - je jünger desto schwieriger ist es nach meiner Erfahrung. Für den Kinderarzt/die Kinderärztin kann es manchmal ein großer Balanceakt sein, die notwendigen Untersuchungen und die Bedürfnisse des Kindes in Einklang zu bringen. Dies gelingt mal besser und mal weniger gut. Um so wichtiger ist hierbei eine offene und wertschätzende Kommunikation zwischen Arzt/Ärztin und Eltern. Ich habe den Eindruck, dass da heute etwas nicht rund gelaufen ist. Deshalb würde ich empfehlen, das Ganze noch einmal mit dem Kollegen persönlich zu besprechen, um Ihr Unbehagen zu äußern. Nur so können Sie sicherstellen, dass langfristig eine gute Vertrauensbasis zwischen Ihnen und dem Kinderarzt bestehen bleibt. Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende, Ralf Brügel
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