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Sehr geehrter Herr Prof. Heininger, wir leben im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg und mein großer Sohn hat die erste FSME-Impfung damals als Zweijähriger in Thüringen bekommen. Danach hat unser Kinderarzt zwar komisch reagiert, aber hier die Folgeimpfungen durchgeführt. Nun möchte ich unseren Kleinen gern gegen FSME impfen lassen, weil wir in einer Baumschule wohnen, sehr viel draußen sind und alle mehrmals im Jahr Zecken haben. Auch der kleine hatte dieses Jahr schon eine. Der Kinderarzt sagt aber, er würde es erst bei dreijährigen machen, weil das Virus in Kleinkindern ruht. Er hat auch ungewöhnlich heftig reagiert, denn normalerweise ist er ein Impf-Befürworter. Beim RKI habe ich leider keine genaue Empfehlung gefunden, doch auf http://www.impfen.de/zecken/schutzimpfung/00026/index.html?lang=de habe ich gelesen, dass die STIKO die Impfung allen empfiehlt. Könnten Sie mir bitte einen Rat geben oder mich ggf. auf eine Studie bei PubMed verweisen, die die Aussage meines Kinderarztes bestätigt? Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe! Viele freundliche Grüße Silke Haubeiß.
Sehr geehrte Frau Haubeiss, es gibt whs 2 Gründe für die Aussage Ihres Kinderarztes: 1) es ab einmal einen Impfstoff gegen FSME namens Ticovac, der bei KIndern im Alter 1-2 jahren vermehrt zu Fieber als nebenwirkung führte. Diesen gibt es jedoch nicht mehr und die heute verfügbaren Impfstoffe sind gut verträglich 2) die FSME verläuft umso schwerer, je älter der Infizierte ist. Dennoch ist die Impfung für Personen, die sich in Risikogebieten für die FSME aufhalten, ab dem Alter von 1 Jahr empfohlen. Ihr Wunsch nach Impfung ist also legitim und sollte von Ihrem Kinderarzt respektiert werden. Alles Gute!
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