Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Spätfolgen durch Stress bei Geburt (Apgar, PH)

Frage: Spätfolgen durch Stress bei Geburt (Apgar, PH)

Marie345

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Guten Tag, vorab möchte ich micht für dieses super Forum und die Beantwortung der Fragen bedanken. Bereits in der Schwangerschaft habe ich hier viel gelesen, das hat wirklich sehr geholfen! Nun zur Frage: Unser Sohn wurde vor ca. 1 Woche in der SSW41 geboren (kein Kaiserschnitt). Nun haben wir den Geburtsbericht erhalten und machen uns wegen der folgenden Werte große Sorgen: APGAR 8/6/9 Nabelschnur-pH 7,08 Base Excess −10,4 Direkt nach der Geburt wurden die Atemwege durch den Kinderarzt abgesaugt, nach ca. 15 Minuten kam er wieder zu uns. Die U2-Untersuchung war unauffällig. Müssen wir auf Grund dieses Verlaufs mit dauerhaft Folgen für unser Kind rechnen? Ein Apgar-Abfall von der ersten zur fünften Minute scheint ein untypischer Verlauf zu sein, oder? Vielen Dank schon vorab für Ihre Antwort & Grüße Marie


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe M., erst mal ganz herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Sohn!! Bitte machen Sie sich keine unnötigen Sorgen, der Verlauf und auch die APGAR-Beurteilung waren offensichtlich ganz normal, und das gute Ergebnis der Vorsorgeuntersuchung U2 spricht dafür, dass es weder ernsthafte Probleme gab noch welche zu erwarten sind. Genießen Sie die Zeit mit Ihrem Sohn!!


Pixie7

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Zum Medizinischen kann ich nichts beitragen, möchte mir aber einen Rat erlauben, auch auf die Gefahr hin, dass das nicht gut ankommt: ich lese seit Jahren in diesem Forum und mMn sind sehr viele Fragen von zwei "Problemen" motiviert: fehlende Fähigkeit Alltagssituationen zu erkennen/Ängste oder mangelndes Vertrauen in ärztliches Personal.  Natürlich sollte man aufmerksam sein, nicht alles hinnehmen - auch Ärzte machen Fehler. Aber für alles eine Zweit- oder gar Drittmeinung einholen zu wollen und die Kompetenz stets anzuzweifeln, halte ich für keinen guten Weg. Die Kunst ist, eine gute Balance zu finden und die Sorgen nicht überhand nehmen zu lassen.  Kurz: ich drücke die Daumen, dass bei Deinem Baby alles tipptopp war und ist und versuche Dir vor Augen zu halten, dass es total unwahrscheinlich ist, dass ein Arzt vergisst, seine Patienten von einem schwerwiegenden Problem zu unterrichten. 


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