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Hallo Herr Doktor, mein Problem ist das folgende: Mein Sohn (24 Monate) wird aktuell noch wenig von mir gestillt. Mein Zyklus versucht seit ca. 6 Monaten wieder zu funktionieren. Regelmäßig ist er (26-27 Tage), Eisprung findet auch statt, aber ich leide unter diversen zyklusabhängigen Symptomen. Zu Beginn des Zyklus habe ich die ersten Tage eine sehr starke, schmerzhafte Blutung, woraus bereits binnen dieser 6 Monate mein hb von 13,7 auf 10,2 abgefallen ist(ich nehme jetzt dafür schon wieder Eisen), dann folgen im Zyklus meist 2-3 Tage mit starker übelkeit und Kopfschmerzen, der Eisprung findet meist an zt 12 statt, davor ist mit meist wieder 1-2 Tage übel und ich habe Schmerzen in der Gegend der Eierstöcke,so an den zyklustagen 17,18,19,20 wieder übelkeit, Kopfschmerzen, dazu extreme Reizbarkeit und ich bin ausgesprochen launisch und aggressiv, dann pms inkl. Leichter schmierblutungen bis zu Periode. Um das Ganze in den Griff zu bekommen, war ich bei meiner Ärztin, die vin einer Östrogendominanz ausgeht und mit einer monopille (desirett) therapieren möchte. Ich frage mich, was mit Utrogest ist - das hatte ich bereits vor den Schwangerschaften bekommen und gut vertragen, mit der Pille fürchte ich mich wirklich davor noch mehr Chaos in den hormonhaushalt zu bringen. Kann es außerdem sein, dass neben einem Progesteronmangel auch ein östeogenmangek vorliegt? Und macht ein hormonstatus in der stillzeit überhaupt Sinn?
Ein Hormontest in der Stillzeit ist nur bedingt verwendbar. Die Idee Ihrer Ärztin ist den Eisprung zu unterdrücken. Denn die Probleme scheinen ja vom Eisprung beeinflusst zu werden. Mit Utrogest unterdrücken sie nicht den Eisprung. Deshalb empfiehlt sich die Gestagenpille. Auch ein reines Gestagen aber mit Unterdrückung des Eisprungs. Gruß Dr. Mallmann
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