Mitglied inaktiv
Seit 2 Wochen ist bei meiner 15 Monate alten Tochter die Puppe sehr angesagt. Ich finde ihr Verhalten etwas extrem. Wenn sie in der Früh aufwacht, ruft sie nicht mehr nach mir sondern nach ihrer Puppe. Auch wenn sie dann meistens sehr großen Durst nach dem Aufstehen hat, muß ich immer erst der Puppe etwas zu "trinken" geben. Beim Essen ist dies genauso. Wenn wir ein Buch anschauen und ich frage sie wo der "Wau-Wau" ist, nimmt sie die Hand der Puppe und zeigt damit darauf. Dann gibt sie der Puppe auch Applaus und möchte auch das ich dies tue. Auch wenn ich mit meiner Tochter ganz tolle Sachen mache wo sie total dabei lacht, macht sie selbst dies 5 Minuten später bei der Puppe. Ich beschäftige mich den ganzen Tag sehr intensiv mit meiner Tochter. Kann es sein, dass ihr dies zu viel wird und sie die Aufmerksamkeit deshalb teilen will? Es ist fast so, als wäre die Puppe ein zweites Kind, dem sie selbst aber dem Vorzug vor sich gibt. Sonst ist sie sehr selbstbewußt.
Hallo, wahrscheinlich empfindet Ihre Tochter die Puppe tatsächlich so ähnlich wie eine kleine Schwester und verhält sich ihr gegenüber auch so. Daher das Bedürfnis, daß auch Sie als Mutter der Puppe Beachtung schenken. Für solche Phanatsiespiele ist zwar noch ein bißchen früh mit 15 Monaten, aber im Einzelfall kann das auch so sein. Mit der Zeit wird das ein wenig nachlassen. Es kann aber auch sein, daß Ihre Tochter die Puppe später wie ein Übergangsobjekt betrachtet oder eine Phantasiegefährtin. Man wird sehen. Aber das sind normale Vorgänge bei Kleinkindern. Übergangsobjekt und Phantasiegefärte sind übrigens Stichworte für den Suchlauf. Viele Grüße
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