Mitglied inaktiv
Hallo, ich habe 07/2005 eine Tochter zur Welt gebracht. Vor meiner SS habe ich die Belara genommen, habe diese 4 Jahre genommen und war auch super zufrieden damit. nach meiner Geburt wollte ich eigentlich die Mirena, meine damalige FÄ hat mir aber abgeraten, da ich mit KS entbunden habe und man "angeblich" dann ein Jahr mit dem einsetzen warten muss.Also habe ich mich für das Implanon entschieden. Leider setzte keine Regelblutung (ich habe nicht gestillt) ein, diese wurde dann im Oktober mit 2 Auslösespritzen hervorgerufen. am 2. Tag der Regelblutung setzte man mir das Implanon ein. Von da an hatte ich Dauerblutungen (kein Blutungsfreier Tag mehr). Mein Eisenwert ist sehr stark abgesunken. meine damalige FÄ verschrieb mir eine 2-Phasenpille, mit der sie das ganze "einrenken" wollte, was aber nichts genützt hat. Im April hat sie mir das Implanon wieder herausgenommen und ich habe die Petibelle verschrieben bekommen. Ich hatte durch diese Pille ständige Kopfschmerzen, habe mich übergeben. Nach einem Monat(ein Streifen aufgebraucht) hat sie mir dann die Yasmin verschrieben...danach folgte mein Umzug und ich bin kurzerhand (auf Grund anwährender Zwischenblutungen, Kopfschmerzen etc. zu einem andern FA gegangen. Dieser Termin war Ende Oktober. Ich hatte immer wieder Zwischenblutungen bzw. so merkwürdige Zyklen, dass ich mal 12 Tage dann wieder 19 Tage und mal wieder 14 Tage...auch mal 23 oder 34 Tage meine Tage hatte. Beim Termin im Oktober bat ich dann wieder um die Belara, welche mir auch verschrieben wurde. Eine Untersuchung fand nicht statt. Meine Tage bekam ich am 1.11.06, an diesem Tag nahm ich auch meine erste Pille der Belara ein. Im Januar wurde dann bei mir eine SS festgestellt in der 10. Woche. Ich bin also im November schwanger geworden laut Rechnung. Da ich aber noch Blutungen hatte und auch meine Pille bis dahin nahm, wurde ein umfassender US gemacht. Dabei wurde ein Polyp gefunden und entfernt und eine Placenta praevia wurde festgestellt. Mein jetziger FA der mich auch in der SS betreut, sagte, das ich wohl entweder auf hormonelle Verhütungsmittel nicht mehr reagiere (durch einen Hormonschock währen der Schwangerschaft oder der Kaiserschnittgeburt, bei der ich sehr viele Medikamente bekam, weil sich die Nachgeburt nicht lösen wollte...habe mch daraufhin auch mehrere Wochen noch übergeben) oder das ich auf Verhütung nicht mehr reagiere die durchs Blut geht. Nun soll ich mir mal über die Mirena oder die Kupferspirale Gedanken machen. Da ich Nach dieser Geburt wirklich erst mal keine Kinder mehr haben möchte, suche ich etwas wirklich langanhaltendes und zu hohen prozentsatz sicheres, das mir sowas nicht noch einmal passieren kann. Da die mirena ja sehr teuer ist möchte ich nicht nochmal in Kauf nehmen müssen, das sie vorzeitig gezogen werden muss (Implanon- Geld war ja auch pfutsch danach)...aber bei der Kupferspirale bin ich mir dann auch unsicher, da ich viel gelesen habe, dass diese viel leichter verrutschen kann bzw. das man danach evtl keine Kinder mehr bekommen kann. Was würden sie in meinem Fall empfehlen? Danke
Die Hormonspirale ist sicherer als die Kupferspirale und hat weniger Nebenwirkungen. Bei Ihnen scheint doch die Sicherheit wichtig zu sein. Zum Unterschied zwischen Gestagen-Spirale und Kupfer-Spirale: Während bei der Kupferspirale die Stärke der Blutung häufig zunimmt, vermindert die Gestagen-Spirale die Monatsblutung deutlich. Die Regelblutung kann sogar völlig ausbleiben. Die Gestagen-Spirale hat auch einen positiven Einfluss auf die Menstruations-Schmerzen. Der Wirkmechanismus ist bei beiden ähnlich, sie verändern die Gebärmutterschleimhaut so, dass die Spermien die Gebärmutter nicht passieren können, bzw. dass das befruchtete Ei sich nicht einnisten kann. Die Sicherheit der Gestagen-Spirale ist höher und sie kann 5 Jahre liegen bleiben. Bei der Kupfer-Spirale werden allgemein 3 Jahre empfohlen. Auch Eileiterschwangerschaften und Komplikationen bei Infektionen sind bei Hormonspirale deutlich seltener. Gruß Dr. Mallmann
Mitglied inaktiv
o.t. ;)
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