Mitglied inaktiv
Guten Morgen, Ich hoffe,daß ich bei Ihnen Rat finde. Ich bin 30,Mutter von 3 Kindern und in der 7.Woche schwanger.Im November 2004 habe ich meine Tochter im 7.Monat tot geboren(offener Rücken,keine Aussicht auf Leben,ss wurde beendet/Uniklinik Bonn) Ich nehme Folsäure 5mg/Tag und habe mich für die Nackenfaltemessung in der 12.Woche entschieden.Reicht diese aus,um ein sicheres Ergebnis zu bekommen oder sollte ich zusätzlich eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen? Aber ich mache mir auch Sorgen wegen der Entbindung.Bei meinem 3.Kind wurde nach der Geburt eine Ausschabung gemacht,da sich die Nachgeburt nicht löste.Nach der 4.Entbindung war auch wieder eine Op nötig.Diesmal hielten die Blutungen trotz Ausschabung an und in der Uniklinik machte man mir große Angst weil mir gesagt wurde das sich meine Gebärmutter nicht zusammenzieht und soetwas mit einer Not Op enden könnte. Wir sind über die jetzige Schwangerschaft sehr glücklich.Mein FA hat mir gesagt,ich sollte keine zu große Angst vor der nächsten Entbindung haben,da man im Notfall operieren würde. Nun meine Frage:Ist es nicht ungefährlicher,einen KS machen zu lassen?Ich bekomme jetzt schon trotz großer Freude über das Baby regelrechte Entbindungs-Panik. danke im voraus
Dr. med. Stefan Kniesburges
Hallo, die Nackenfalten-Messung kann einen Neuralrohr-Defekt nicht mit Sicherheit ausschließen. Eine AFP-Bestimmung des Fruchtwassers und somit eine Amniozentese, ist in dieser Frage die genauerer Untersuchung. Lassen Sie sich vom Pränataldiagnostiker beraten. Ein Kaiserschnitt kann leider Plazentalösungsstörungen auch nicht verhindern, auch atonische Blutungen lassen sich damit nicht behandeln oder verhindern, im Gegenteil, sie treten dabei noch häufiger auf. Dr. S. Kniesburges, St. Marienkrankenhaus Ratingen
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