Frage im Expertenforum Entwicklung des Babys in der Schwangerschaft an Dr. med. Helmut Mallmann:

Ureaplasma

Frage: Ureaplasma

Pepino90

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Hallo :) Bei meinem Mann wurden Ureaplasma Parvum diagnostiziert. Er hat ein Medikament Doxy.... für 10 Tage genommen und soll nach 6 Wochen einen erneuten Abstrich machen lassen. Mein FA war zunächst der Meinung das wir mich nicht behandeln müssen, da ich keine Beschwerden habe und zudem schwanger bin. Er sagt die Ureaplasmen machen keine Beschwerden. Dann hatte ich jedoch eine pilzinfektion und er hat dann doch einen abstrich gemacht. Ergebnis bekomme ich am Donnerstag. Jetzt meine Fragen: 1. Mein Mann ist mit dem AB durch. Ich bekomme wahrscheinlich bei positivem Test erst welches. Kann ich ihn in dieser Zeit erneut angesteckt haben wenn wir die ganze Zeit über keinen GV hatten? Sollte er bei einem positivem Test von mir vorsichtshalber erneut AB nehmen und seinen abstrich im Januar nicht abwarten? 2. Ich bin in der 11 ssw und mache mir Sorgen das das AB dem Kind schaden kann. Hab ich was zu befürchten? 3. Zudem mache ich mir Sorgen, dass wir das nicht in den Griff kriegen, da ich schon einiges gelesen habe von Personen die zum Teil monatelang sich damit rumschlagen. Wäre eine Ureaplasma Infektion ohne Beschwerden denn schlimm für unser Kind? 4. Wenn ich negativ getestet bin, kann ich dann da von ausgehen das da wirklich nichts ist? Oder sollte ich auch noch mal einen kontrollabstrich machen lassen wenn mein Mann einen machen lässt?


Dr. med. Helmut Mallmann

Dr. med. Helmut Mallmann

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Ureaplasmen gehören zur normalen Scheidenflora. Eigentlich ist man bei Ureaplasmen zurückhaltend was antibiotische Therapie angeht. Wichtig ist das Scheidensekret auf eine bakterielle Vaginose zu untersuchen. Liegt die vor, sollte diese konsequent behandelt werden und Milchsäure Bakterien gefördert werden. Meist werden dann auch die Ureaplasmen weniger. Eine direkte Gefahr für Kind ist eher nicht gegeben. Gruß Dr. Mallmann


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