Elisabeth2810
Hallo Herr Prof. Abeck! Unsere kleine Tochter (9 Monate) hat schon seit ca. 4 Monaten Probleme mit der Haut in Form von v.a. perioralen ekzematösen Hautveränderungen (die sie aber nie jucken), die mal mehr, mal weniger ausgeprägt sind (teilweise auch gänzlich verschwunden) und einem wiederholt wunden Po (nur gerötet, teilweise kleine Pickelchen, keine offenen Stellen). Davor hatten wir erst mit Kopfgneis und danach mit einer heftigen Neugeborenenakne zu "kämpfen" sowie schnell entzündeten Halsfalten, sie hat also sehr empfindliche Haut. Die ekzematösen Veränderungen begannen nach Beikosteinführung, zu der Zeit begann sie jedoch gerade auch kräftig zu zahnen mit sehr starkem Speichelfluss, seitdem zahnt sie eigentlich fast die ganze Zeit (nach 4 Monaten kommt jetzt schon der 8. Zahn) mit entsprechend wechselnd starkem Speichelfluss. Am Anfang war es einmalig am ganzen Körper, auch typisch beugeseitig (Kniekehlen, Armbeugen, auch hinter den Ohren), seitdem jedoch nur noch perioral und an den Wangen. Da sie ein allergiegefährdetes Baby ist (durch mich), führen wir neue Lebensmittel wirklich nur langsam und Stück für Stück ein. Nun "reagiert" sie auf diverse Lebensmittel (darunter auch hypoallergene wie Kartoffel) mit einem mehr oder weniger starken Aufflammen des Ekzems und auch einem dann wund werdenden Po (teils durch dann häufigeren Stuhlgang). Der Kinderarzt meint, er könne sich nicht vorstellen, dass sie gegen all diese Lebensmittel Allergien habe und wir sollten einfach v.a. gut verträgliche Lebensmittel geben und die anderen nur in ganz kleinen Mengen und alles weiter beobachten, er meine, es handele sich eher um unspezifische Reaktionen der Haut bei wahrscheinlich Neurodermitis. Ich fühle mich bei dem ganzen Thema sehr unsicher und möchte natürlich wie alle Mamas nichts falsch machen bzw. meine Tochter durch falsche Hautpflege oder Beikostgabe gegen Nahrungsmittel sensibilisieren. Nun meine Fragen (auch wenn ich weiß, dass das natürlich aus der Ferne immer schwierig zu beurteilen ist): - ist das "Neurodermitis-typisch"? D.h. glauben Sie auch eher an unspezifische Reaktionen der Haut auf Umweltreize? - sollen wir die Haut im Gesicht täglich pflegen/cremen? (wir sind sonst sehr zurückhaltend, sie wird sonst nur 1x wöchentlich mit klarem Wasser gebadet, damit die Haut ihre Schutzbarriere behält) Wenn ja, haben Sie eine Creme-Empfehlung? - selbe Frage für die Po-Region: hier cremen wir selber sehr sehr oft mit Zinkcreme oder lassen auch immer wieder Luft dran, alles hilft aber immer nur kurzfristig bzw. bringt Linderung. Haben Sie hier auch eine Creme-Empfehlung? Der Text und die Fragen sind leider sehr lang geworden, daher ein ganz besonderes Dankeschön an Sie für Ihre Zeit und Mühe beim Lesen und für Ihre Hilfe!! =)
eine echte Neurodermitis kann ich aufgrund des fehlenden Juckreizes nicht diagnostizieen ebenso wie eine Nahrungsmittelallergie; in dem Alter Ihrer Tochter sind v.a. Infekte - Zahnen!!! - Impfungen - Hitze die wichtigsten Verschlechterunsgfakoren! den sehr pragmatischen Ansatz Ihres Kinderarztes finde ich gut! ja, regelmäßige Gesichtspflege mit der Allergika Gesichtscreme sensitive gerne die Haut und die Windelregion eincremen, wobei hier die Dermifant Produkte f. Körper und Windelbereich empfehlenswert sind
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