Mitglied inaktiv
Hallo Katrin Mein Sohn (6 Wochen) leidet an heftigen Dreimonatskoliken. Ich habe schon allerhand ausprobiert (Globuli, Massage, Wärmekissen etc) und er wird sehr oft im Tuch getragen. Von der Mütterberatung wurde mir nun eine Chiropraktikerin empfohlen, welche ich auch kürzlich aufgesucht habe. Sie hat bei ihm das Köpfchen langsam auf die eine Seite gedreht. Da hat es etwas geknackt. Sie meinte das sei normal. Und das nächste Mal würde sie noch das Gleiche auf die andere Seite machen. Jetzt habe ich mir doch Gedanken gemacht und frage mich, ob das wirklich so gehandhabt wird und das fürs Baby ok ist? Oder gibt es noch sanftere Methoden in der Chiropraktik oder Osteopathie? Besten Dank für die Antwort und liebe Grüsse
Liebe Alo, wird in einer Therapie etwas "knackend" berichtigt, dann handelt es sich in den meisten Fällen um die Chiropraktik. Chirotherapie, aber vor allem in der Osteopathie wird sehr viel feiner, sensibler gearbeitet. GGf. auch über mehrer Sitzungen das Ziel erreicht. Ich persönlich halte sehr viel von Osteopathie und kann zu dem Infobuch Literaturhinweis: Titel: Osteopathie – so hilft sie ihrem Kind Autoren: Christoph Newiger und Birgit Beinborn Verlag: TRIAS ISBN: 9783830432890 raten. Gibt es mittlerweile auch in vielen Bibliotheken zu entleihen. Viele Grüße von Katrin
Mitglied inaktiv
Das hört sich nach manueller Therapie an und die wird oft bei KISS KIndern gemacht. Meiner hatte immer eine Lieblingsseite und der Kopf war schon sehr verformt, auch er schrie oft. Nach 6 Behandlungen war alles super und er konnte sich auch endlich drehen(da war er dann 6 Monate). Ist aber bei Deinem Kind alles okay, würde ich nach etwas anderem als Behandlungsmethode suchen. Frag doch mal bei einem Orthopäden nach, in wie fern diese Behandlung sinnvoll ist.