Mitglied inaktiv
hallo, Danke, dass sie sich die Mühe machen auch meine Frage zu beantworten. Mein Sohn Lukas (3 Jahre 3 Mon)kommt erst am 6.Sept in Kindergarten, hat den 1.Schnuppertag OHNE mich verbracht, ER verabschiedete sich gleich und blieb dort allein, alles war fremd- die Erz. sagte mir, ich soll gehn wenn er mich schickt, da ich sonst die Unsicherheit auf ihn wieder übertrage, aber... Abends will er sich nur von MIR hefen lassen und weint, wenn es mein Mann machen soll, hat aber sonst ein gutes Verhältnis zum Papa. Soll ich seinem Wunsch nachgeben auch wenn ich mal eine zähneputzpause brauchen könnte oder soll ich es "durchboxen, wenn ausgemacht war der Papa macht das heute, dass es auch Papa durchzieht! Meist muss der Bruder (19 Mon) nachgeben und wird immer von Papa versorgt. Stimmt was nicht mit der Loslösung wenn er so an mir hängt und mich für "Pflege, Trösten, Einaufsbegleitung",ect auswählt oder kann es sein dass er einfach später dran ist? Vielen Dank und liebe Grüsse Tanja
Liebe Tanja, es wäre wichtig zu wissen, ob dieses anhängliche Verhalten in letzter Zeit neu ist, oder eigentlich immer schon so war. Im letzteren Fall könnte man von einer erschwerten Loslösung sprechen, wenn noch andere Kriterien dazu kommen, im ersteren Fall müßte man annehmen, daß er doch große Schwierigkeiten mit der Aufnahme im Kindergarten hat und dort nur ein vermeidendes Verhalten zeigt, weil er sich nicht traut, seine wahren Gefühle zu zeigen. Um das heraus zu finden, müßten Sie sich wahrscheinlich noch einmal Gedanken über die Entwicklung Ihres Sohnes machen. Wie sicher war z.B. die primäre Bindung im ersten Lebenjahr. Gab es da größere Probleme? Vielleicht schreiben Sie mir wieder. Viele Grüße
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