Frage im Expertenforum Babypflege an Katrin Simon:

allgemein

Anzeige kindersitze von thule
Frage: allgemein

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

hallo ich hab wieder eine frage , da unser leon ab november in die krippe geht , mach ich mir viele gedanken . klappt das mit der eingewöhnung, mit der arbeit usw. eine weitere frage ist: leons speiseplan sieht so aus 6-8 uhr gläschen obst oder müsligläschen ( je nach dem wie lange er schläft) 10.30/ 11 uhr mittag 14.00/14.30 obstbrei oder keksbrei 17.30/18.00 stulle oder grießbrei 20.00/ 21.00 stillen nachts stillen nach bedarf bis morgens manchmal stillen am nachmittag ist aber selten wenn er ab november in die krippe geht , soll ich da das stillen einstellen, und dann normale milch geben oder noch fertigmilch. wieviel mich benötigt er , nur morgens 200 ml. etwas anderes, wie kann ich leon beim impfen beruhigen bzw die angst nehmen?? vielen dank das war bestimmt nicht meine letzte frage, mir geht so viel durch den kopf


Katrin Simon

Katrin Simon

Beitrag melden

Liebe Kathi, um Euch Kuscheleinheiten zu gönnen und um Deinem Schatz die Eingewöhnung in die Krippe zu erleichtern- Stille weiter!!! So hat Dich Dein Sohnemann ganz innig und kann an gewohntem festhalten!Im "Ernährungsfahrplan" können die Milchmahlzeiten so gelegt werden, dass sie aus Muttermilch bestehen. Und das ist bei Euch schon der Fall. Zudem hast Du ein Recht in gesetztlich vorgeschriebenen Stillpausen Muttermilch abzupumpen bzw. theoretisch auch Dein Kind vor Ort oder daheim zu stillen.... Muttermilch kann Dein Sohn soviel zu sich nehmen, wie er möchte. Zum Impfen:Vermeide im Vorfeld unbedingt die Aussage" Du musst keine Angst haben". Diesen Fehler machen viele Menschen. Erst dann wird quasi die Sensibilität dafür geweckt, dass ein schlimmes Ereignis bevorsteht. Gehe positiv an den Arztbesuch heran. Erzähle, was der Doktor alles machen will: mit dem Herz telefonieren, die Ohren angucken, in den Mund schauen und Bäh sagen.... Und dann wird der Doktor auch einen "Piks" machen. Diesen Piks könnt Ihr üben. Nehmt Euch das Lieblingskuscheltier zur Hand ( dieser Patient sollte auch bei der Impfung dabeisein). Vielleicht habt Ihr schon einen Doktorkoffer... Eine Spielspritze oder eine echte ( aus der Apotheke) macht alles authentischer. Dann impft den Teddy, die Mama, den Papa und natürlich auch Deinen Sohn. Äussere Dich beim "Stechen" ruhig mit einem "Au",das hat ein wenig wehgetan. Lache dann, puste die Stelle und bestätige, dass alles gut ist. Und frag nach einer Belohnung, weil Du tapfer warst. Dann tauscht die Rollen... Eine Belohnung solltest Du unbedingt in der Tasche haben, wenn Ihr beim Kinderarzt seid. Ist die Impfung überstanden, egal wie, dann berichte idem Papa, der Oma etc. in Anwesenheit Deines Sohnes, dass er alles toll! mitgemacht hat, trotz, dass es einen kleinen Piks gab. Während Ihr beim Arzt seid, lenke den kleinen mit viel Spiel ab. Eine Handpuppe zum Anschauen oder was ihn sonst interessiert; auch auf der Liege oder Deinem Schoß während der Impfung. Bestätige ihm auch, dass Du es verstehen kannst, dass er jetzt weinen muss. Tröste und belohne ihn. Je ruhiger Du Deinem Sohn beistehst, desto ruhiger und gefasster wird der kleine Mann sein. Dies habe ich so viele Male in der Klinik erlebt. Je selbstverständlicher Eltern ihr Kind in einer Situation begleitet haben, desto besser konnte es sich auf diese einlassen. Du wirst das ganz prima machen!! Viele Grüße von Katrin


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.