Frage im Expertenforum Geburt per Kaiserschnitt an Prof. Dr. med. Lars Hellmeyer:

Angst vor Kaiserschnitt

Frage: Angst vor Kaiserschnitt

Josie_2018

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Sehr geehrter Herr Dr. Hellmeyer, Ich bin nun 32+5 und habe bereits seit 17 Wochen mit einer sehr schmerzhaften symphysenlockerung zu kämpfen. Meine Ärztin vermutet, dass es noch mit meinem steißbeinbruch von letztem Jahr zusammenhängen könnte. Da es mir nun körperlich und auch psychisch gar nicht mehr gut geht, ich kaum noch laufen kann und viel weine, wegen den Schmerzen und weil ich mir Vorwürfe mache, weil meine beiden großen auf der Strecke bleiben.... Und außerdem die Gefahr einer symphysenruptur besteht, soll ich nächsten Donnerstag ins Krankenhaus zur geburtsplanung wegen evtl vorzeitigem Kaiserschnitt. Was bedeutet nun vorzeitig? Meine tochter kam 2009 in 36+6 spontan im geburtshaus zur Welt und mein Sohn 2012 in 36+2 überstürzt. Ich hatte geade da zum Glück nen termin bei meiner hebamme, denn ich hab nichts weiter gemerkt, da sagtw sie mir der Muttermund ist schon 5 cm offen. 54 min. Später war er da. Wenn es diesmal wieder so plötzlich kommt, bliebe ja gar keine Zeit mehr für Kaiserschnitt. Was bedeutet nun vorzeitig? Noch dazu kommt, dass ich wahnsinnig angst davor habe. Ich hatte schon bei jeder Geburt angst zu sterben, warum auch immer.... Aber vor Kaiserschnitt hab ich noch mehr angst. Ich bin grade ziemlich durcheinander und hab auch keine Ahnung ob ich es trotzdem normal versuche oder einem Kaiserschnitt zustimme. Meine Ärztin sagtw ich sill nun an mich denken. Meinem kind gehrs gut. Aber ich weiß einfach nicht was das Beste und sicherste für mich ist. Ich hoffe sie können mir etwas helfen und mich vielleicht etwas beruhigen. Liebe Grüße Josie


Prof. Dr. med. Lars Hellmeyer

Prof. Dr. med. Lars Hellmeyer

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Hallo Josie_2018, obwohl es Ihnen so schlecht geht, glaube ich, dass da kein Kaiserschnitt hilft und diesen halte ich auch nicht für indiziert. Vielleicht kann man etwas eher die Geburt einleiten, aber auch das ist nicht erforderlich, da die Kinder ja eher früher kamen. Ich glaube, Sie brauchen eine gute Schmerztherapie und psychologische Unterstützung. Aber genau das sollten Sie im Krankenhaus bei der Geburtsplanung äußern, aber der Kaiserschnitt ist, wie Sie richtig erkennen nicht die Lösung. LG und alles Gute


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