Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Papkinder

Frage: Papkinder

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Hallo! Unser Sohn ist 7 MOnate. Mit ca. 3 Mo. hat er lange nur den Vater angelächelt, bei mir blieb er ernst. Sie erklärten mir, dass dies am Phänomen der spontanen Sympathie läge. Nun meine Sorge vor der Zukunft. Man hört oft von "Mama- und Papakindern". Inwieweit gibt es diese wirklich? Im Suchlauf hab ich gelesen, dass im 2. Lebensjahr oft vorübergehend eine stärkere Fixierung auf den Vater ist (Mu-Ki-Dyade zur Va-Mu-Ki-Triade). Aber gibt es auch "dauerhafte" Papakinder? Und was kann man "vorbeugend" dagegen tun? Meine Frage mag albern klingen, aber ich hab solche Angst, von unserem Kind nicht oder nur "am Rande" geliebt zu werden. Vielen Dank und viele Grüße


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, man sollte vorsichtig sein damit, an der Mimik eines Kindes die Intensität der eingegangenen Bindung abzulesen. Wichtiger ist eigentlich, wen ein Säugling am besten zum Trösten oder zur Verrichtung von Pflege akzeptiert. Zum Lächeln animieren kann man einen Säugling immer leicht durch eigenes Lächeln oder kleine Späße. Man muß da ganz unbefangen sein und darf nicht ängstlich darauf schielen, ob jetzt vom Säugling die gewünschte Reaktion einsetzt oder nicht. Vielleicht sind Sie da einfach nicht entspannt genug. Viele Grüße


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