Mitglied inaktiv
Hallo Katrin Ich habe dir schon einmal geschrieben, dass mein bald 10monatiger Sohn praktisch jegliche Art Festnahrung verweigert und wir mehr oder weniger noch voll stillen. Er hat ja auch ein Verdauungsproblem, sobald er ein paar Löffelchen reingeschmuggelt bekommt. Nun habe ich nochmals mit dem Kinderarzt diskutiert und er hat mir nun geraten, nachts sofort mit dem Stillen aufzuhören (das sind ca. 2 bis 3 mal im Moment). So hätte er dann tagsüber mehr Appetit aufs Brei essen. Gemäss KiA sei das für meinen Sohn halt bequemer, einfach an der Brust zu trinken. Ich habe da aber nun ein Problem damit. Ich will meinen Sohn nicht die ganz Nacht schreien lassen und ihm die Brust verweigern. Ich weiss, dass ihm das Stillen extrem viel Geborgenheit und Sicherheit gibt, da er sehr viel Unruhe hat und ein sehr anhängliches Baby ist (was ich sehr schön finde). Ich möchte hier einfach mal deine Meinung dazu hören. Vielleicht sollte ich einfach langsam etwas reduzieren? Hat das negative Essverhalten tagsüber überhaupt was zu tun mit dem nächtlichen Stillen? Ich habe eigentlich immer nach Bedarf gestillt. Ich danke dir im voraus sehr für deine Antwort! Liebe Grüsse
Liebe Alo, wurden die Eisenwerte überprüft oder gibt es sonst ein Anzeichen dafür, dass der kleine Mann aus irgendeinem Grund mangelernährt ist? Wurde mal ein Darmultraschall vorgenommen, ob alles o.k. ist? Kinder haben in der Regel ein echtes Gespür dafür, wenn ihnen etwas bekommt oder nicht. Ganz offensichtlich hat Dein Sohn genau dieses, da er feste Nahrung (NOCH) ablehnt, weil er Bauchweh davon bekommt. Wie klug eigentlich, oder? Die Konsequenz aus dem Nichtstillen in der Nacht wäre, dass der kleine tagsüber feste Nahrung zwangsläufig erhält, aber u.U. dafür unter künstlich erzeugten Bauchweh leiden muss. Oder aber er verweigert weiter die feste Kost und weint, weil er einfach nur hungrig ist und Mama mit der Milchquelle vor ihm die Milch verweigert. Nein!, wenn keine Mangelerscheinungen da sind, dann sehe ich nach wie vor auch keinen Grund das Abstillen zur Nacht zu favorisieren. Der Akzeptanz feste Nahrung zu sich nehmen kann nicht erzwungen werden. Die Konsequenz welche anzubieten aber eine "Pflicht". D.h., gib Deinem Kind nach wie vor quasi "alles" in die Hand zum Probieren, was es mag. Ausgenommen, sind Tomaten, Nüsse, Mandeln... Auch das Durchbrechen der Zähne könnte der Zeitpunkt sein, wenn Interesse an fester Nahrung langsam einsetzt. Im übrigen ist das Trinken an der Brust deutlich mehr Arbeit, als das eher passive Schlucken eines Breies. Die Kiefermuskulatur wird viel mehr beansprucht beim Stillen, als beim Aufnehmen von Brei und dem anschließendem Schluckakt. Das negative Essverhalten bewerten wir nur so- Dein Kind ist gesund und munter wird offensichtlich noch satt. Seid Ihr alle noch zufrieden mit der Situation so sehe ich keine Indiaktion zur Verhaltensänderung. Bei medizinisch bedenklichen Aussagen natürlich. Ich freue mich auf Deine Antwort. Viele Grüße von Katrin
Mitglied inaktiv
ich würde nach und nach weniger stillen, aber mein sohn bekommt nachts noch eine flasche und isst tagsüber dennoch sehr gut brei. aber es stimmt schon wenn sie nachts viel trinken haben sie tagsüber weniger hunger. mein sohn möchte manchmal kein brei sondern essen von uns, vielleicht möchte dein sohn gleich richtig essen? denn zuviel milch ist nicht so gut. mein sohn bekommt oft mittags zum schlafen noch eine flaschem, aber trotzdem isst er gut seinnen mittags und nachmittagsbrei. lg
Mitglied inaktiv
stellt sich die frage was euch lieber ist. stört es dich denn das er noch soviel mumi will ? mein kleiner (16 monate alt , wir stillen immernoch ) hat sich bis 12 monate noch fast vollständig von muttermilch ernährt, habe von anfang an auch nach bedarf gestillt. er hat die breiphase bis auf ein paar rumprobierereien so gut wie ausgelassen und hat hin und wieder etwas vom familientisch mitgegessen wenn er wollte.ich hab ihm zu jeder mahlzeit etwas angeboten , wenn er wollte / will isst er mit und wurde/wird danach gestillt sofern er das möchte und wenn er nur brust wollte dann hab ich ihm eben nur die brust gegeben. wenn du dich ausreichend gesund ernährst bekommt dein kleiner doch alles was er braucht über die muttermilch . er wird schon noch interesse an fester nahrung zeigen. solange es für euch ok ist könnt ihr es doch dabei belassen. dem kind nachts plötzlich die brust zu verweigern nur damit er tagsüber mal was isst finde ich persönlich nicht ideal. ich würde einfach tagsüber weiter was anbieten aber nichts erzwingen. solange er gesund und munter ist und sein gewicht ok ist -. höre auf dein gefühl - es sagt dir was richtig für euch ist.
Mitglied inaktiv
Danke schön für die Antwort(en)! Also die Eisenwerte meines Sohnes sind in Ordnung, ein Darmultraschall wurde allerdings nicht gemacht. Wenn er gestillt ist, macht er wirklich einen zufriedenen und gesunden Eindruck. Da mein Vater und meine Tochter an Zöliakie leiden, würde gemäss KiA eine entsprechende Untersuchung bei meinem Sohn zu einem späteren Zeitpunkt mal anstehen (wenn Beschwerden noch da sind). Ob Gluten überhaupt in die Muttermilch geht, konnte mir bisher niemand richtig sagen. Auf jeden Fall mache ich so weiter wie bisher und stille meinen Sohn nach Bedarf und biete ihm regelmässig Festnahrung an. Es stimmt so für ihn und eigentlich auch für mich. Herzlichen Dank für deine Ratschläge, Katrin! Liebe Grüsse
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