Frage im Expertenforum Babypflege an Katrin Simon:

Baby hasst Papa!?

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Frage: Baby hasst Papa!?

Mitglied inaktiv

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Hallo, ich habe eine frage die mich und meinen Freund ziemlich beschäftigt, und zwar ist unsere Tochter nun 3 1/2 Monate alt, die ersten 2-3wochen zirka, war alles in ordnung, doch seitdem funktioniert gar nichts mehr! er kann sie nicht auf den arm nehmen oder wickeln ohne das sie fürchterlich anfängt zu schreien und nun ist es sogar die letzten tage so schlimm geworden das er noch nicht mal in ihre wiege schauen kann ohne das sie schreit wie am spieß! bei anderen Personen ist es nicht so schlimm, da "hält" sie es schonmal ne weile aus und ist auch soweit dann zufrieden! nur bei ihrem Papa will sie nicht sein! er kann gar keine Bezeihung zu ihr aufbauen und mittlerweile glaube ich sogar das er sie nur noch als last sieht, aber genau das möchte ich eigentlich nicht und hab ich mir auch nicht so vorgestellt! Sie ist allgemein ein sehr unruhiger geist! sie weint viel, braucht immer meine nähe und steigert sich ganz schnell rein und hält die luft an! was können wir nur machen??? soll er sie solange auf dem arm behalten bis sie aufhört zu schreien oder...ich weiß es nicht!? Lg Nicole P.s. Für die Antwort schon im vorraus Danke!


Katrin Simon

Katrin Simon

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Liebe Nici, kannst Du Dir vorstellen, woran es liegt, dass Euer Baby derart auf Deinen Freund reagiert? Manchmal ist da so ein "Bauchgefühl", was man durchaus ernst nehmen sollte oder vielleicht hast Du sonst eine Beobachtung, dass die kleine so erschreckt vor Ihrem Papa ( laute Stimme, Bart, Brille, Handling....). Macht anfangs Dinge gemeinsam. Schmust alle drei zusammen im großen Bett, badet zusammen, schafft Euch ungestörte Inseln, wo nur Ihr drei wichtig seid. Kein Fernseher, kein Radio, Telefone und PC aus.... Nur Ihr drei... Nimmt Dein Mann Kontakt zu seiner Tochter auf, dann lass ihn es auf seine Weise machen. Leises Summen, den Anfang des Begrüßens über die Füße ( nicht gleich ins Gesicht fassen oder sofort küssen). Das Zusammenspiel aus beruhigendem Summen und Körperkontakt kann helfen, dass die kleine sich orientiert. Vielelleicht hilft es auch, wenn Ihr Eurer Tochter ein getragenes T-Shirt Deines Mannes zum Schnuppern gebt; z.B. dann, wenn er nicht daheim ist. So kann sich die kleine mit dem Geruch ihres Papas vertraut machen. Oder aber andersherum, wenn sich die kleine partout nicht auf Papa einlassen will, dann gebt ihr ein geruchsintensives T-Shirt von Dir als "Trost" auf seinem Arm. Evt. ist es hilfreich, wenn Papa Dinge mit oder an der kleinen macht, die nur ihm und seiner Tochter vorbehalten sind. Dann kann sich Deine Tochter besser auf eine Gewohnheit einlassen. Besucht z.B. gemeinschaftlich einen Babyschwimmkurs. So können die beiden einen Heidenspass haben und Du assisitierst nur beim Anziehen... Bedenkt, ob Ihr Euch z.B. eine Hängematte oder einen Schaukel zulegt, in der man gut kuschelnd ausruhen kann und das Schaukeln zudem einen beruhigenden und Eurem Kind auch vertrauten Rahmen gibt. Wie gesagt: lass die beiden "mal machen" und entferne Dich. Anfangs wird es sicher noch Tränen geben, aber- die beiden sollten die Chance bekommen, um sich in Ruhe nähern zu können, ohne dass Mama Tipps gibt... Allerdings- ein unbändiges und hysterisches Weinen und Ringen um Luft ist natürlich im großen Umfang auszuschließen. Eine gewisse Überwindung allerdings aushaltbar. Bessert sich die Situation nicht, dann rate ich Euch eine Erziehungsberatungsstelle aufzusuchen ( ggf. auch über Hebammenkontakt) und sich vor Ort einfach noch mal beraten zu lassen. Ich freue mich erneut von Euch zu hören! Viele Grüße von Katrin


Mitglied inaktiv

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Hallo Nicole, so etwas habe ich noch nie gehört, aber es klingt natürlich sehr traurig. Zumal es ja nicht von Anfang an so war. Raucht Dein Freund und Du oder andere evtl. nicht? Dann könnte es sein, dass sie diesen Gestank nicht mag. Ist er Bart- oder Brillenträger? Auch das verunsichert viele Babies. Sollte dies alles nicht zutreffen, könnt Ihr nur ausprobieren. Vielleicht bringt es was, wenn Du sie auf dem Arm hast und Ihr Euch zu dritt beschäftigt, so dass Du als "sicherer Halt" für sie da bist. Ich halte wenig davon, sie zu "verdonnern", auf Papa´s Arm zu geben und schreien zu lassen, bis sie es irgendwann akzeptiert. Es ist ja irgendwas, dass ihr nicht passt und sie kann sich anders nicht äußern. Nehmt Euch Zeit und brecht es nicht über´s Knie. Viell. ist es ein Anfang, wenn Ihr sie z. B. auf die Spieldecke legt und Papa sich aus sicherem Abstand mit ihr beschäftigt, ihr einen Beißring entgegenhält o. ä. Er kann ihr auch eine Geschichte erzählen oder etwas vorsingen. Das müsst ihr ausprobieren. Für meine Begriffe, müssen sich beide langsam annähern. Viel Glück und eine schöne Zeit für Euch drei wünscht Euch Diana


Mitglied inaktiv

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Danke für die Antworten und die Tipps! erstaunlicherweise hat es sich nach meinem Posting wie von selbst gebessert! wenn der Papa jetzt musik anmacht und mit ihr nach vorn gerichtet rumläuft ist alles in ordnung! das ist z.B. eine sache die nur er mit ihr macht, also in kombination mit musik! alles andere ist immernoch schwierig aber ich denke mit euren tipps und viel geduld bekommen wir es schon hin! was sie nun genau stört haben wir immernoch nicht rausgefunden, aber ich denke es ist der geruch weil sie ja sonst immer sofort angefangen hat zu schreien! wir haben jetzt auf alle fälle wieder hoffnung das es wird wie am anfang! Danke nochmal!


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