Mitglied inaktiv
Hallo Katrin, schon von Anfang an brüllt meine Kleine (jetzt 14 Wochen) wie verrückt, wenn sie gebadet wird. Temperatur kontrolliere ich immer mit dem Thermometer, daran dürfte es doch eigentlich nicht liegen oder kann es sein, daß es ihr trotzdem zu heiß oder kalt ist? Jedenfalls steigert sie sich so rein, daß sie am Schluß kaum mehr Luft bekommt, sie schlägt mit den Beinen, daß das Wasser rausspritzt und stemmt sich ab, daß sie manchmal mit dem Kopf oben gegen die Wanne schlägt... mich macht das so langsam echt fertig mit der Baderei :-( Heut hat sie auch wieder nach dem Baden beim Trocknen (egal ob Handtuch oder Föhn, sie mag beides nicht) gebrüllt bis ich endlich mit dem Anziehen fertig war. Hab es auch schon zu verschiedenen Tageszeiten probiert, es wird einfach nicht besser. Mir grausts schon jede Woche vorm Baden, weil das so echt der reinste Horror ist... ich kann sie auch vor lauter rumstrampeln kaum richtig halten und somit auch schwer waschen. Ich hab halt Angst, wenn ich sie mit mir in die große Badewanne nehme, daß ich sie da noch schlechter halten kann, mein Mann ist eh kaum zu Hause als Unterstützung... Alle erzählen immer, wie gern ihre Babys baden... meine scheint die große Ausnahme zu sein :-) Hab noch kurz ne Frage zu abgepumpter Muttermilch. Du hast mal hier geschrieben, sie könnte 72 h im Kühlschrank aufbewahrt werden? Höre sonst nämlich immer von 24 h und danach trau ich mich sie auch gar nicht mehr wirklich zu füttern, obwohl es mich schon recht reut ...
Liebe dornenvogel, könnte es u.U. auch daran liegen, dass die kleine hungrig ist und kurz nach dem Baden voller Erwartung ihre Mahlzeit braucht? Sollte das der Fall sein, dann füttere die kleine ruhig vor dem Baden. Bereite dann alles in Ruhe vor und nach einer halben Stunde kannst Du Deine Tochter dann baden. Vielleicht gelingt es besser. Sollte die kleine einen Schnuller nehmen, dann kann auch der mit in die Badewanne. Vielleicht ist dies gut für Deine Tochter, sich beruhigender auf das Element Wasser einzulassen. Achte darauf, dass Du Deine Tochter immer mit den Füßen zuerst ins Wasser tauchst. Nicht den Po zuerst. So kann die kleine erst fühlen, erforschen und sich an den Gedanken gewöhnen, dass es ins Nass geht. Dann lasse sie langsam! hineingleiten. Wasche vor und während des Badens NICHT das Gesicht. Das kannst Du später immer noch erledigen. Diese sensible Zone nicht irritieren. Versuche auch einmal die Wassermenge in der Babywanne zu variieren. Manche Kinder mögen es ganz warm und sehr abgetaucht gebadet zu werden. Andere empfinden mehr Sicherheit, wenn sie den Wannenrand oder Wannenboden mit den Füßen oder dem Po noch spüren. Vielleicht wäre auch ein Badeeimer eine gute Lösung. U.U. kannst Du Dir einen leihweise borgen oder aber günstig erstehen. Schau mal auf die Webside von "Tummy Tub". Dort bekommst Du einen Eindruck, wie das Baden geschieht. Nach dem Bad wickle Deine kleine fest ins Handtuch ein. GGf. stille Deine Tochter erst einmal oder halte sie doll fest, so dass sie ihre Grenzen wiederfindet, die im Wasser oft nicht mehr eindeutig sind. Dann lege die kleine ab und habe immer eine Hand bei ihr. Drücke dann die Feuchtigkeit ab; kein Rubbeln und kein sanftes Reiben. Der Druck ist eindeutig und lässt die kleine ihren Körper erspüren. Nimm anschließend das Handtuch vorsichtig weg. Mag Deine Tochter es, dann lasse sie nackt strampeln. Eine Babymassage wäre im Anschluß vermutlich zuviel für die kleine. Führe das Anziehen danach zügig durch und kuschelt Euch noch einmal aneinander... Ansonsten versuche das Baden wie von Suse beschrieben in der großen Wanne. Vielleicht könnt Ihr einen wöchentlichen Badetag festmachen, wenn Dein Partner auch daheim ist, z.B. Sonntagsabends... Alles Gute und bis bald, wünscht Katrin
Mitglied inaktiv
Badet ihr zusammen in der großen Wanne oder geht sie in eine babywanne. Das macht meist schon was aus. Meine Tochter, als sie so klein war, war auch nicht sonderlich begeistert vom Baden. Jedenfalls mit Papa in der großen. Mit Mama gings schon eher. Aber nur, weil sie bei mir an der Brust hing. Je größer sie wurde, und je mehr sie begreifen konnte, umso besser wure es. Heute ist sie 14 Monate und sobald sie eine Badewanne sieht, will sie rein und Wasserplanschen. Aber kinder sind da anders, es gibt welche, die mögen einfach kein Wasser. Jedenfalls als meine Kleine so alt war wie deine, haben wir echt selten gebadet, eben weil sie es nicht gemocht hatte. So aller 1,5-2Wochen im Schnitt. Die Würmchen weden ja nicht schmutzig, dass man wöchentlich baden müsste. Jedenfalls seh ich das so. Heute ist die Badefrequenz wesentlich höher. Sie hasst duschen, wenn ihr Wasser über den kopf läuft. Aber immer wenn ich Dusche ist sie dabei. Dann steht sie an der Wanne und zupft an ihren Sachen und macht dringliche Gebärden, dass sie doch bittschön auch will.... Kostet zwar etwas mehr Wasser, aber man muss ja nicht drei mal die Woche Vollbad machen. Weniger Wasser tuts auch. Vielleicht wirds bei euch auch besser. Bleib so gelassen wie möglich, mach das Bad schön warm, geh mit in die Wanne, still vielleicht dabei oder danach, sing ein schönes Lied dabei, bereite alles schön vor, dass es schnell geht, aber nicht hecktisch wird. Wenn dein partner da ist und ihr zusammen gut arbeiten könnt, dann kann er helfen. Entweder er in die Wanne und du nimmst die Lütte in empfang oder umgekehrt. Allein gehts aber auch. In ein kuschliges Handtuch gehüllt, viell an der beruhigenden Brust ist viel schöner als aus dem Wasser hingelegt und dann geht das Gezerre weiter. Vielleicht hast du ein schönes Badetierchen, was sie anschauen kann. Suse
...ja, die Muttermilch kann frisch abgepumpt bei entsprechend hygienischer Handhabung 72h im Kühlschrank aufbewahrt werden. Viele Grüße von Katrin