Mitglied inaktiv
Hallo, unser Krümel ist jetzt 7 Monate alt und kommt in 4 Wochen in den Kindergarten. Bisher habe ich ausschließlich gestillt, mt dem ersten Gläschen hat es auch super geklappt. Nur: Ich muss ihn jetzt auf die Flasche umgewöhnen, da er im Kindergarten natürlich ohen die Brustfütterung auskommen muss. Leider verweigert er jegliche "Kontaktaufnahme" mit der Flasche- er dreht den Kopf weg, presst die Lippen zusammen, stößt die Flasche weg, udn zwar egal ob: 1. Muttermilch oder Pulvermilch drin ist 2. ich oder mein man ihne versuche zu füttern. Schon während des laufenden "Stillbetriebes" wollte ich ihn schon an die Flasche gewöhne, da ich arbeiten musste, aber auch schon früher verweigerte er die Flasche (was ziemlich stresig war aber zu organisieren ging). Doch jetzt muss ich innerhalb weniger tag edie Umstellung schaffen, bloß wie? Allerbesten Dank!
Liebe Ryana, vielleicht helfen diese Tipps, dass Ihre kleine Maus die Flasche annimmt: •Die Flasche anbieten, ehe das Baby zu hungrig ist •Das Baby beim Flaschengeben in ein Kleidungsstück der Mutter ( Geruch) einwickeln •Den Flaschensauger nicht in den Mund des Babys stecken, sondern die Lippen des Babys damit berühren, so wie die Mutter dies mit der Brustwarze tut •Den Flaschensauger mit warmen Wasser auf Körpertemperatur bringen oder beim zahnenden Baby abkühlen, um die Zahnleisten zu beruhigen •Verschiedene Saugerformen und Lochgrößen ausprobieren •Verschiedene Haltungen beim Füttern einnehmen •Versuchen das Baby im Halbschlaf zu füttern •Geduldig bleiben und auch alternative Fütterungsmethoden in Betracht ziehen ( z.B. Becher, Löffel) •Im Vorfeld etwas Säuglingsmilch auf die Brust zum Stillen streichen, so dass sich das Baby an den Geschmack gewöhnen kann Vorgehensweise beim Abstillen: •Günstig: mittägliches Stillen einschränken, schließlich weglassen; dann das abendliche Stillen und zuletzt das Stillen in der Nacht. •Die Stillzeiten immer weiter verkürzen. Eine kleine Weile anlegen und dann ablenken oder dem Baby etwas zu essen oder zu trinken anbieten •der Partner übernimmt das Trösten oder Füttern nach Möglichkeit in der Phase des Abstillens. •Verändern von Ritualen, insb. Tröstritualen Wichtig: Ihr Kind sollte weiterhin immer die Liebe und Zuneigung spüren, die Sie für Ihr Kind empfinden. Bitte nicht zu schnell die Geduld verlieren, wenn es nicht so schnell klappt mit dem Abstillen. Distanzieren Sie sich nicht von Ihrem Kind, sondern im Gegenteil. Wenden Sie sich Ihrem Kind zu und verbringen auf andere Art und Weise die gewohnte Nähe miteinander. Viele Grüße von Katrin
Mitglied inaktiv
Hast Du es schon mal mit einem Becher probiert? Stillkinder lernen das meist sehr schnell; nimm einen kleinen Plastikbecher und Leitungswasser zum Üben! Ansonsten dran denken, daß Dein Kind ja (hoffentlich?) nicht den ganzen Tag in der Krippe ist, dort feste Nahrung essen kann und natürlich weiter gestillt werden kann, wenn Du zu Hause bist. Außerdem stehen Dir vom Arbeitgeber bezahlte Stillpausen zu, das wird oft so gehandhabt, daß Du später kommst oder früher gehst und trotzdem für die komplette Zeit bezahlt wirst.
...danke Andrea für das Statement PRO STILLEN!! MLG Katrin