Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

hochbegabter Spätentwickler

Frage: hochbegabter Spätentwickler

Mitglied inaktiv

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Hallo, mein Sohn ist 6 Jahre alt. Aufgrund von Problemen in der Schule haben wir ein psychologisches/psychomotorisches Profil von ihm anfertigen lassen. Das Ergebnis in Kurzform: - sehr hohe sprachliche Fähigkeiten, mit Hinweisen auf Hochbegabung -in anderen Bereichen zwar durchschnittliche Fähigkeiten, aber unsicher,unter Stress häufen sich die Fehler -motorische Defizite, insbesondere in der Feinmotorik, hier Entwicklungsstand eines 4jährigen Empfehlung: Ergotherapie und Psychotherapie außerdem soll er verstärkt eigenverantwortliche Tätigkeiten (Kochen, ganz allein aufräumen ...) machen. Was können wir noch tun? was würden sie/würdet Ihr an unserer Stelle tun? Bin für alle Tips dankbar! Pümmi


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, Schulprobleme gehören nicht mehr zu diesem Forum. Aber ganz grundsätzlich: Ergo- oder Psychotherapie müssen Sie als Vorschlag oder Anregung werten. Nur der KiA/KiÄ kann Ihnen solche Therapie verordnen. Dazu muß aber noch einmal z.B. in einem sozialpädiatrischen Zentrum getestet werden, und zwar auf Teilleistungsstörung. Sonst handelt es sich nur um eine Begabungsproblematik und die müssen Sie selbst oder mit Hilfe z.B. durch Lernstudios ausgleichen. Also üben, üben, üben. Viele Grüße


Mitglied inaktiv

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Hallo, habe auch zwei Kinder mit ähnlichen Problemen. Mit dem Sohn koche ich wirklich zusammen (er schnippelt und ich rühre um). Außerdem hilft kneten (selbstgemachte Knete mit Salz, Wasser, Mehl, Alaun, Öl). Malen wollte er nicht, bis er im Kiga einen Freund fand, der das gern macht. Viel Bewegung, psychomotorisches Turnen im Verein. Wir spielen im Sommer als Familie regelmäßig Fußball auf einer nahen Wiese. Mittlerweile sind wir hoffnungslos unterlegen gegen unsere Tochter. Liebe Grüße


Mitglied inaktiv

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Das selbe Problem hatte ein Bekannte von mir. Ihre Tochter war sehr begabt, aber mit der Motorik zurück. Sie konnte nicht auf der Linie bleiben, oder ein Haus malen, ohne das das Dach schief war. Sie sollte Kurse besuchen, aber der Kinderarzt machte dann eine ganz andere Endeckung. Sie hatte eine Hornhautverkrümmung. Eine Brille und alles wurde besser. Muss jetzt nicht bei Dir zutreffen, aber wäre mal ein Tip. Kinder sitzen oft zu lang und zu nah am Fernseher. Auf die Dauer, nicht so gut für die Augen.


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