Mitglied inaktiv
Hallo, woran kann es liegen, daß unser kleiner Alexander (8 Mon) nun nachts häufiger wach ist und nicht wie gewohnt nach Schnuller-Gabe wieder einschläft? Er hat regelrecht Panik, sobald man das Zimmer verläßt. In meinem Bett schläft er aber auch nicht, er setzt sich dann immer hin und will spielen. Meist gebe ich ihm jetzt eine Flasche, obwohl die nachts schon abgewöhnt war. Haben Sie noch eine Idee? Zähne sehe ich im Moment nicht. Unser Rhythmus hat sich geändert,da der Große in die Schule kam und wir jetzt alle früher aufstehen und dadurch hat sich noch ein Vormittagsschläfchen eingeschlichen. Liebe Grüße Melanie
Liebe Melanie, ich denke, dass der kleine Mann nicht ausreichend müde für einen ungestörten Nachtschlaf ist. Kann das Vormittagsschläfchen nicht abgestellt werden, dann legen Sie Ihren Sohn versuchsweise abends später ins Bett. Dieses Vorgehen über ein paar Tage probieren, damit sich ein neuer Rhythmus einspielt und es Chance gibt, ob der Versuch klappt. Zudem scheinen Kinder im Alter des Fremdelns auch Misstrauen gegenüber dem Schlaf zu entwickeln. Situationen, die mit einer "Trennung" vom greifbaren, vertrauten auftreten, sind exentiell für die kleinen- sie bekommen regelrecht Panik. Vielleicht haben Sie schon beobachtet, dass, wenn Sie innerhalb eines Raumes für Ihren Sohn nicht sichtbar sind, er sehr ängstlich wird und denkt Sie seien verschwunden. Dieses Gefühl des "Alleingelassenwerdens" zerrt quasi an der Basis des Urvertrauens für die Eltern- " auf sie ist immer Verlass, in jeder Lebenssituation. Nachts ist es zudem dunkel, die Geräuschkulisse ruhig und das Hinübergleiten in den Schlaf ein Fallenlassen in etwas Ungewisses. Davor sträuben sich die Kinder oftmals- daher die unruhigen Nächte rund um den 10. Lebensmonat. Schläft der kleine Mann aber abends sehr müde ein und hat einen tiefen Schlaf, so ist zu hoffen, dass er durchschläft und in der Nacht keine Unruhe bekommt, wenn er aufwacht. Viele Grüße von Katrin