Frage im Expertenforum Babypflege an Katrin Simon:

2 Fragen

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Frage: 2 Fragen

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1. Meine Tochter ist jetzt 13 Monate alt und sie möchte immer noch Abends und Morgens ihre Milchflasche haben. Nachdem sie ein Jahr at wurde habe ich auf anraten meines Kindesarztes auf normale Kuhmilch umgesattelt. Ich hab schon immer versucht ihr Abends Schnitte zu geben aber die lehnt sie eher ab als das sie vernüftigt was isst. Ich möchte sie ja nicht hungrig ins Bett stecken müssen. Ich würde aber schon gerne dass sie jetzt ihren Alter entsprechend isst. Ich muss immer noch wie bei eine Säugling frühs um fünf aufstehen und ihr die Flasche geben. Das kann es doch nicht sein mit 13 Monaten. Wie gewöhne ich ihr das nur am besten ab? 2. Wie kann ich sie am besten unterstützen laufen zu lernen? Sie steht schon (mit festhalten) gut und relativ stabil aber wenn ih ihr mal helfen möchte mit laufen, dann setzt sie sich gleich wieder auf ihren Hintern. Vielen Dank und LG Patricia


Katrin Simon

Katrin Simon

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Liebe Patricia, die Flaschen gehören zu den Babyritualen dazu und werden deshalb von der kleinen eingefordert unter anderem auch deshalb, weil sicher morgens um fünf Uhr schon der Magen knurrt. Viele Kinder sind abends ess- und kaufaul. Der Tag war anstrengend und die Müdigkeit siegt dann... Wie wärs am Abend weiterhin mit einem Brei, Milchreis, weichem Haferbrot mit Schmierkäse, Streichwurst oder Gemüseaufstrich? Wenn Sie partout gar nichts am Abend an fester Nahrung zu sich nehmen möchte, dann machen Sie Ihrer Tochter einen Trinkbrei zur Nacht. Sorgen Sie aber dafür, dass die kleine beim Trinken arbeiten muss; also das Saugerloch nicht so gross ist, dass der Brei nur noch in den Mund läuft. Das Brotangebot sollte aber trotzdem immer noch bestehen bleiben. Am schönsten isst es sich in Gesellschaft; vielleicht mit Mama oder Papa? Oder versuchen Sie am Abend mal eine Bockwurst, eine gekochte Kartoffel etc.. Es spricht nichts dagegen auch abends noch eine warme Mahlzeit anzubieten. Vielleicht isst sie diese einfach lieber. Ich bin gespannt. 2. Sie müssen Ihre Tochter nicht unterstützen beim Laufenlernen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Wohnung kindersicher ist und keine Unfälle beim Hochziehen oder Entlanghangeln passieren können. Also z.B. Tischdecken abnehmen, kippelige Stühle verbannen, Regale sichern... Ihre Tochter übt sich im Gleichgewicht halten und trainiert ihren Muskelaufbau. Vielleicht braucht diese Phase auch noch viel länger Zeit, als Sie denken. Das Laufenlernen ist bis in den 16. LM völlig normal und kein Grund zu "üben". Viele Grüße von Katrin


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