Frage im Expertenforum Babypflege an Katrin Simon:

Kann mir einer Helfen?? Vorsicht lang

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Frage: Kann mir einer Helfen?? Vorsicht lang

Mitglied inaktiv

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Hallo, ich habe folgendes Problem...meine Tochter wird im April 2 Jahre alt. Von Geburt an, war es so das der Kindsvater mit uns zusammen gewohnt hat. Als die kleine 15 Monate alt war, hat er sich von mir/uns Getrennt. (Er hat früh eine Neue Freundin gehabt..) Der Kindsvater lebte als er sich getrennt hat in Sachsen-Anhalt ich in Hessen. (Bin wieder nach Hessen zurück) Als der KV in Sachsen-Anhalt wohnte später seine neue auch, war es so das er die kleine nicht nehmen konnte. Dann hat er sie für eine Woche mal mit zu sich genommen und als sie wieder hier war, fingen auch die Probleme an. -Sie schreit und fängt an zu Trotzen wenn sie etwas was sie haben mag nicht bekommt.(Trotzphase??) Da sie sich dann aber auch nicht Beruhigen lässt, und ruhiges zureden nichts bringt, tue ich Sie in Ihr Zimmer sage Ihr wenn sie sich beruhigt hat damit wir ruhig reden können darf sie rauskommen oder Mama kommt sie holen. Dann ist sie zwar schnell wieder ruhig, versucht es dann manchmal aber noch 1-2mal was dann länger dauert bis sie sich wieder beruhigt. - Ich kann sie nicht Duschen oder Baden.(Auch Angst? Es ist nie etwas passiert) Beim Reinsetzen Theater und auch beim Waschen. Ist das Waschen vorbei und sie darf planschen ist alles Ok. (Wasche ich sie wie jeden Tag im Intimbereich so ab ist es noch nie ein Thema gewesen.) -Wenn wir im Wohnzimmer gemeinsam Spielen, dann möchte Sie alle 2 sek was anderes machen..spielt sie alleine kann sie sich mit sachen 30 min am stück beschäftigen. -Gehe ich aus einem Zimmer raus, kommt sie mir hinterher..selbst ins Bad.(Verlustängste?) Ich sage Ihr immer wo ich hingehe und was ich mache. - Sie akzeptiert kein Nein mehr was vorher nie ein Problem war. So. Jetzt muss ich aber auch noch schreiben, der Kindsvater und seine Neue Freundin wohnen nun auch in Hessen. Jetzt kommt es das er wie er Lust,Laune und auch Zeit hat die Kleine Öfters nimmt sehen mag usw. Die ganze Zeit ist Papa nicht da, und sie kann selten zu Ihm und nun ist er da und es geht Öfters. (Verunsichert?) Wenn er sie mal hatte, und er bringt sie abends wieder, dann macht Sie ein großes Theater und zeigt zur Tür und Ruft Papa. ( Hat sie Angst Papa könnte wieder für länger weg bleiben??) Auf meine Frage hin, ob er denn nicht wenn er sie Abends bringt den Tag langsam auklinken lassen kann, das er noch bischen mit Ihr Spielt eventuell zu Abend ist und an dem Tag dann auch da ist Ihr gute Nacht sagt und sie eventuell sogar ins Bett bringt...sagte er ein ander mal...es kommen immer Ausreden mal muss er noch einkaufen mal dies und mal das..(seine neue ist auch immer dabei..) Kann mir Vielleicht einer Tipps geben was ich tun kann/könnte? PS: Ich habe nun auch einen Neuen Freund. Er kommt super mit meiner Tochter klar, und Sie mit Ihm. Was wir allerdings von vornherein vereinbart haben, und was wir auch meinem EX gesagt haben mein Freund will und wird die Vaterrolle nicht einnehmen. Seit ich meinen Neuen Freund habe, kann mein EX auch nicht mehr wirklich mit mir reden. Meistens endet das am Tel das er mich anmault oder sonst was. LG Mara


Katrin Simon

Katrin Simon

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Liebe Mara, Dein Kind ist in der sog. Trotzphase!!! Alle Beobachtungen, die Du beschrieben hast, sind eindeutig einzuordnen. Das Verhalten ist also normal. Die Beziehung zwischen Dir und dem KV und Deiner Tochter sollte mehr System erhalten. Also: regelmässige Abstände, einen regelmässigen Ablauf des Besuchsrituals ( so wie Du vorgeschlagen hast) und ein offenes Miteinander. Deine Tochter kann es kognitiv noch nicht erfassen, was die Trennung der Eltern zu bedeuten hat. Sie kann es nur erleben und fühlen. Haltet beide jegliche Bewertungen und Urteile über Euch beide als Eltern bzw. den neuen Partner von der kleinen fern. Sie sollte ganz unvoreingenommen in die Beziehungen gehen dürfen. Rekapituliert auch die Besuchstage und erzählt darüber und nehmt auch Erlebtes beim anderen in den Alltag auf z.B. "So einen Hund hast Du auch mit Papa gestreichelt..." o.a. Damit zeigt Ihr gegenseitige Achtung und die Präsenz von Euch für Eure Tochter. Der Verband alleinerziehender Mütter könnte Dir vielleicht eine gute Unterstützung sein http://www.vamv-bundesverband.de/vamv.htm. Oder hier im RUB das Forum von alleinerziehenden Eltern. Ein sehr schönes Buch über das Trotzalter heisst: "Das Trotzalter" von Gertrud Teusen . Ich wünsche Euch alles Gute und viele Grüße von Katrin


Mitglied inaktiv

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hallo, ich denke mal, dass deine tochter sich 1. ganz normal für ihr alter verhält, aber dass 2. sie deine eigene unsicherheit gegenüber dem wie wann und wo mit dem KV spürt und dementsprechend reagiert. ganz wichtig ist für euch alle, dass ihr klare und eindeutige besuchsregeln ausmacht. kinder lernen auch ganz leicht, wenn das in den sonst geregelten Wochen- oder tagesabluaf integriert ist. außerdem spüren sie ganz genau wo sie was dürfen. klar, dass sie gerade in dem jungen alter versuchen, das auch beim anderen auszuprobieren. dennoch solltet ihr euch in allen wichtigen dingen einig sein. (aber so ist es z.b. egal ob der KV lieber zu mcdonals essen mit ihr fährt und du aber gesund kochst)


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