Mitglied inaktiv
S.g. Herr Dr. Mallmann, Ich hatte mich vor einigen Monaten schon mal an Sie gewandt mit der Frage, ob die Pilleneinnahme noch o.k. sei in meinem "hohen" Alter (42). Sie haben - ganz wie ich es von Ihnen gewohnt bin - bestens informiert geantwortet, dass ich die Pille ruhig noch weiter nehmen kann. Ich komme eben von meiner FÄ. Sie hat mich darauf hingewiesen, dass ich in meinem Alter die Pille (Conceplan M) keinesfalls mehr nehmen darf, da das Brustkrebsrisiko stark erhöht sei. Und ich solle doch die Mirena nehmen... Da es mir widerstrebt, einen Fremdkörper in mir zu haben (da meine Gebärmutter ungewöhnlich "krampflustig" ist), habe ich auch sofort gegoogelt und bin auf neue US-Studie vom Juli 2007 gestoßen, die belegt, dass die Pille keinen Einfluss auf die Entstehung von BK hat. Nun ist mein Vertrauen in meine FÄ erschüttert, weil ich mir erwarte, dass sie bei solch wichtigen Dingen schon auf dem neuesten Stand sein sollte. Außerdem drängt sich mir dann auch der Verdacht auf, dass sie mir nur die Mirena verkaufen will *grrr*. Wie lange darf ich Ihrer Ansicht nach die Pille denn noch nehmen? Mein Problem ist, dass es für mich kein anderes Verhütungsmittel gibt (Spirale widerstrebt mir, Kondome verderben meinem Mann die Lust - wir müssten dann gar nicht mehr verhüten *gg*, bei der Sterilisation sträubt sich mein Mann und ich sehe auch nicht ein, dass ich das auf mich nehmen soll...). Ich vertrage die Conceplan M sehr gut (war auch ein langer Weg zur richtigen Pille), rauche und trinke nicht, bin nicht übergewichtig und es gibt keinen Brustkrebs in erster Verwandtschaftslinie. Vielen lieben Dank für Ihren Rat! Ich bin sehr froh, dass es Sie gibt!! LG, Mona
Liebe Mona, nun wollen wir Ihrer FÄ aber bitte nicht böse sein. Bei allen Fragen um die schwerwiegenden Nebenwirkungen der Pille bleiben viele Fragen offen und damit für die betroffenen Frau immer ein Restrisiko. Erhöhung des Thromboserisikos gilt als sicher. Erhöhung des Risikos arterieller Verschlusserkrankungen bei bestimmten Fettwerten und familiären Erkrankungen als sicher. Bei Brustkrebs erscheint fast monatlich eine neue Studie Risiko erhöht, dann wieder nicht erhöht und sogar Risiko niedriger. Hier ist der heutige Kenntnisstand wechselhaft, wie das Wetter im Rheinland. Will heißen: Hormonelle Verhütung ist stets mit Risiken verbunden, die Sie nur selbst tragen können oder auf den Komfort dieser Verhütung verzichten. Selbst bei der Hormonspirale finden Sie in der Fachinfo folgenden Passus: Für Frauen, die aktuell kombinierte orale Kontrazeptiva (KOK) anwenden, hat eine Metaanalyse 54 epidemiologischer Studien ein leicht erhöhtes Brustkrebsrisiko (RR=1,24) ergeben. Das Brustkrebsrisiko bei Anwenderinnen von Gestagen-only-Kontrazeptiva liegt möchglicherweise in der gleichen Größenordnung wie bei Anwenderinnen von KOK. Dann bliebe nur noch die Kupferspirale. Bedenken Sie bitte: Wir wehren uns mit der Verhütung dergestalt gegen unsere Natur, dass die erfolgreichen Methoden tief in unsere Körperharmonie eingreifen. Wir können viel erzählen, Sie müssen entscheiden. Gruß Dr. Mallmann
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