Mitglied inaktiv
frage an alle erfahrenen Mütter: mein Baby 3 monate ist bis jetzt vollgestillt worden, ausnahme bildet am abend pre-zufüttern in flasche. ki.arzt zufrieden, alles i.o.. in der nacht kommt sie mittlerweile aller 2-3stunden, klar bei stillbabies. kann ich schon etwas anderes geben? HA1 vielleicht? oder karottensaft oder oder? was habt ihr und wann gefüttert? danke fürs antworten sophie
Internationale Empfehlung ist, die ersten 6 Monate nur zu stillen. Das Baby dann mit Beikost vorsichtig an festes Essen gewöhnung. Medizinisch gesehen ist der Darm (und andere "Innereien") des Kindes erst mit ca. 9 Monaten ausgereift. Also sollte bis dahin die Beikost sehr sorgfältig eingesetzt werden. Bereit für Beikost sind die Kinder zu ganz unterschiedlichen Zeitpunkten. Wenige mit 5 Monaten, viele erst nach 9 Monaten. Das ist ein Entwicklungsschritt, wie z.B. Laufen lernen. Vor dem 5. Monat auf keinen Fall etwas anderes als Milch geben. Das ist sinnlos und kann schädlich sein. Auch wenn die Folgen erst Jahre später auftreten. Die Firmen, die Babynahrung produzieren, wollen ihre Produkte verkaufen. Ebenso wie Zigarettenfirmen und Schnapsproduzenten. Das geschieht mit viel Werbung, heisst aber lange noch nicht, dass es richtig und gesund ist. Ein gutes Buch zu dem Thema: Dr. Gonzalez "Mein Kind will nicht essen" (es geht nicht nur ums "nichtessen"). Alles Gute! Edith
Hallo Edith! Ab Anfang 5.Monat wird es sogar empfohlen mit Beikost anzufangen, ab Ende des 5.Monats sollte die Mittagsmahlzeit komplett ersetzt werden durch einen Gemüse-Kart.-Fleischbrei, wegen dem zusätzlichen Energiebedarf-erhöhter Eisenbedarf,Fett-,lies hierzu fku-do.de! Lg,Anja
Hallo Anja, die WHO empfiehlt eindeutig 6 Monate lang zu stillen und dann langsam mit Beikost anzufangen und nicht eher! Und das schon seit mehr als 2 Jahren. Wenn du die Gründe wissen willst, kann ich sie dir gerne nennen. Die FKE ist nicht in der Lage diese Empfehlung umzusetzen. Da mahlen die Mühlen verdammt langsam ... Tschö Mary
da der Karotten-Kartoffel-Fleischbrei nur die Hälfte der Kalorien von der Mumi hat. Also stimmt die Aussage nicht. Ausserdem - wenn das Kind 120ml Mumi trinkt - bitte, wie soll es so viel = 240g Brei - in den ersten 3 Monaten nach Beikosteinführung essen??? Reiner Gemüsebrei hat noch weniger Kalorien. Die Vitamine und Spurenelemente aus der Muttermilch werden um etliche Faktoren besser als aus allem anderen verwertet! Das STIMMT alles nicht!!! Und Deine Quelle kann ich nur unseriös und aus medizinischer Sicht bedenklich nennen. -Wer ist denn der medizinische Beirat dieser Seite? Wie gesagt - für STILLKINDER ist das NICHT richtig! LG Edith
http://www.bfr.bund.de/cm/207/empfehlungen_zur_stilldauer.pdf
Mann sollte dieses Thema nicht in schwarz und weiss unterteilen, da hier sehr individuelle Faktoren für die jeweils sinnvollste Vorgehensweise bei der Ernährung herangezogen werden sollten. Des Weiteren sollte mann nicht grundsätzlich bei allen Müttern ideale Voraussetzungen zum langfristigen und ausschließlichen Stillen als generell gegeben voraussetzen. Natürlich ist ein ausschließliches Stillen in vielen Fällen die beste, da auch die natürlichste Variante. Sollte jedoch ein ausschließliches Stillen aus diversesten Gründen leider einmal nicht möglich oder empfehlenswert sein, so bietet der Ernährungsplan der FKE, welcher mit Beikost übrigens auch erst ab dem 5. Monat beginnt, einen recht guten und auch fundierten Mittelweg der beiden "Ernährungswelten". Aufgrund von Gesprächen mit meiner Hebamme, dem Kinderarzt und Freunden (erfahrenen Eltern) halte ich diesen Plan für recht sinnvoll und logisch. Die FKE ist eine Anlaufstelle für Informationen, wie jede andere größere Organisation wie WHO etc. auch, nicht mehr und nicht weniger. Einen goldenen Weg, ob und wann Beikost oder auch generelles Stillen, welcher für alle Mütter gleichermaßen gilt, gibt es n.m.E. nicht. Lg,Anja
Toll endlich sagt das mal jemand. Alles wird heute in Tabellen und Heftchen festgehalten und keiner verläßt sich mehr auf sein Gefühl, kein Wunder wenn Depris immer mehr zunehmen ,man kann die Latte ja gar nicht so hoch halten wie es manche gern hätten. Mein Kleiner bekommt seit er 16 Wo ist Möhrchenbrei ohne das er ein Körperlicher Krüppel ist! Er haut 125g weg jetzt mit Kartoffel und trinkt dann noch 160ml. Und er ist ganz heiß auf das Zeug.Man kann die Kinder nicht über einen Kamm scheren und das vergessen viele. Es ist Schade das immer so getan wird das früher alles schlecht war, ich frage bei best. Dingen lieber meine Mutter oder eine Freundin bevor ich ein Ernährungsheftchen aufschlage.
Würde vor dem 5ten Monat gar nichts zufüttern, mein Sohn bekam mit 5 1/2 Monaten seine ersten karotten weil er da schon sehr gierig auf umstehendes essen war. Er patschte mit den Fingern schon immer in unsere Teller. Hat dann auch problemlos begonnen zu essen, bis ins 6te Monat hinein nur Karotten dann erst weiter mit Kartoffeln und er war so 6 1/2 Monate da haben wir mit Fleisch angefangen. Jetzt ist er knapp 8 MOnate alt, bekommt ein Mittagsgläschen und ein Früchtegläschen nachmittags und sonst weiterin stillen o. Abends wie bei euch Flasche allerdings mit 2er Milch. Karottensaft habe ich ihm ab 5ten Monat auch etwas zugefüttert aber zuviel Karotte ist nach neueren Wissenschaften schädlich!! Tina
zufüttern erst ab sechsten monat,wenn du tagsüber und nachts stillst,wozu die flasche abends? lg.
Hallo Ich habe meine Zwillinge fast 6 Monate ausschließlich gestillt. Dann hat meine Sohn des öftern gemeckert, wenn ich etwas mit dem Löffel gegessen habe. Sein Hunger wurde immer größer. Ich habe ihm dann einmal am Tag Reisfocken 90g gegeben und weiter gestillt; so waren wir drei wieder happy. Nach 6. Monaten habe ich bei beiden Karotten eingeführt danach Kartoffeln und zuletzt Fleisch nach, dem 7.Monat war das Mittagessen komplett. Ich würde auf jeden Fall versuchen 6. Monate zu stillen. Wenn das nicht geht,gib Deinem Kind halt Säuglingsmilch. Zufüttern sollte man nicht vor dem 5.Monat, das werden Dir auch Kinderärzte bestätigen. Der Darm ist noch nicht ausgereift. Und falls Du und/oder Dein Partner unter Allergien leiden, gibt es nichts besseres als weiter zu stillen. Liebe Grüße Diana