Mitglied inaktiv
Guten Tag Dr. Mallmann, ich bin 27 J. alt, 1,62m/52 kg und derzeit wieder dabei (nach 7 Jahren Pille), ein geeignetes Verhütungsmittel zu finden: Symptothermale Methode hat nach 1,5 Jahren kürzlich versagt:Schwangerschaftsabbruch -nun Nuva-Ring: Übelkeit, Kopfschmerzen, Krämpfe -Pille geht auch nicht mehr (hatte bisher Leios, Valette, Belara): starke Depressionen, Dysmenorrhoe, Mykosen, Pigmentflecke Ist die Kombination von Symptothermaler Methode und einem mechan. Verhütungsmittel (Lea-Contraceptivum, Pessar, Kondom)ausreichend? Ich habe Zyklen, die stets im Wechsel von ca. 31/38 Tagen auftreten, somit fällt "Persona" auch schon weg. Implanon möchte ich nicht, wegen der hohen Dosis. Mein Frauenarzt sagte mir kürzlich, dass symptothermal aufgrund von möglichen Doppelovulationen zu unsicher ist ... . hatte noch nie etwas über Doppelovulationen in NFP-Foren o.ä. gelesen, gehört und auch von meiner vorigen Frauenärztin nichts darüber erfahren. Wie sieht es damit aus? Über eine Antwort und Empfehlungen würde ich mich sehr freuen! Vielen Dank!
Na ja. Das ist ja echt schwer. Die Spirale kommt nicht in Frage?? Zur NFP: Wenn Sie sehr sicher mit NFP verhüten wollen. Sollten Sie sich nur auf die Temperatur und Kondome verlassen. Denn: die Temperatur ist doch recht objektiv. Bei Kondomen merkt man meist das Versagen (Defekt oder Verrutschen) und kann noch die Pille danach nehmen. Vielleicht darf ich die wichtigsten Punkte noch einmal zusammenfassen: Die Sicherheit der Temperaturmethode ist davon abhängig, wie konsequent die Methode durchgeführt wird. Die wichtigsten Punkte: Die Temperatur muss vor dem Aufstehen gemessen werden. Zuvor sollte die Nachtruhe von 6 Stunden und mehr dauern. Die Temperatur muss im Enddarm gemessen werden. Ab dem 6. Zyklustag (vom ersten Tag der Blutung gezählt) muss verhütet werden. Jeder Tag länger ohne Verhütung verschlechtert die Sicherheit der Methode stark. Wenn die Temperatur 4 Tage erhöht ist, kann auf Verhütung verzichtet werden. Wenn in der kritischer Zeit ein Kondom zerreißt oder abrutscht, bzw. keine Verhütung erfolgt, sollte die „Pille danach“ genommen werden. Die „Pille danach“ sollten Sie sich möglichst sofort kaufen und nicht auf den Notfall warten. (Rezept stellt Ihnen Ihre Frauenarztpraxis aus) Lassen Sie sich die Methode vor der Anwendung anhand Ihrer Temperaturkurve noch einmal erklären. Denn individuelle Abweichungen sind häufig. Bei strenger Einhaltung der Regeln können Sie so einen Pearl-Index von 0,6 bis 1 erreichen. Von 1000 Frauen, die diese Verhütungsmethode ein Jahr lang anwenden, werden also bei optimalen Verhältnissen also 6 Frauen schwanger. Gruß Dr. Mallmann
Mitglied inaktiv
Hallo Ich hab Implanon. Also, es ist eben sehr niedrig dosiert, so wie die Minipille. Deine Aussage stimmt leider nicht. Warum versuchst Du nicht mal die Minipille/Implanon? Ich vertage sonst keine Pille. Alles Gute noch Diana
Mitglied inaktiv
Vielen Dank für Ihre Antwort! Werde mich dementsprechend noch einmal mit meinem Arzt kurzschließen. Eines noch: Was sagen Sie zum Thema Doppelovulation? Ist es tatsächlich möglich, dass nach bereits erfolger Ovulation eine weitere Auftritt und dies sich nicht in einem erneuten Absinken der Temperatur ausdrückt und auch nicht am Zervixschleim erkennbar ist? (Es kam schon vor, dass in einem Zyklus die Temperatur nach drei Tagen wieder abfiel, um dann erneut nach etwa 7 Tagen anzusteigen was aber nicht weiter problematisch war, da ich immer 4 Tage warte...) Vorab schon vielen Dank und beste Grüße!
Natürlich ist eine Doppelovulation möglich, dürfte aber wohl sehr selten sein. Man wird sie nicht wirklich bemerken. Gruß Dr. Mallmann
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