Frage im Expertenforum Frauenarzt / Frauenärztin an Dr. med. Helmut Mallmann:

Periode seit 3 Wochen - Kein Ende in Sicht

Frage: Periode seit 3 Wochen - Kein Ende in Sicht

Michelle0401

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Guten Abend.  Kurz zu mir. Ich bin 30 Jahre alt. 2018 wurde bei mir das PCO Syndrom festgestellt. Ich habe dann Metformin bekommen, welches ich auf ärztlichen Rat nach 4 Monaten wieder abgesetzt hatte, da ich es nicht vertragen habe. Seither nehme ich keine Medikamente ein.  Ich hatte schon immer sehr starke und teilweise lange Perioden, sowohl was die Blutung, als auch die Schmerzen betrifft. Deshalb ist mir vieles nicht neu. Außer die Situation jetzt. Im September 2025 hatte ich nach einem Zyklus von 392 Tagen das erste mal wieder eine Periode. Diese und auch die darauffolgende Periode waren harmlos, im Gegensatz wie ich es sonst kannte. Leichte Blutungen, kaum Klümpchen und eine kürzere Dauer.  Jetzt vor fast 3 Wochen (heute ist Tag 19) habe ich starke Unterleibkrämpfe mit Blutung bekommen. Die Schmerzen waren kaum auszuhalten. Da Weihnachten und Silvester dazwischen lagen, hatte meine Gyn Urlaub. Ich wollte auch nicht wieder in eine Klinik, weil ich letztes Jahr auch ohne Blutung so schlimme Unterleibkrämpfe hatte und dann ewig im Krankenhaus warten musste, um zu hören, dass sie nichts finden.  Naja, ich hab dann jetzt eben versucht die Schmerzen mit Ibuprofen (da Buscopan leider gar nicht mehr hilft) und einer Wärmflasche los zu werden, oder zumindest besser zu machen. Nichts hat geholfen. Ich hatte weiterhin Blutung (allerdings noch normal) und eben diese Krämpfe. Ich habe auch Dolormin für Frauen genommen, auch das hat nicht geholfen. Am 07.01 - da hatte ich bereits 12 Tage diese Schmerzen und die Blutung - bin ich dann zur Gyn. Sie hatte mich untersucht und festgestellt, dass ich sehr viel Gebärmutterschleimhaut angesammelt habe. Sie hatte mir dann Duphaston verschrieben, weil ich wohl einen Progesteronmangel habe. Dies lasse ich im April in einem Hormonzentrum abklären. Ich nehme seit einer Woche jeden Abend 2 Tabletten und merke, dass es mir gefühlsmäßig viel besser geht und ich mich seelisch auch besser fühle. Auch meine Libido ist wieder sehr hoch, was mittlerweile zur Qual wird, da diese Periode nicht aufhören will. Ich hatte am Montag bei meiner Gyn angerufen, da zwar die Schmerzen weg gegangen sind, allerdings die Blutung immer stärker wird. Ich musste am Montag und Gestern alle 30 bis maximal 45 Minuten die Binde wechseln und trage Inkontinenzhosen als Schutz vor durchbluten. Ich habe auch teilweise Handgroße Kloagel ausgeschieden.  Heute hatte ich dann einen leichten Hoffnungsschimmer, da gegen Nachmittag die Binde erst nach 4 Stunden voll war. Habe mich schon gefreut, dass es endlich weniger wird und sitze eben auf der Toilette, als wieder ein großer Kloagel in die Toilette fiel. Seitdem läuft das Blut auch wieder stärker. Ich weiß nicht was ich noch machen soll. Ich habe seit gestern hin und wieder - zum Glück - nur leichtes ziehen im Unterleib, welches seit eben auch wieder verschwunden ist.  Ich mache mir große Sorgen. Meine Gyn sagte allerdings dass es normal sei, weil Duphaston mir hilft, alles los zu werden. Aber bestimmt mehr als 3 Wochen Regelblutung, ohne Aussicht auf Besserung, ziehen echt an meinen Nerven.  Ich weiß, das war ein sehr langer Text, aber ich möchte, dass sie das so gut wie möglich einschätzen können und mir vielleicht helfen können. Vielen Dank im voraus und liebe Grüße.


Dr. med. Helmut Mallmann

Dr. med. Helmut Mallmann

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Na ja, nach der Beschreibung der Situation würde ich auf jeden Fall noch einmal eine Ultraschallkontrolle und ggf. einen Schwangerschaftstest machen und dann entscheiden, wie es weitergeht, denn eigentlich müsste zunächst die Blutung unter 2 x Duphaston weggehen. Man muss danach entscheiden, ob nicht doch eine Ausschabung notwendig ist, dann kann man auch die Gebärmutterschleimhaut feingeweblich beurteilen. Alles Gute !! Gruß Dr. Mallmann


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