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Stillen zum einschlafen

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Hallo.Ich stille meine kleine( 10 Monate) zum schlafen immer ein.Nun hab ich aber Angst,wie es wohl wird wenn ich mal nicht da bin.Oder wir können auch nicht weggehen,sie wacht mehrmals in der Nacht auf,will mal kurz nuckeln und schläft sofort wieder ein.Haben schon probiert das Papa sie ins Bett bringt,aber das funktioniert nicht :-( sie schläft nur an der Brust ein.Oder ich müßte sie schreien lassen,aber das bricht mir das Herz!!Wie habt ihr das so gemacht???


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hi ich kenne das nur zu gut ;-) ich wollte meine kleine nach sechs monaten eigentlich langsam abstillen, aber es wurden dan 11 monate daraus. sie wollte immer nur die brust und hatte null interesse an der beikost. auch einschlafen konnte sie nur an der brust und ich machte mir die selben sorgen wie du, von wegen weggehen und so... also, ich denke, dass deine kleine sich ans tägliche einschlafstillen gewöhnt hat und dass das ihr einschlafritual nun ist. ein ritual oder eine gewohnheit zu ändern, macht auch erwachsenen sehr mühe. von daher wirst du dich aufjedenfall auf protest einstellen müssen, wenn du diese gewhohnheit bald ändern möchtest. dass dir das schreien deines kindes das herz bricht, verstehe ich gut, habe nämlich genau deswegen noch weiter gestillt! bis ich wirklich mehr wollte. habe dann als erstes das stillen tagsüber abgeschafft indem ich die kleine ablenkte und gewisse typische 'stillsituationen' vermied! klappte gar nicht schlecht. nach vier wochen dann, versuchten wir das einschlafstillen abzuschaffen. mein mann übernahm das fertig machen und ich verkrümelte mich derweilen in ein anderes zimmer. anfangs klappte es gar nicht, sie wollte nur mama bzw. mamas brust. hin un her gerissen wie ich war, spührte mein kind meine ambivalenz und schrie und schrie. ich hielt es nie länger als zwei minuten aus und schon gab ich die brust wieder. hab ihr dann nochmal zwei drei wochen die brust gegeben, bis ich wirklich nicht mehr konnte. ich fühlte mich einfach nicht mehr wohl beim stillen und ich wollte auch abends mal weg. so hart es klingt, ich verweigerte ihr wieder die brust, war dabei aber nicht so hin und hergerissen. ich wusste, nein, jetzt wird sie die brust nicht mehr bekommen. und siehe da, nach 10 minuten gemecker, schlief sie ein. natürlich blieb ich bei ihr und tröstete sie. mein mann nahm sie dann zu sich auf die brust und summte einwenig, dass beruhigte sie. auch mussten wir sie rumtragen und so. wir haben dann dass so zwei drei tage durchgezogen und vergessen war die brust. aber mein mann musste sie zubett bringen. nach zwei wochen musste mein mann abends mal arbeiten und es klappte bei mir nicht so gut wie bei meinem mann. mittlerweile ist sie 18 monate alte und das einschlafen ist schon sehr lange keine thema mehr. wenn wir beide daheim sind, müssen wir sie beide in den schlaf begleiten ;-) wenn nur einer von uns da ist, klappt es auch problemlos. meine tochter hat ein sehr inniges verhältnis mit uns, sie bekommt sehr viel körperliche nähe von uns beiden. sie schläft bei uns im bett, manchmal habe ich das gefühl, sie würde am liebsten in meinen bauch zurück ;-) wart mal ab, bis du wirklich nicht mehr willst und kannst und dann wird dir das schreien deiner tochter auch nicht so sehr weh tun. wichtig ist halt, dass deine tochter weiss, dass sie trotzdem bei mama sein darf, dass du sie trotz allem sehr sehr liebst und dass du sie tröstest. und dass deine tochter spührt, dass es dir ernst ist dabei. dann wirds klappen. habe damals auch doc posth gefragt und er meinte , wenn man dem kind liebe und intensive körperliche nähe bekomme, würde es bestimmt keinen schaden davon nehmen. allerdings habe ich damals den fehler gemacht und ihr statt mumi die beba milch angeboten, was dazu führte, dass sie heute noch immer beba trinkt und auch keine normal kuhmilch will. sie trinkt vorallem zum einschlafen und manchmal auch nachts eine flasche (schnabelbecher). also, ich würde nicht auf einen ander milch umstellen, sondern nur noch wasser anbieten. noch etwas: das nuckeln in der nacht ging mir dermassen auf die nerven. sie forderte zu letzt alle zwei stunden die brust. das war mir einfach zuviel und auch ein grund dafür, dass ich das unterbinden wollte. nimmt deine einen schnuller? biete ihr den in der nacht an. meine nahm leider (oder auch gott sei dank) nie einen. seit ich sie nicht mehr stille, wacht meine kleine nur noch höchstens einmal auf nachts, davor waren es alle zwei stunden! sorry, meim posting ist lang geworden. kann mich leider nicht so gut ausdrücken. vieleicht hört es sich härter an, als es war. wie gesagt, meine kleine protestierte höchstens 10 minuten und in dieser zeit war ich immer ganz nah bei ihr. sie ist so quickfidel und munter, sie hat bestimmt nicht zuwenig liebe und geborgenheit, denn sie darf IMMER zu mama und papa kommen wenn sie will, egal ob tag oder nacht! kannst ja noch bei doc posth rumschnüffeln, der im übrigen sehr wohl der meinung ist, dass ein kind mit ca. 12 monaten vollständig auf die mutterbrust verzichten kann und sollte! doc posth ist gar nicht für's langzeitstillen und dort findest du auch abstilltipps! lg veralynn und es wird schon klappen, sobald dus willst. und nochmal sorry, für das ellenlange posting


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Hallo, ich stille Kenneth ( *Dez. 2002) auch immer noch in den Schlaf. Bislang gab es deswegen keine Probleme, denn alle abendlichen Termine fingen erst gegen 21 Uhr an, er schläft aber schon gegen 20 Uhr ein. In der Nacht läßt er sich dann auch von meinem Mann beruhigen. Das läuft dann ungefähr so: Kenneth wird wach, sucht mich. Ich bin nicht da, er meckert, mein Mann wird wach kümmert sich, zeigt ihm die ganze Wohnung, da er sonst nicht glaubt, daß ich weg bin. Dabei weint er nicht, schluchzt höchstens mal kurz. Dann packen sich beide zusammen auf's Sofa und gucken sich irgendeinen Blödsinn an. *gg* Kenny schläft dann ruck-zuck wieder ein. Falls er danach nochmal wach wird, guckt er nur kurz, merkt er ist bei daddy, Mama ist ja weg und schläft weiter. :) Also, abends ausgehen ist kein Problem für mich, allerdings grübel ich, wie ich es schaffe nächste Woche um 20.oo Uhr im KiGa zur Elternratswahl zu sein. Wahrscheinlich muß ich unseren Schlafzyklus komplett etwas nach vorne ziehen. *seufz* LG Imke P.S: Kann es sein, daß wir uns kennen?


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Hallo Blondy, also vom Schreien lassen bin ich auch ein totaler Gegner. Mein Sohn ist jetzt 19 Monate, so gings bei uns. Er sollte mit ca. 1 Jahr eine kleinere OP haben und hätte davor eine ganze Nacht "nüchtern" bleiben müssen. Das konnte ich mir bei nachts z. T. stündlich stillen und bis dahin nur mit Stillen einschlafen aber nicht vorstellen, doch ich war ja unter Druck. So hats geklappt (da war er 11 Monate): Ich hab abends gewartet, bis er recht müde war und ihn fürs Bett fertig gemacht. Ich hab ihn noch außerhalb des Schlafzimmers gestillt und ihm erklärt, dass er jetzt groß genug ist, ohne Mamas Brust einzuschlafen. Ich hab ihn ins Bett gelegt (Spieluhr an), er ist natürlich immer wieder aufgestanden und hat geweint. Ich hab ihn immer wieder hingelegt und ganz ruhig mit ihm gesprochen und gestreichelt. Nach 35 Minuten war er eingeschlafen. Nächsten Tag mittags waren es nur noch 15 Minuten und es ging immer besser. Nachts hab ich erstmal weiter gestillt. Dann hab ich ihm nachts seinen Lieblingssaft gegeben, was er auch recht gut akzeptiert hat, inzwischen bekommt er Tee. Er hat ganz allmählich sogar gelernt, alleine einzuschlafen (ohne Schreien). Wir gehen rein, wenn er weint oder halten seine Hand, wenn er krank ist bzw. das gern so möchte. Ansonsten erzählt er sich in den Schlaf und spielt mit der Spieluhr. Er schläft zwar nicht durch, aber meist trinkt er nur kurz Tee und dreht sich wieder rum. So können wir alle gut weiterschlafen. Auf die Art hat er auch schon mal vereinzelte Nächte bei Oma "überstanden" (das erste Mal mit ca. 13 Monaten). Dort gefällt es ihm gut und wenn einmal das Stillen ausfällt, geht es trotzdem nächsten Tag problemlos weiter. Viel Geduld und gutes Gelingen wünscht Euch stillmama


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Hallo, meine Tochter ist gute 5 onate alt und schläft nur ganz selten ohne Brust ein. Leider mußte ich schon vor einem Monat wieder arbeiten und bin den ganzen Tag weg. Mein Mann hatte auch schon Horror davor, wie er sie am Tage in den Schlaf bringen soll. Er wiegt und schleppt sie herum, flüstert ihr tröstende Worte ins Ohr. Anfangs war es wohl schwer, sie hat etwas geweint, aber mittlerweile geht es ganz gut. Sie hat sich schon etwas daran gewöhnt, daß ich weg bin und dann wiederkomme. Also schreien lassen kommt für uns auch nicht in Frage, aber bei ihm auf dem Arm weint sie auch erstmal ein wenig. LG Ayshe