Mitglied inaktiv
Hallo Katrin, ich hab da noch eine Frage wegen der Schläfchen. Meine Tochter ist ja jetzt 9 1/2 Monate alt und schläft immernoch ein Frühschläfchen, ein Mittagschläfchen und ein Nachmittagschläfchen. Jetzt wollte ich mal wissen, wie lange Babys dieses Frühschläfchen noch brauchen und ob es nicht langsam sinnvoller wäre, andre Schlafzeiten zu machen. Seit ein paar Tagen versuchen wir ja, das sie nicht mehr nur am Arm einschläft sondern wir legen sie in ihr Bett und klopfen und schuckeln so lang, bis sie eingeschlafen ist. Das dauert manchmal bis zu 30 Minuten, bis sie einschläft. Ich geh ein paar Mal raus, dann schreit sie und irgendwann hat sie ganz rote Augen und ist ganz müde, weint aber weiter, und irgendwann schläft sie ein. Jetzt möchte ich langsam richtig feste Zeiten einführen fürs essen und schlafen. Wir haben zwar im grossen und ganzen schon feste Zeiten, aber es variiert immer wieder mal und feste Zeiten sind ja wichtig. Jetzt bin ich jemand, der macht nicht die Zeiten zum schlafen und essen so das es mir passt, sondern ich richte mich nach meinem Kind. Also ich mach z.B. Arzttermine immer so, das es bei meinem Kind auch passt und auch wenn ich rausgehen möchte, einkaufen oder spazieren oder sonstiges, richte ich die Zeiten immer nach meinem Kind, das finde ich wichtiger als das mein Kind sich ständig nach mir richten muss. Jetzt wollte ich mal fragen, ob Du evtl. einen Tipp hast, was die besten Schlafens und Essenszeiten für so ein Baby sind! Ich hab nämlich mal wo gelesen, das ein Baby am dem 6.Monat schon nur noch 2 Tagschläfchen braucht und das immer so 3-4 Stunden Zeit dazwischen sein sollte, bis zum nächsten Schläfchen und Abends vor dem Bett gehen evtl. sogar 4-5 Stunden, stimmt das? Und wie bekomme ich solche Zeiten am besten hin? Ich möchte nicht das sie den ganzen Tag quenglig ist, weil sie müde ist, ich will aber auch nicht, das sie Nachmittags so lang schläft, das sie Abends zum Bett gehen nicht mehr müde ist, sie kommt jeden Abend um 20.00 Uhr ins Bett. Was wären denn Deiner Meinung nach so gute Zeiten? Vielen Dank schon mal für die Hilfe! Gruss, Brigitte
Liebe Brigitte, ganz ehrlich?! Ich finde Euren Rhythmus prima und er hört sich für mich strukturiert und selbstverständlich an. Denn 1. wenn Dein Kind trotz der vielen Schläfchen abends um 20.00 Uhr ins Bett geht und einschläft ist es die ideale Schlafenszeit und Dein Kind braucht die Päuschen scheinbar noch. 2. fester Rhyhtmus heisst nicht, dass man immer! exakt um die selbe Uhrzeit isst etc., sondern sich eine gewisse Pufferzeit geben sollte. Also plus/minus eine halbe Stunde ist völlig legitim. 3.Das, was Du liest und hörst sind meist Empfehlungen, wenn sich die Situation problematisch zeigt und eine Lösung gesucht werden muß. Findest Du Eure Lage problematisch oder willst Du "nur" ein Ideal erfüllen, was Du Dir selbst auferlegst? 4. Aktivitäten werden selbstverständlich nach dem Rhyhtmus des Kindes und der individuellen Belastung und Zumutbarkeit geplant. Das ist normal und keine Seltenheit. Nur- es darf keine Geißelung daraus werden; so dass soziale Kontakte extrem darunter leiden oder der normale Alltag nicht mehr bewältigt werden kann. Ein Kind kann durchaus auch mal im Auto oder Kinderwagen oder Tragetuch sein gewohntes Nickerchen einnehmen. Viele Grüße von Katrin
Mitglied inaktiv
ich kann dir nur abraten von dem was du tust. meist regelt sich das von selbst. die essenszeiten spätestens wenn sie am fiamilientisch mitisst und schlafen würde ich immer nach bedarf handhaben. e sei denn es ist beruflich nicht möglich. mein sohn hat bis er 11 monate alt war 3 schläfchen gemacht. irgendwann konnte er von selbst länger wach bleiben und machte nur noch einen mittagsschlaf. ist denn dein leben so fest strukturiert, dass du alle mahlzeiten immmer exakt zur selben zeit einimmst. gehst du zur selben zeit schlafen, ob du müde bist oder nicht.das soll jetzt nicht vorwürflich klingen, sondern dich nur zum überlegen anregen. klar, wenn man größer ist, gibt es im leben strukturen, aber deiner kleinen interessieren sie nicht. sie lebt im hier und jetzt, es kind keine termine für sie. sie halndelt nach gefühl. das einschlafen macht ihr ansatzweise schon gut, ihr könnt auch versuchen rauszugehen, aber schreien lassen, dass sie erschöpft einschläft, dass bringt am ende wenig. sie wird sich eventuell gegen das schlafen wehren. ich bin lange bei meinem sohn mittags und abends am bett gesessen. manchmal eine stunde. aber es hat sich gelohnt, irgendwann wars soweit, er schief mittags alleine ein. und seit kurzem auch abends. ch lege ihn hin, verabschiede mich, küsse ihn, sag ihm, wenn er geschlafen hat steht er auf und wir spielen und dass ich ihn lieb hab. er dreht sich um und schläft. vorher hab ich oft dort gesessn und einfach nur seine hände gehalten. das war früher auch alles nicht so, ich habe mich viel nach ihm gerichtet, bis 7 monate hat er nur auf dem schoß beim stillen geschlafen. ich durfte ihn nur ablegen, wenn er im tiefschlaf war. man denkt in der jeweiligen situation oft. bleibt das ewig so?. das tut es aber nicht. denn die kleinen verändern sich und es gibt immer wieder änderungen im rhythmus. es ist jetzt ziemlich lang geworden. lg Anett
Mitglied inaktiv
Erstmal danke für die Antworten! Ja es stimmt schon, ich bin von Sternzeichen Jungfrau und habs gern durchstrukturiert, ich gebs ja zu ;-) Aber ob ich jetzt mal ne halbe Stunde eher oder später füttere oder schlafen lege, darauf kommts mir jetzt nicht so an. Mir gehts nur darum, das ich meine Tochter immer am Arm einschuckle und die Kinderärzte auch sagen, ich solle das nicht machen, weil meine Tochter selber lernen muss einzuschlafen. Und das nächste Problem ist, das wenn sie mir tagsüber zu viel oder Nachmittags zu lange schläft, das sie dann Abends nicht müde ist und Nachts beim aufwachen und stillen danach zu lange wach ist. Die Tagschläfchen selber wären ok, wenn der Nachmittag sich nicht immer bis 16.30 Uhr rauszögern würde, weil man sollte ein Kind schon Abends vor dem Bett gehen ein paar Stunden wach haben, damit es dann auch müde ist, weil ich persönlich finde, das ein immer gleiches ins Bett gehen auf jeden Fall wichtig ist am Abend, auf jeden Fall. Mein Sohn z.B. geht in den Kindergarten und muss auch zwischen 19.30-20.00 Uhr ins Bett, weil er Morgens ja aufstehen muss und ich muss mit der Kleinen ja zwangsweise auch mit aufstehen, weil ich ihn ja hinbringen muss. Aber ich denk auch, das es sich irgendwann sowieso auf 1-2 Schläfchen einpendelt, weil mit 11 Monaten wollte mein Sohn sein Morgenschläfchen auch nicht mehr machen. Und meine Tochter wehrt sich mittlerweile auch morgens beim einschlafen. Sie reibt zwar die Augen, aber will nicht schlafen, da hab ich es ausfallen lassen und sie war gut drauf und hat gespielt und hat das dann im Mittagschlaf nachgeholt. Gruss, Brigitte