Mitglied inaktiv
Hallo Kathrin! Heute melde ich mich mal wieder,da ich bald am verzweifeln bin.Mein Sohn bald 4J,ist seit einem Jahr "dauerkrank"!Die ersten 3 Jahre hatte er nur ein einziges mal einen Schnupfen,und seit August letzten Jahres-da waren wir im Urlaub,hat er sich eine heftige spastische Bronchitis zugezogen!Seit fast einem Jahr entwickelt er nach jedem "Nieser"eine schlimme obstr.Bronchitis!Alle 2-3 Wochen wenn er von der Spielgruppe wieder einen Schnupfen mitbringt ist es wieder soweit!Wir geben dann Sultanol zum inhalieren und Singulair!Muss sagen haben über dem Winter 4 Monate Singulair gegeben,und es wurde mit der Bronchitis wesentlich besser!Kaum setzten wir es ab,dauerte es 3 Wochen und es ging wieder los! Ein Pricktest auf Milben,war negativ!Allerdings hatte er da gerade die Singulair eingenommen!Assistentin meinte das könne den Test verändern!Er niest morgens in der Früh auch öfters und hat eine verstopfte Nase,aber nicht täglich!Pollenallergie dürfte auch keine dahinterstecken! Wir Eltern haben keine Allergien,sind Nichtraucher,ich habe ihn 10 Monate gestillt,und ich habe einfach Angst,dass er mal Asthma bekommt! Unser Arzt meinte,es würde sich verwachsen und es wäre nur ein Infektasthma! Kannst du mit Tipps geben und ist es dir bekannt,dass Kinder ständig unter dieser Bronchitis leiden??? Von Actimel,über täglich frische Luft,viel Obst und Gemüse,wir machen eh alles,aber es ist wie verhext! Der kleine geht noch in die Spielgruppe und kommt heuer in den Kindergarten! Ich danke dir fürs zuhören und bin schon gespannt auf deine Antwort! Liebe Grüsse!!! Margit
Liebe Margit, wenn der Test verfälscht war, sollte er wiederholt werden, um wirklich eine Allergie auszuschließen. Allerdings könnt Ihr auch ohne Bestätigung einer Hausstauballergie Vorsorge treffen, um dann zu schauen, ob sich der Zustand des kleinen bessert. Solltet Ihr Haustiere haben, ggf. ältere Bodenbeläge, in einem älteren Haus wohnen... sollten alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, ob sich dahingend eine Allergie ( Tierhaare, Schimmelpilze....) verbergen könnte. Denn ein Kleinkindasthma KANN sich auswachsen, MUSS aber nicht. Eine gute Behandlung ist auf jeden Fall notwendig und eine Basis der Ursache noch wichtiger, um den Zustand des kleinen einschätzen zu können, wenn sich mal wieder ein Husten anbahnt. Insofern: Allergietest erneut machen. Im Schlafbereich des kleinen könnt Ihr wie folgt "sarnieren": - im Sanitätshaus einen Matratzenschonbezug kaufen. Alle sechs Wochen waschen, ebenso Deckbett und Kopfkissen. Hier muss kein Schonbezug angewandt werden. - Staubfänger aus dem Kinderzimmer verbannen und aus dem Bett des kleinen ( Kuscheltiere ade). - das Schlaftier o.a. wöchentlich waschen; einfrieren hilft nur bedingt. Die Milben werden nur teilweise inaktiviert. Beim Waschen bei 60°C werden sie zerstört. - Bodenbeläge täglich säubern. Teppisch saugen, regelmässig reinigen und wischbare Böden täglich saugen und alle drei Tage wischen. ( Die Diskussion, ob Teppiche schädlich sind, ist out und es werden heutzutage entsprechende Hygienemaßnahmen empfohlen). - abends vor dem Schlafengehen gut lüften - ggf. abends die Haare kurz durchwaschen. Pollen und Staub sammelt sich dort. Die Kleidung nicht im Schlafzimmer wechseln; Hautschuppen sind der Nährboden für Milben. Also: eine Menge zu tun; hilft aber oftmals sehr gut, wenn die Betroffenheit da ist. Habt Ihr schon einmal über eine Klimakur nachgedacht? Vielleicht geht Ihr das nach der Kindergarteneingewöhnung mal an? Oft bringt das einen super Erfolg; versucht es. Ausserdem könnte eine Darmsanierung für den kleinen hilfreich sein. Da ist ein Naturheilmediziner/ ggf. Heilpraktiker der richtige Ansprechpartner. Auch eine zweite ärztliche Meinung, als der Besuch eines Kinderlungenfacharztes ( ggf. in der Kinderklinik) kann für Euch Klarheit bringen. "Rollt" alles noch einmal an. Denn meist wird ein "Infektasthma" in den Sommermonaten besser; ein allergisch bedingtes hält sich, wenn die Ursachen nicht behoben sind. Und die müsst Ihr finden. Bis bald und viele Grüße von Katrin
Mitglied inaktiv
liebe margit bei uns war es so arg, als unser großer ca. 1,5 - 2 jahre alt war. unser kinderarzt sowie zwei hno-experten haben uns damals dringend zu einer (nasen-)polypen-entnahme geraten. wenn die polypen allzu groß sind, kann aus jeder erkältung schneller eine handfeste infektion werden, weil der körper bzw. die atemwenige sehr viel schlechter geschützt sind. uns bzw. dem sohn hat es TOTAL geholfen. wir hatten zuvor dauernd mit bronchitis, lungenentzündung usw. zu tun, auf allergien hätte ich bei uns nie getippt - und tatsächlich wurde es nach der op schlagartig besser. vielleicht wollt ihr auch in diese richtung klären? lg paula