Mitglied inaktiv
Liebe Katrin, ich bin´s mal wieder. Angelina ist nun inzwischen 1 Jahr alt, und ich hatte dich bereits vor geraumer Zeit einmal wegen ihres schlechten Nachtschlafes angeschrieben. Immer in der Hoffnung, dass es ja nur besser werden kann, habe ich noch keine größeren Schritte eingeleitet. Sie geht ja nun auch in die Kindergrippe & ist eigentlich dauerkrank, was den Nachtschlaf ja ohnehin nicht gerade begünstigt. Allerdings habe ich inzwischen mit unserer Kinderärztin und auch mit einem Vertretungsarzt einmal über diese unerträgliche Situation gesprochen. Während der Vertretungsarzt keinen Zweifel daran ließ, dass ausschließlich die Zähne Grund für diese nächtliche Unruhe sind (was mir schwer zu glauben fällt, da dieses Problem ja nun bereits seit Dezember ausnahmslos jede Nacht im Raum steht), ist unsere Kinderärztin der Auffassung, Angelina habe das Durchschlafen einfach noch nicht gelernt. Auch das kann ich mir nicht vorstellen, da sie von ihrem 4. bis einschl. 8. Lebensmonat ja sehrwohl gut durchgeschlafen hat. Das sei nichts Seltenes, wurde mir gesagt :-/ Nach meinen Beobachtungen habe ich das Gefühl, dass Angelina sowas wie schlafwandelt. Ich habe inzwischen nicht mehr den Eindruck, dass sie richtig wach ist, wenn sie im Bett sitzt und weint. Die ersten 3-4 Stunden nach dem Schlafen gehen schläft sie. Dann dreht und wendet sie sich und greift dabei unwillkührlich zu den Gitterstäben und zieht sich daran hoch. So bleibt sie dann weinend darn hängen, bis ich sie wieder hin lege und das 10x pro Nacht). Allein legt sie sich nicht wieder hin! Hast du davon schon einmal gehört? Kann es sowas geben? Im großen Bett krabbelt sie sogar weg, und ich habe den Eindruck, sie ist gar nicht richtig wach. Zudem gibt mir der Zustand sehr zu denken, dass sie sich in der Kindergrippe zum Mittagschlaf allein hin legt (das geht zu hause gar nicht) und nach dem Aufwachen auch fröhlich erzählt, während zu hause direkt nach dem Augen aufschlagen das Weinen einsetzt. Es ist schon Monate her, dass sie beim Aufwachen erzählt hat. Deshalb habe ich ja auch das ständige Gefühl, dass sie von irgendetwas geweckt wird, aber nicht von allein wach wird (weil sie immer gleich weint). Ich zweifle echt an mir. Ich weiß, dass man die 1 1/2 Std. Mittagsschlaf in der Kita nicht mit dem Nachtschlaf vergleichen kann, aber wenn sie sich da so ganz anders verhält wie zu hause, dann muss doch ich den Ausschlag dafür geben, dass sie sich so anders verhält, ODER?? Kannst du mir nicht etwas aus deinen Erfahrungen erzählen? LG Sindy
Liebe Sindy, um Eurem Problem entgegen zu gehen, würde ich mich an eine naturheilkundliche Ärztin halten. Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass Angelinas Schlafverhalten ganzheitlicher begleitet werden muss, als mit den herkömmlichen Tipps. Zum einen wäre ein homöopathischer Arzt für Euch eine Anlaufstelle oder solche, die sich auf Kinesiologie spezialisiert haben (meist Heilpraktiker). Beide Formen der Patientenwahrnehmung, als auch Behandlung sind so umfassend und nehmen ganz einfach mehr wahr, als "nur" die Tatsache " das Kind schläft nicht durch". Es wird geschaut, wie sein Temperament ist, wie ist sein Gesamtverhalten oder solches in bestimmten Situationen, wie war die Schwangerschaft und Geburt.... Alles wird intensiv beleuchtet. Unter Umständen erhälst Du naturheilkundliche Medikamente, Vorschläge das Nahrungsangebot zu verändern, den Rhythmus zu wechseln, Angelinas Zimmer auf Strahlungen zu untersuchen ( also weg von elektrischen Leitungen oder Wasseradern), das Bett umzustellen etc. Impulse, die ein herkömmlicher Arzt einfach nicht zwangsläufig aufzeigt. Ich habe schon viele Erfolge von derartigen Veränderungen gehört, dass ich andere Sichtweisen nicht als "Hokus-Pokus" betiteln, sondern ernsthaft angehen würde. Auch die Tatsache, dass DU den Eindruck hast, dass Angelina "anders ist" nachts und sie ggf. schlafwandelt ist extrem wichtig. Dieses kann rein medizinisch z.B. über ein Schlaflabor untersucht werden. Solche Untersuchungen sehen wild aus; viele Drähte werden am Kopf befestigt, ist aber total! harmlos und Deine kleine kann ganz normal wie gewohnt schlafen. Hierzu ist eine Überweisung vom Kinderarzt in die nächste befähigte Kinderklinik nötig. Dass Deine Tochter sich mittags freiwillig hinlegt ist sicherlich mit der Tatsache verbunden, dass die anderen Kinder auch mittags schlafen, aber auch, dass sie offensichtlich durch die unruhige Nacht einfach sehr müde ist. Vielleich hat sie für sich schon erlebt, dass eine Mittagsruhe tatsächlich wohltuend ist und es sich danach besser spielen lässt; auch wenn sie noch so klein ist. Und- lasst Angelina versuchsweise mal nachts bei den Großeltern schlafen- mal schauen, wie sie sich dort verhält?! Viele Grüße und bis bald, von Katrin