Mitglied inaktiv
Hallo! Wir sind's schon wieder ;-) Sie haben vorgeschlagen, aus dem Zimmer zu gehen, wenn wir Marvin ins Bett gebracht haben. Aber er weint dann soooooooooooo fürchterlich und kann sich auch nicht beruhigen. Vermittle ich ihm dann nicht umso mehr das Gefühl, dass ich gehe? Mag ihn ungern weinen lassen ... . Fühle mich dann immer so schlecht und Marvin beruhigt sich auch nicht... . Trotzdem den Weg gehen? Denn so kann es ja auch nicht weiter gehen. Obwohl, gestern und heute abend ist es schon besser geworden. Er hat zwar auch noch ein paar mal geguckt, aber nicht so häufig. Hab ihm dann gesagt, dass Teddy schlafen will und dann hat er sich wieder hingelegt und auch ziemlich schnell geschlafen. Danke
Liebe Nino, prima, Sie sind schon auf dem richtigen Weg :-). Sie haben zum einen herausgefunden, ab welchem Zeitpunkt Sie Ihren kleinen "allein" lassen und zum anderen, dass der kleine Mann sich durch spielerische Impulse beruhigen lässt. Und genau das sollten Sie aufnehmen und weiterführen. Geben Sie sich Zeit! Aus dem Zimmer gehen bedeutet nicht, ein völlig verzweifeltes und weinendes Kind sich selbst zu überlassen. Sondern- kündigen Sie an, dass Sie nun rausgehen werden, die Küche aufräumen müssen ( oder anderes...), Marvin hören und gleich wieder nach ihm schauen werden. Mama und Papa und der Teddy sind da und passen gut auf Marvin auf. Nehmen Sie noch einmal den Teddy mit auf. Vielleicht sagt er noch etwas:"Ich bin auch soooo müde und möchte gerne mit Marvin kuscheln und in seinem Arm liegen." Kuscheltiere oder Puppen sind wunderbare Mediatoren für Kinder. Puppenbotschaften werden von den Kindern gehört und aufgenommen. Vielleicht können Sie damit wirklich eine gute Interaktion schaffen, wenn es um das Schlafen geht. Geben Sie dem kleinen dann noch einen Kuss und verabschieden sich mit der Aussicht gleich wieder hereinzuschauen. Vielleicht tut es Ihrem Sohn gut, vertraute Geräusche zu hören und die Stimmen seiner Eltern... Dann schauen Sie erneut nach ihm und bestätigen dem kleinen, dass alles gut ist usw. Welchen Rhythmus Sie einhalten, bleibt Ihnen überlassen. Können Sie diese Einschlafbegleitung überhaupt nicht mit sich vereinbaren, dann brauchen Sie eine andere Möglichkeit. Dennoch ist es gut, zu erst einmal ein Weile eine Übung auszuprobieren, um zu schauen, ob sich ein Erfolg einstellt... Viele Grüße und bis bald, Katrin
Mitglied inaktiv
Wenn du dich dabei nicht wohl fühlst, dann ist das wohl vielleicht nicht euer Weg. Du kannst es ja probieren. Aber dein Sohn merkt, wenn du dir unsicher bist. Du musst hinter der Sache stehen, die du tust. WIe wäre es, wenn er bei euch schläft? Ich hab zwar nicht im Kopf, wie alt er ist, aber vielleicht ist er noch nicht reif für ein einzelnes Zimmer, Wenn ihr zu dritt, du und die Kinder, weg fahrt, dann wäre in einem Zimmer schlafen, das Beste, was du tun kannst. Muss ja primär nicht in einem Bett sein, vielleicht erst später in der Nacht. So fühlt der Große sich nicht weggeschoben. Und meist ist es so (aus Erzählungen im Bekanntenkreis), dass nach 1-3 Nächten der Große gar nicht mehr munter wird, wenn der Kleine seine Mahlzeit einfordert. Liebe Grüße Suse