Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Bpa in Püriergefäß

Frage: Bpa in Püriergefäß

Lollipop@

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Liebe Kinderärzte, ich mache mir gerade große Sorgen. Eigentlich achte ich sehr genau darauf dass wir viel Glas und Edelstahl benutzen. Damals aber noch nicht so wissend wie heute. Ich habe mich beim Verbraucherschutz auf der Internetseite über Plastik informiert. Und da waren die früheren hohen Becher z.b. um Sahne aufzuschlagen sehr deutlich beschrieben, aus polycarbonat mit bpa!. So einen Becher habe ich auch vererbt bekommen. Damals habe ich noch nicht viel gewusst bzw. habe harten Plastik als sicher wahrgenommen. Unserer war vor Nutzung für Babybrei schon milchig und zerkratzt, also innerlich nicht äußerlich fühlbar. Ich habe diesen jedoch zum Pürieren vom Babybrei benutzt. Vermutlich ein paar Monate bis knapp ein halbes Jahr, jeden Tag einmal. Ich weiß nicht genau wie lange...Den Brei hat sie aus einer Holzschale von Hans Natur gegessen. Ziemlich absurd im Nachhinein. Wie schätzen Sie das ein? Ich bekomme unterschiedliche Angaben von Google. Einmal das viel vom bpa aus so einem alten Gefäß von der Spülmaschine rausgewaschen wurde und kaum mehr was drin war. Eine andere Info ist aber auch, dass durch die Risse und Hitze  gerade bpa frei wurde. Vermutlich war das Gefäß aus den 90ern, 20 bis 25 Jahre alt und bis dahin unzählige Male in der Spülmaschine.  Ich habe gerade enorme Angst meine Tochter mit bpa belastet zu haben ( sie ist mittlerweile 4).Das Gefäß hatte ich dann weggeworfen, kann es also nicht so genau rauskriegen. Google sagt mir auch, dass viele ein solches Gefäß noch zu Hause haben?  Was meinen Sie? Für mich fühlt sich das sehr sehr schlimm an. Weil bpa ja so gefährlich ist.  Viele Grüße  und erst mal ein schönes Wochenende an Sie


Dr. med. Andreas Busse

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Liebe L., bitte entspannen Sie sich! Es ist immer sinnvoll, mögliche "Schadstoffe" zu vermeiden, wenn man darüber Kenntnis hat. In früheren Zeiten wusste man noch nichts über Dinge wie BPA, und trotzdem haben wir alle und unsere Kinder doch offensichtlich ganz gut "überlebt". Sorgen darüber, was in der Vergangenheit möglichweise "passiert" sein könnte, halte ich für das viel größeren Risiko für unsere Gesundheit und die unserer Kinder, die doch bitte nicht mit ständigen Ängsten aufwachsen sollen. Ich kann Ihnen deshalb nur empfehlen, das Thema ein für alle Mal abzuhaken. Alles Gute!


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