Andrea_M_
Hallo Dr. Busse, ich stehe vor einem Rätsel. Seit Mittwoch hat mein Sohn, 14 Wochen, plötzlich Schwierigkeiten mit dem Stillen. Es begann damit, dass er bei einigen Mahlzeiten nur kurz an der Brust getrunken hat oder aber anfing zu schreien, wenn ich ihn in den Arm zur Wiegeposition gelegt habe. Zwischendrin gab es immer mal wieder normale Mahlzeiten und die Nächte waren ok. Gestern hat er bei jeder Mahlzeit Schwierigkeiten gemacht und wollte heute früh das Stillhütchen nicht mal mehr in den Mund nehmen. Wieso das plötzlich einsetzt, kann ich mir nur mit zwei anstrengenden vorausgegangenen Tagen erklären. Montag hat er die erste 6-Fach Impfung plus Pneumokokken bekommen (meine Kinderarzt impft erst zur U4 daher jetzt erst), auf die er aber gut (ohne Fieber) reagiert hat. Am Dienstag sind wir mit dem Auto 10km in einen anderen Stadtbezirk zur Stillberatung gefahren. Während der Autofahrt war er teils so außer sich, dass ich anhalten und mit ihm aussteigen bzw. auf der Rückfahrt nach 2/3 der Fahrt mit Tragetuch in den Öffis weiter bin. Könnte ihn das aus dem Takt gebracht haben? Er war sehr zart bei der Geburt und seine Gewichtskurve verläuft kontinuierlich leicht unterhalb der 15. Perzentile weshalb ich schnell nervös werde, wenn er nicht gut trinkt, denn er hat ja keine Fettreserven. Deshalb pumpe ich ab und lasse es nicht dazu kommen, dass er vor Hunger richtig schreit. Mein Mann meinte ich soll mal abwarten bis er richtig Hunger hat, sonst halt ein paar Tage abpumpen und schauen ob das nur eine Phase ist. Mir geht es mit dieser Entwicklung schlecht weil ich sehr gerne stille und die Nähe zu meinem Sohn sehr genieße. Haben Sie einen Rat für mich? Viele Grüße Andrea
Liebe A., man kann nicht immer wissen, was ein Kind gerade irritiert und ich kann Ihnen nur raten, gemeinsam mit dem Papa etwas gelassener zu bleiben. Auch "zarte" Kinder verhungern nicht gleich. Und je ruhiger Sie bleiben, umso besser sind auch die Chancen, dass sich das auf Ihr Kind überträgt und es wieder zum normalen Alltag zurückfindet. Sonst kann Ihnen am besten kommende Woche Ihre Stillberaterin helfen. Alles Gute!
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