Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Ängstliches Kind

Frage: Ängstliches Kind

Mitglied inaktiv

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Hallo, mein Sohn ist jetzt 20 Monate alt und vom Typ her eher ängstlich und sensibel. Doch von Zeit zu Zeit (über einen Zeitraum von 3-4 Wochen) verhält er sich in Punkto Ängstlichkeit, Anhänglichkeit (will auch zu Hause nur getragen werden) extrem. In seinem gesamten Verhalten fällt er ins babyhafte zurück, d. h. er möchte nachts Milch trinken, bewegt sich motorisch sehr ängstlich, isst schlecht bzw. gar nicht, möchte nicht kauen, keine fremde Person darf ihn berühren, bekommt starke Wutanfälle, lutscht anhaltend Daumen etc. Dieses Verhalten kann von einem Tag auf den anderen wieder besser sein. Auffallend ist, dass er zur Zeit sprachlich große Fortschritte macht. Aber, andere Kinder entwickeln sich auch weiter und verhalten sich nicht bei jedem Entwicklungssprung so extrem! Was kann ich tun? Vielen Dank Kathrin


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Kathrin, das, was Sie beschreiben, entspricht einer regressiven Phase. Regressiv heißt eine dem vorangeschrittenen Alter nicht mehr angemessene Verhaltensweise an den Tag legen. Ursachen sind eigentlich immer innere Spannungszustände. Was Ihren Sohn aber bedrückt und ihn "sich zurückziehen" läßt, müssen Sie selbst herausfinden. Ich kann Ihnen dabei von hier aus nicht helfen. Viele Grüße


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