Guten Abend Herr Dr. Mallmann, würden Sie einer Patientin (50) mit Adenomyose in der Perimenopause Dienogest 2mg empfehlen, wenn es in der Vergangenheit Depressionen (u.a. im Wochenbett) gab? Aufgrund der gelisteten Nebenwirkungen bin ich wirklich unschlüssig, ob es mein Therapieansatz bei starken und längeren Blutungen, verkürzten Zyklen, Neigung zu Zysten, aber aushaltbaren Schmerzen ist. Auẞerdem plagen mich Übelkeit und ein ausgeprägter Blähbauch, sowie Schlafstörungen. Ich habe nachgewiesen eine Östrogendominanz bei Vitamin D–Mangel und Eisenmangelanämie. Zyklisch Progesteron zeigt nicht den gewünschten Effekt. Ich freue mich über Ihre Einschätzung. Viele Grüße Kerstin
Man hat nicht so viele Alternativen zur Zyklusregulation. Man kann natürlich die Dienogesttherapie abbrechen, wenn es zu depressiven Episoden kommt. Eine Möglichkeit ist noch Dydrogesteron ein Gestagen mit weniger Nebenwirkungen als Dienogest, es ist dem Progesteron ähnlich aber stärker. Gruß Dr. Mallmann
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