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wie habt ihr eure Kinder zu langstillenden kindern "gemacht"?

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Hallo, die Frage ist seltsam, aber ich muss sie leider stellen, Denn: Erstmal vielen Dank für eure Postings auf meine Frauenarztgeschichte weiter unten (15.2.) ICh wechsle den Doc auf alle fälle das steht schon fest!!! NUn: ich habe zwei Kinder Lukas (2 J 9 Mon) den ich mit 14 Mon leider auf Kuhmilch umstellte weil ich solche heftigen Schmerzen in der Brust hatte, ich war schon wieder schwanger und er trank nur noch morgens (anstelle Frühstück - er isst leider heute noch nicht gern frühstück will nur Kaba) Und dann hab ich Felix mit 13 Mon! Leider fehlte mir die Geduld und Felix forgderte immer mehr vom Familientisch und er zeigte NIE anzeichen wannn er stillen will,. Bis Januar ging alles immer von mir aus, und da hat er noch nachts und auch mal nachmittags vor dem Mittagschläfchen getrunken oder vor dem Zubettgehen! Doch ich dachte das wäre sicher nur ein Ritual weil er auch ohne gut ins Bett zu bekommen war (allerdings ohne mich , denn wenn ich ihn bringen wollte gab es Theater und auch nachts) Doch nun hab ich einfach aufgehört es anzubieten und " Mir fehlt was!! Mir fehlt das Kuscheln mit dem Kleinen und ich vermisse die Säuglingszeit ganz arg! Ich will aber nicht shcon wieder schwanger werden denn der Alltag mit meinen 19Monate Abstand Kindern ist ganz schön anstrengen und zerrt an meinen Nerven. Kann ich wieder anfangen zu stillen? Ist es sinnvoll? Oder soll ich es lieber akzeptieren? Er zieht nicht am Pulli und zeigt es auch sonst nicht! Wann und wo und wie oft stillt ihre Eure kinder noch die über ein Jahr alt sind und wie packt ihr das in den Tagesablauf??? Danke Tanja


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ich habe meine Kleine in dem Alter morgens und abends gestillt, später (ab 2 Jahren glaub ich) dann nur noch morgens. Das war einfach ein Ritual beim Aufwachen und ich fand es auch sehr schön, weil man nicht gleich nach dem Aufwachen mit Volldampf hochspringen muss, sondern noch ein bisschen im Liegen richtig wachwerden kann. VG Babsi


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Hallo Tanja, ich kann mir vorstellen, dass Dir komisch zumute ist, wenn der Kleine nicht mehr stillt. Wie lange den schon nicht mehr? Ehrlich gesagt: wenn er überhaupt keine Anzeichen zeigt, dass er an die Brust will, würde ich es dabei bewenden lassen. Dann ist Dein Kleiner halt schon selbständig genug und kann sich anders trösten usw. Ich habe meinen Sohn nicht zum Langzeitstiller "gemacht" ;-) Er ist einfach ganz verrückt danach. Wenn ich ihn mal nicht stille (weil wir z.B. im überfüllten Bus sitzen), macht er ein Riesendrama. In sofern, stellte sich für mich die Frage nie. Er ist einfach noch nicht so weit, ohne Mamamilch auszukommen... Aber wenn er von sich aus nicht kommen würde, würde ich mich einfach freuen, dass die Stillbeziehung ein harmonisches Ende gefunden hat. KLar: mit einem lachenden und einem weinenden Auge.... Liebe Grüße Sandra


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HAllo, mein Sohn ist 27 Monate und noch immer absoluter Stillfan. Ich habe ihn 12 Monate voll gestillt. Ich habe einfach gewartet, bis er von sich aus gezeigt hat, dass er bereit für andere Nahrung war und das war erst mit 12 Monaten, danach habe ich trotzdem immer noch nach Bedarf angelegt, wobei er mit einem Jahr schon sehr gut zeigen konnte ob er gestillt werden will oder nicht (am T-Shirt zuppeln usw.) Vielleicht sollte ich erwähnen, dass Torben ein Tragekind ist, soll heissen ich habe ihn sehr häufig getragen (im Tragetuch, auf dem Arm, in der Wohnung und auf der Straße) er hat sehr selten irgendwo gelegen. Oft habe ich den Kinderwagen zu Hause gelassen (vor allem beim Einkaufen war das Tragetuch besser) bzw. ich habe immer wenn ich mit Wagen unterwegs war dasr nicht mehr im Wagen bleiben wollte. Tragetuch mitgehabt, so dass ich ihn raus nehmen konnte sobald e Als er dann das Krabbeln angefangen hat, ist er zwar gekrabbelt, aber trotzdem wollte er auch häufig getragen werden. Als er richtig sittzen konnte (mit ca.4,5 Monaten) habe ich dann einen Easy-Rider bekommen, der war zu Hause sehr hilfreich, da ich ihn Tragen konnte, ohne ständig das Tuch umzubinden. Ich denke, dass dieser sehr enge Kontakt auch mit ein Grund für sein Langzeitstillen ist. Außerdem hatte ich wirklich Glück, ich stille seit 27 Monaten und habe noch nie eine Brustentzündung gehabt und auch keinen schlimmen Milchstau (nur ganz kleine am Anfang der Stillzeit).Also bei uns lief es ganz natürlich.....und jetzt kommt er schon sehr fordernd auf mich zu und verlangt seine Milch..... :-)) In der Öffentlichkeit stille ich seit 2-3 Monaten relativ selten, da mir teilweise die nervigen Bemerkungen/Blicke zu viel geworden sind. Aber ansonsten stille ich ihn immmer, wenn er es will. Er wird an manchen Tagen (wenn er etwas kränkelt bzw. was neues lernt) auch fast voll gestillt............ So lange es für uns ok ist, werden wir weiter stillen. Ich bin sicher, irgendwann kommt der Tag, wo er sich selbstständig abstillen wird. LG Heike


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Hallo, wir stillen morgens nach dem Aufwachen und abends, wenn ich Jessica (2,5) ins Bett bringe. Manchmal nachts. Nicht-Anbieten ist letztlich eine Abstillmethode der Mutter. Es ist durchaus "legitim" dem Kind die Brust anzubieten und es entscheiden zu lassen, ob es mag oder nicht. Mumi ist auf jeden Fall gesund fuer es. Natuerlich kann dir keiner garantieren, dass das Abstillen spaeter auch so einfach wird :-) Die Entscheidung, ob du weiterstillen moechtest oder nicht, kann dir leider keiner abnehmen. LG Berit


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....er ist 23 Monate und hat schon mit 1 Jahr den Pullover hochgezogen. Inzwischen kommentiert er das mit "Bruss!!!". Ich wecke ihn morgens, dann stillen wir (er geht dann in die KiTa). Manchmal möchte er nachmittags wenn wir wieder daheim sind oder wenn viel Trubel ist und er sich unsicher fühlt. 3x Nuckeln und alles ist okay. Wenn ich ihn ins Bett bringe, stillen wir abends und am Wochenende mittags. Ohne mich mit Papa oder Oma schläft er aber auch ein. Nimmt Dein Sohn einen Schnuller? Dann holt er sich vielleicht da, was er braucht? Nicht traurig sein! stillmam


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wenn sich mein Sohn von sich aus abstillen würde. Ehrlich das wäre mein Wunsch. Nicht unbedingt jetzt sofort, aber irgenwann halt. Nicolas ist nun 17 Monate und ich finde von meiner Seite aus einfach kein Ende. Mein Wunschgedanke ist halt, dass er irgendwann von selber "entscheidet" dass er nun ohne Mumi auskommt. Ich will ihm daseinfach nicht verweigern. Von daher sei froh. Du hast doch alles getan, aber das Stillen "zurückerzwingen" würde ich auf garkeinen Fall. Damit beeinflusst du ja seine Entscheidung und zwingst es ihm irgendwie auf. Tu das nicht. Ich finde es ist der Idealfall wie es bei Dir gelaufen ist. Nichts desto trotz versteh ich Deine Traurigkeit. Mir graut es auch schon davor, aber wir Mütter sind nunmal dazu "verdammt" immer wieder Trennungen von unseren Kindern zu ertragen (in welcher Form auch immer) und es gehört eben dazu zu lernen damit umzugehen. Viele "weise" Ratschläge und irgendwie doch nur Worte. Letztendlich musst Du allein entscheiden was das Beste für Dich und Dein Kind ist. Ich kann nur von meiner Warte aus sagen: Bisher ist bei Euch beiden alles super gelaufen und ich würde es dabei belassen. Ich knuddel Dich trotzdem trostspendenderweise ganz, ganz doll und hoffe das Du ein schönes adequates "Ersatzritual" für Euch beide findest. Liebe Grüsse Alex


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Hi, hm - 'gemacht' kann man das eigentlich nicht nennen. Meine Kleine hat erst mit 15 Monaten wirklich interesse am normalen essen gezeigt, aber selbst dann, nach ein paar Bissen --> Mama! Auch heute noch mit 28 Monaten fordert sie sehr energisch die ihr zustehenden Stillmahlzeiten (beim Einschlafen und Aufwachen) ein. Als ich sie letzt gefragt habe, ob sie noch ein Baby ist, da doch nur Babys bei der Mama trinken, meinte sie nur: Babys und Conny! Also, bei der Entwicklung zum Langzeitstillen hatte und habe ich recht wenig zu sagen ;) LG Tina


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Hallo, meinen Sohn brauchte ich nicht dazu zu machen ;-) er hat das immer ganz deutlich gezeigt und auch gewollt. Er hat mit einem Jahr allerdings noch viel gestillt - so 6x am Tag. Mittlerweile nur noch 2x. Ich fänd es nicht so schlecht, wenn es so einfach aufhören würde... aber okay, ich kann verstehen, daß es für Dich noch sehr früh ist. Ich würde es aber auch dabei belassen. Ihn also nicht weiter "überzeugen" wollen. Die Kinder sind halt alle unterschiedlich. LG Nicole