Frage im Expertenforum Babypflege an Katrin Simon:

morgendliches Gebrüll

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Frage: morgendliches Gebrüll

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Liebe Kathrin, auch wenn es nicht gerade wirklich ums Thema "Pflege" geht, möchte ich Dir meine Frage trotzdem gern stellen, denn ich habe Deine bisherigen Antworten sehr geschätzt. Also: unser Sohn ist jetzt gerade 1 Jahr alt.Er geht abends um 20 Uhr / 20.30 Uhr prima in seinem Zimmer ins Bett und schläft eigentlich auch durch. Zwar höre ich ihn nachts ein paar Mal aufweinen, aber nur ganz kurz, da brauche ich gar nicht zu ihm rein. Nun wird er neuerdings gegen 5.30 Uhr wach und weint dann auch. Ich stille ihn dann, denn ich denke ja, dass er nach 11 Stunden Hunger hat. Beim Stillen merke ich, dass er noch richtig müde ist, reibt sich die Augen, gähnt etc. Nach dem Stillen lasse ich ihn noch ein paar Minuten in meinem Arm liegen und auch dann liegt er ganz ruhig und macht meistens die Augen zu. Aber wehe, ich stehe auf und lege ihn zurück ins Bett. Er fängt sofort an zu brüllen. Ich habe es mal mit "Schreien lassen" versucht,weil ich dachte, so müde wie er ist, schläft er bestimmt gleich wieder ein. War aber nicht so. Es hat ca. 45 Minuten gedauert (ich bin zwischendurch immer mal wieder zu ihm rein), bis er zur Ruhe kam.Nun möchte ich ungern die mir verbleibenden 1 1/2 Stunden morgens mit ihm auf dem Schoss in seinem Zimmer sitzen und ihn eigentlich auch nicht so gern mit in unser Bett nehmen, um ihn da gar nicht erst dran zu gewöhnen. Andererseits bricht es mir das Herz, wenn er so brüllt und ich habe Sorge, ob ich ihm damit nicht schade, wenn ich ihn allein in seinem Zimmer schreien lasse. Wie gehe ich am besten vor, damit wir alle noch ein bißchen Schlaf bekommen? Denn unser Kleiner ist den Vormittag dann auch entsprechend k.o. Vielen Dank und viele Grüße Alexandra


Katrin Simon

Katrin Simon

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Liebe Alexandra, ehrlich? Was gibt es schöneres, als den kleinen Mann eng an sich gekuschelt, selbst noch müde im wohlig warmen Bett zu kuscheln und so gemeinsam noch einige Zeit zu schlafen oder zumindest zu dösen?! Die Zeit ist so kurz, dass die Kinder so eng bei ihren Eltern bleiben möchten.... Ich kann aus meiner Erfahrung berichten: Wir haben es uns, wg. akuter elterlicher Müdigkeit am Abend, morgens zur Gewohnheit gemacht als Familie ausgiebig zu kuscheln und dann noch schön eine Aufwachtasse Kaffee zu trinken. Unseren Sohn mit einem Bilderbuch zwischen uns... Dein Sohn krabbelt schon aus dem Bett, wenn er nicht mehr mag. Und alle anderen Alternativen wie Aufstehen oder aber Schreienlassen sind die schlechteren- also, genießt die gemeinsame Zeit :-). Viele Grüße und bis bald von Katrin


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