Mitglied inaktiv
Hallo, mein Baby, 6 Mon., ist eigentlich immer unzufrieden, wenn es nicht auf meinem Schoß ist. Leg ich ihn hin, fängt er gleich an zu maulen und das die ganze Zeit. Ich bin langsam richtig verzweifelt, weil das ewige Gequengel tierisch an meinen Nerven zerrt. Er hat eine schöne bunte Krabbeldecke mit Babyspielzeug. Ich gebe ihm auch mal Tupperdosen aus der Küche, damit es nicht langweilig wird. Aber er quengelt IMMER, sobald ich ihn mal hinlege. Was mache ich am besten anders? Danke sehr :-)
Liebe Schnitte, Dein Sohn möchte mehr, als er schon kann. Das Nörgeln ist ein offensichtliches Zeichen dafür, dass er bereit sein wird, sich bald auf den Weg zu machen. Also; Mobilität zu üben. Fordere den kleinen heraus. Richtet Euch am Tag echte Spielzeiten ein, an denen Du Dich Deinem Sohn voll und ganz widmest. Meist können sich die Eltern danach auch mal entfernen, weil die Kinder eine ungeteilte Aufmerksamkeit erfahren haben. Besuche auch eine Krabbelgruppe mit dem kleinen. Kontakt zu anderen Kindern ist schon jetzt ein grosses Erlebnis und ermuntert die kleinen noch mehr auf anderen nachzuahmen. Besorge Dir eine Tragehilfe z.B. einen Beutel und nimm Deinen Sohn überall mit ihn. Er ist bei Dir, gleichzeitig aber erlebt er viele andere Dinge und fühlt sich beschäftigt. Und- Du darfst Deinen Sohn auch mal quengeln lassen!!! Du wirst ihm nicht schaden, wenn er für eine Weile seinen Unmut ausdrückt ( damit ist kein herzzreissendes Weinen gemeint!). Geht viel nach draussen und ritualisiere den Tagesablauf. Dein Sohn kann sich dann auf die verschiedenen Tagespunkte einstellen und Du kannst das Quengeln besser einschätzen ( Langeweile, Sehnsucht nach Dir, müde o.a.). Viele Grüße von Katrin und bis bald!
Mitglied inaktiv
Ich schleiche mich mal ein ;-) Dein Baby ist noch so klein, er ist erst 6 Monate alt und er braucht dich noch sehr! Du gibst ihm Sicherheit in einem Entwicklungsprozess in dem er immer mehr von der Welt wahrnimmt. Dieses Wahrnehmen ist spannend und gleichzeitig verunsichert und ängstigt das viele Kinder, dazu kommt vielleicht schon der Frust dass er viele Dinge gerne tun würde und noch nicht kann. Er wird mobil und das wiederrum eröffnet ganz neue Möglichkeiten die aber ebenso wie die Wahrnehmung ihn verunsichern (können). Mein Sohn ist ähnlich wie du deinen beschriebst, mit dem Unterschied dass er nun schon 9 Monate alt ist! Und nun wird es LANGSAM besser. Er ist nun mobil, kann mir überall hin folgen. Gebe deinem Sohn die Nähe die er braucht und die Sicherheit! Es zehrt sehr an den Kräften, aber im Rückblick wird dir die Zeit schon garnicht mehr so lange und so anstrengend vorkommen, aber du hast deinem Sohn dann das Wichtigste fürs Leben mitgegeben, das Gefühl zu wissen dass seine Mama immer für ihn da ist! Lass ihn nicht weinen, nur weil dir vielleicht andere Menschen sagen du verwöhnst ihn oder du erziehst dir einen Tyrannen. Er möchte dich nicht manipulieren, sondern er zeigt dir nur was er wirklich braucht! Liebe Grüsse 2hearts