Mutti2025
Sehr geehrter Herr Dr. Busse, mein 3-jähriger Sohn ist seit 3 Tagen am Fiebern und laut heutigem Schnelltest aus der Apotheke hat er eine RSV-Infektion. Ich erwarte nun mein zweites Kind (ET in 11 Tagen) und bin nicht gegen RSV geimpft. Der Papa und ich haben (noch?) keine Symptome, aber ich mache mir Sorgen, dass die Geburt zeitnah einsetzt und sich das Neugeborene direkt ansteckt. Nun meine Fragen: Können wir irgendwas prophylaktisch tun? Mich am Montag nachimpfen? Oder das Neugeborene bereits am ersten Tag nach der Geburt impfen lassen? Meine Entbindungsklinik hat keine angeschlossene Kinderklinik, aber zur U2 kommt ein Kinderarzt in die Klinik. Gäbe es noch etwas zu beachten, wenn ich Krankheitssymptome entwickle? Ich danke Ihnen im Voraus auch für Ihre vielen Antworten der Fragen anderer Nutzern, die mir in der Vergangenheit geholfen haben. Freundliche Grüße
Liebe M., schön, dass Ihnen meine Antworten schon häufiger geholfen haben. Und in diesem Fall sollte es auch funktionieren: Neugeborene, die während der RSV-Saison (meist zwischen Oktober bis März) geboren werden, sollen die passive Impfung gegen RSV (Beyfortus) möglichst rasch nach der Geburt, idealerweise bei Entlassung aus der Geburtseinrichtung bzw. bei der U2 (3. bis 10. Lebenstag) bekommen. Bitte besprechen Sie mit der Geburtsklinik und dem Kinderarzt dort, dass die Impfung direkt nach der Geburt noch in der Klinik gegeben wird, sodass Ihr Neugeborenes sofort den optimalen Schutz bekommt. Alles Gute!
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