KellyG
Hallo Herr Dr. Mallmann, die Geburt meines Kindes war aufgrund von mangelnden Fruchtwassers eingeleitet worden. Die Einleitung verlief vier Tage nicht erfolgreich und wurde am 5. Tag schlussendlich doch mit einer PDA vollendet. Zwei Tage danach wurde eine Ausschabung wegen sehr starker Blutungen gemacht. Es wurde u.a. Eihäute, Blutkoagel und Placenta-Reste entfernt. Nun circa zwei Wochen danach ist die Gebärmutter zwar gut kontrahiert, jedoch noch 3 cm groß. Anscheinend befinden sich erneut Blutkoagel darin und diese werde ich nicht los. Aufgrund von Infektionsgefahr drängen die Ärzte zu einer erneuten Ausschabung nachdem bereits alle möglichen Medikamente (Cytotec, Methergin, Oxytocin) versagt haben. Es scheint bald so, dass auch wegen der langen Einleitung die Medikamente keinen Effekt mehr bewirken. Bisherige Blutwerte sind gut und Schmerzen auch nicht vorhanden. Ich will auf keinen Fall eine zweite Ausschabung. Ist die Gebärmutter eventuell nach der Einleitung zu schwach, um die Blutkoagel abzuwerfen? Welche Möglichkeiten gibt es noch um eine 2. Ausschabung zu umgehen bzw. muss diese wirklich gemacht werden? Wie lange kann die eventuell notwendige Ausschabung noch warten? Vielleicht haben Sie eine Lösung zu meinem Fall. Vielen Dank im Voraus. MfG Kelly Giovanna
Wenn keine Schmerzen und oder erhöhten Temperaturen auftreten, kann man erwägen, auf die Ausschabung unter regelmäßiger Kontrolle zu verzichten. Das können Sie aber nur im Einklang mit Ihrem Ärzten machen. Gruß Dr. Mallmann
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