Frage im Expertenforum Babypflege an Katrin Simon:

was würden Sie tun?

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Frage: was würden Sie tun?

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Hallo! Ich weiß nicht so recht, was ich machen soll, deshalb bitte ich um Ihre Meinung Ich habe die Möglichkeit, Marvin, fast 3, ab September täglich bis 13 Uhr in einen Kindergarten zu geben. Niklas, bald 2, könnte dort 3 mal die Woche zu einer Vorkindergartengruppe bis 12.30 Uhr gehen. In dieser Elterninitiative würde den Kindern spielerisch englisch vermittelt werden. Es ist in jeder Gruppe ein deutsch- und ein englischsprachiger Erzieher (native speaker). Nächstes Jahr könnten dort auch beide bis 15 Uhr bleiben. Diese Einrichtung ist allerdings nicht ganz "um die Ecke". Man müsste morgens 30-40 Minuten Fahrt (Stadtverkehr) einplanen, nachmittags ist man schon nach 20 Minuten daheim, weil nicht mehr so viel Berufsverkehr ist. Oder ich hätte hier, in der Nähe (5 min. mit dem Auto) einen Kindergartenplatz für Marvin. Allerdings ein "normaler" ohne Fremdsprache. Niklas bliebe dann bei mir daheim. Würden Sie mehrere Jahre täglich so viel mit den Kindern hin und her fahren, um ihnen das leichtere Erlernen einer Fremdsprache zu ermöglichen? Ich würde es schon machen, weiß aber nicht, ob es "möglich" ist, das 4 Jahre zu machen oder ob es dann alle nur noch nervt. Was ich vielleicht auch noch erwähnen muss, ist, dass ich noch keinen Arbeitgeber wieder habe, bei dem ich dann anfangen kann. Es kann also gut sein, dass ich dort in der Nähe einen Job finde. Was würden Sie machen? Ich selber kann ihnen kein Englisch vermitteln, da ich zwar recht gut englisch kann, mir aber viel zu viele Vokabeln fehlen ... Danke und lG


Katrin Simon

Katrin Simon

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Liebe Nino, das Sie arbeitssuchend sind würde ich die Betreuungszeiten vor das Englischlernen stellen. D.h. den Kindergarten wählen, der schlußendlich verlässlich und lang genug die Kinder in seine Obhut nimmt und darüberhinaus natürlich ein gutes pädagogisches Profil zeigt. Irgendwann werden sich Ihre Kinder auch nachmittags nach dem Kindergarten gerne mit Freunden treffen wollen, d.h. man hätte ausserdem noch die Hinbring- und Abholfahrten zu meistern.... Mein Sohn lernt nun schon seit zwei Jahren im Kindergarten Englisch; allerdings nur einmal die Woche. Auch über eine native speakerin. Es macht ihm großen Spass, er nimmt die Sprache sehr gut an und "quasselt" gerne einfach drauflos- zwar im Sprachlaut, aber ohne eindeutige Vokabeln und schon gar nicht Sätze in grammtikalischer Richtigkeit. Die Englischphase endet dann prompt zum 1. Schuljahr, weil hier nämlich nichts mehr läuft. Erst wieder ab Klasse drei ein wenig... Fazit: entweder wir müssen privat das Englischlernen fördern oder abwarten wie es sich später dann entwickelt. Ein grosses PRO für diese Englischprogramme ist: die Kinder lernen die Sprache selbstverständlich und nicht künstlich. Noch nehmen sie sie auf, ohne sich selbst zu blockieren, ob die Aussprache stimmt, die Grammatik richtig ist und welche Note sie erhalten werden. Ein Kindergarten sollte grundsätzlich "seine" Kinder mit Wärme und Wohlwollen empfangen nehmen. DIe Individualität beachten und die Kinder mit liebevollem Anleiten und Führen und selbstständigem Experimentieren in der frühesten Kindheit begleiten. Vieles steht und fällt mit den Pädagogen der Einrichtung. Also, genau hingucken, ggf. schnuppern und mit den Eltern reden! Viele Grüße von Katrin


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