Mitglied inaktiv
Hallo Katrin Mein Sohn ist bald 9 Monate alt und wird noch mehr oder weniger voll gestillt, da er sich total gegen das Essen sträubt und weint. Habe mit 6 Monaten mit Brei begonnen, alle möglichen Variationen ausprobiert, Pausen gemacht und dann mit ca. 8 Monaten mal auf Fingerfood umgestellt, da ich annahm, dass er Brei nicht mag. Aber mehr als mal ein Stück Reiswaffel oder eine Brotrinde anknabbern liegt nicht drin. Ich hab das auch nie mit Zwang oder so gemacht. Ich biete ihm aber immerzu wieder was an. Er findets zudem lustig, uns beim Essen zuzuschauen, aber selber will er davon nichts wissen. Er ist mein 3. Kind und ich kenne das von meinen 2 ersten überhaupt nicht. Aber ich mach mir ehrlich gesagt auch nicht grosse Sorgen, da er ein ganz aufgewecktes Kerlchen ist, gut (und viel) an der Brust trinkt und gedeiht. Ich denke mir, er muss das Essen wohl erst schätzen (und essen) lernen... Nun sättigt ihn aber die Muttermilch für die Nacht natürlich nicht mehr. Ich überlege mir, ob ich ihm abends einen Schoppen mit künstlicher Milch und irgend ein Getreidezusatz anbieten sollte? Da ich meine Kinder immer lange gestillt habe, kenne ich mich damit überhaupt nicht aus und wüsste gar nicht, worauf man beim Kauf einer Milch achten soll? Können Sie mir da event. helfen oder hätten Sie sonst einen Ratschlag für uns? Er litt übrigens in den ersten 5 Monaten an sehr starken Koliken und hat regelmässig Mühe beim Stuhlen. Ansonsten ist er gemäss Kinderarzt gesund und es scheint mir auch dass das Zahnen noch kein Thema ist. Besten Dank und freundliche Grüsse
Liebe Alo, wie gut, dass Sie so gelassen bleiben! Das sollten Sie auch wirklich weiterhin sein. In der Entwicklung Ihres kleinsten sind entwicklungsbedingte Nuancen wie Zähne zum Kauen und der hohe Energiebedarf momentan einfach nicht fein aufeinander abgestimmt. Denn- die Natur hat sich natürlich etwas dabei gedacht, Kindern Zähne zu geben und den Verdauungstrakt so zu stabiliseren, dass zu einem bestimmen Alter feste Nahrung parallel auch gegessen und verdaut werden kann. Haben Sie denn abends schon mal einen Milchbrei probiert? Ansonsten ist es möglich eine Flasche ( entweder abgepumpte Muttermilch oder aber Kunstmilch und Getreideflocken ) zu geben. Da der kleine noch keinen Kontakt zu Säuglingsmilch hatte, sollten Sie als erstes die Pre Milch testen. In diese geben Sie dann einfach pure Getreideflocken hinein, die man im Handel kaufen kann. Das trinken muss mind. über einen Breisauger erfolgen. Schauen Sie, wie ihm diese gehaltvolle Nahrung am Abend zusagt und wie sie ihm bekommt. Wenn der Trinkbrei vertragen wird, dann können Sie auf Folgemilch umsteigen oder auch zuckerfreie!!! und aromafreie Milchbreie als Trinkbrei anbieten. Aber bis dahin mag der kleine evt. vom Familientisch mitessen. Andere Tricks: - den Brei von jemanden anderes als von Ihnen füttern lassen - auf die Brustwarze etwas Brei geben, um den kleinen an den Geschmack zu gewöhnen - Muttermilch in die Breie geben und mitessen lassen - einen eigenen Löffel in die Hand geben, damit der kleine Mann aktiv sein kann - bei Fingerfood darauf achten, dass der Teller nicht zu voll ist. Ggf. immer ein Stückchen Brot ( ohne Rinde) und Streichauflage ( Wurst, Käse, Kräuter) auf den Kinderteller geben und erneut anbieten, wenn der Teller leer ist. Ein voller Teller schreckt so manches Kind ab. - ggf. etwas stillen im Vorfeld, damit der grösste Hunger vorbei ist und dann feste Kost anbieten Ich bin gespannt, ob der kleine sich noch überzeugen lässt oder einfach warten möchte... Viele Grüße von Katrin und weiterhin so viel Ruhe wie bisher!
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