sterni77
Guten Tag, mein Sohn, 5 Monate alt, soll Antibiotika nehmen aufgrund eines Nasenabstriches, indem Stapylokokkus aureus und Hämophilus influenza nachgewiesen wurde. Er hat halt Schnupfen seit ein paar Wochen, wobei man mir immer versicherte, dass es normal sei, da er in der 8.LW eine RSV- Infektion hatte. Seien halt die Viren, die sich hartnäckig halten. Deshalb nahmen wir es immer gelassen und mittlerweile geht es auch schon besser. Nun drängt uns die àrztin allerdings zur AB-Einnahme. Da Caspar aber unter Neurodermitis leidet, möchten wir AB nur sehr ungern, bzw. nur im Notfall geben. Haben endlich einen einigermassen annehmbaren Hautzustand erreicht und wollen dies nun ungern gefährden. Allerdings noch weniger wollen wir, dass es für unseren Sohn irgendwie gefährlich werden könnte. Was kann ein solcher Nasenabstrich für Folgen haben? Er ist leider auch noch nicht geimpft, da er seit der RSV Geschichte noch nie 100% infektfrei war. Er ist fit und munter, weshalb uns eine AB Gabe natürlich auch schwer fällt. Warum ist AB hier so wichtig? Haben wir eine Chance, das auch so in den Griff zu kriegen? Oder allenfalls homöopathisch? Umchaloabotropfen bekommt er bereits, worauf er sehr gut anspricht. Liebe Grüsse, M.B.
Liebe S., das einzige, was ich dringend empfehlen würde, wäre endlich die 6-fach- und Pneumokokkenimpfung zügig zu machen, denn das Fehlen gefährdet ihn ernsthaft. Und es muss nicht "100%ig gesund sein" dabei, ein harmloser Atemwegsinfekt ohne Fieber ist auch ausdrücklich nach Empfehlungen der STIKO kein Hínderungsgrund!! Den Sinn einer Antibiotikatherapie kann ich dagegen auch nicht nachvollziehen, wenn es ihm gut geht. Alles Gute!
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