Veilchen87
Hallo Wenige Wochen nach der Geburt wurde ich beim Stillen wütend. Am Vormittag gings jeweils gut und dann wurde ich immer gereizter und am Abend manchmal richtig wütend und aggressiv. Dies habe ich unterdrückt aber es hat mich sehr gestresst und traurig gemacht. Heute geht das Stillen problemlos, jedoch macht es mich immer noch traurig, wenn ich an die Zeit zurückdenke und ich frage mich ob andere Frauen dies auch kennen? Danke für die Rückmeldungen.
Hallo, ja, das ist ein bekanntes Phänomen. Suche dir nachher den Fachbegriff dafür raus, habe gerade nicht so viel Zeit. Schön, dass jetzt alles gut ist, mach dir keine Vorwürfe, du kannst ja nichts dafür!
Dysphorischer Milchspendereflex
Guck mal https://www.stillkinder.de/wenn-stillen-traurig-oder-wuetend-macht/
Danke rabe71, es ist beruhigend, dass es hierfür einen Namen gibt.
Danke Saraid für den Link, es passt schon recht gut auf mein Problem.
Das ist einer der Gründe, warum manche Frauen nicht stillen wollen, sondern lieber die Flasche geben. Und ich finde das in diesem Fall auch völlig legitim. Falls Du das Gefühl also hier und da doch noch hast, würde ich ohne schlechtes Gewissen abstillen.
Solange Du Dein Baby nicht angeschimpft oder schlecht behandelt hast, hat es nichts gemacht, dass Du diese negativen Gefühle hattest. Es hat trotzdem sehr von Deiner Nähe und der Muttermilch profitiert.
Alles gut!
Danke Bela für den Zuspruch. Auch wenn ich meine Gefühle unterdrückt habe, glaube ich hat sies gemerkt und mir ist dann aufgefallen, wenn ich einen richtig schlechten Abend hatte, war meine Tochter nach dem ersten Mal Trinken in der Nacht hellwach und bekam kurz darauf Bauchschmerzen. Hatte ich einen entspannten Abend konnte sie nach dem Trinken problemlos wieder einschlafen. Heute merke ich frühzeitig wenn ich überreizt werde und nehme dann Globuli zur Hormonregulirung (Sepia C30).