Brini24
Sehr geehrte Damen und Herren, vor meiner ersten Schwangerschaft wurde bei mir ein ca. 3,5cm großes subseröses Myom diagnostiziert, welches keine Beschwerden verursacht - es wurde nun zufällig bei einer Routineuntersuchung entdeckt. Die Schwangerschaft war äußerst unkompliziert und ich habe bei 40+5 einen kerngesunden Jungen entbunden. Das Myom ist während der Schwangerschaft auf 5,13cm gewachsen. Seit der Geburt, also seit 8 Monaten, hat sich das Myom aber nicht mehr verändert. Nun rät meine FA zu einer Entfernung vor einer erneuten Schwangerschaft wegen eventuellem Abort- bzw. Frühgeburtsrisiko. Ich bin diesbezüglich jedoch skeptisch, da auch die vergangene Schwangerschaft so komplikationslos war. Wie schätzen Sie die Situation ein? Mit freundlichen Grüßen Brini
Da in einer Schwangerschaft mit der Vergrößerung eines Myoms zu rechnen ist, muss man abwägen. Subseröse Myome mögen vergleichsweise geringeren Einfluss auf eine Schwangerschaft haben, kann man sie aber recht gut entfernen ohne die Gebärmutter zu verletzten. Ich stelle meine Patientinnen meist in einem entsprechenden Zentrum vor und finde dann aufgrund der Empfehlung mit der Patientin einen persönlichen Weg. Es ist schwer, generelle Empfehlungen zu geben. Gruß Dr. Mallmann
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