Mitglied inaktiv
Angesichts meines so schlecht schlafenden Sohnes stelle ich jetzt mal eine ganz ketzerische Frage : Wieso wachen Stillkinder sooo häufig auf ? In keinem anderen Forum schlafen die Kinder so schlecht durch, wie in diesem hier. Klar, Stillen beruhigt super das Kind, nur brauchen nicht gestillte Kinder komischerweise gar nicht so häufig beruhigt zu werden... Ich habe 3 Kinder, habe aber bislang nie so lange gestillt (6,5 Monate und 7,5 Monate). Mein erster Sohn schlief mit 9 Wochen durch, trotz Vollstillen, war wohl die angenehme Ausnahme. Mein zweiter Sohn schlief nicht durch, erst nach dem Abstillen, aber dann schlief er durch (ohne Ferbern, von ganz alleine). Klar, es gab mal Nächte wo er wach wurde, aber es war die Ausnahme, nicht die Regel ! Und es hat nie eine Stunde gedauert, bis er wieder schlief, in der Regel war nach 15min wieder Ruhe im Haus. Mein drittes Kind ist also Langzeitstiller (12 Monate) und mit absolutem Abstand der schlechteste Schläfer. Eigentlich ging es bis 6-7 Monate noch, da wachte er kurz auf, stillte und schlief weiter, jetzt wuselt er rum. Und wenn ich hier im Forum lese, dann fällt mir auf, dass hier fast alle langzeitgestillten Kinder so schlecht schlafen (WIESO ??????). Vor allem ist er ja den ganzen Tag quengelig, weil ihm nachts ja auch der Schlaf fehlt ! Als er noch kleiner war, da gab ich mich mit der Erklärung zufrieden, dass die verminderte Schlaftiefe ein Schutzmechanismus der Natur gegen den plötzlichen Kindstod ist, aber nach einem Jahr dürfte sich das langsam mal bessern. Erst heute nacht hat mein Kind wieder von 00.30 bis 2.00uhr geweint, gewuselt, gestillt usw.. Dann war bis 6.00Uhr Ruhe, dann ging es wieder los. Klar, ruhigere Tage wären wünschenswert, aber er hat immer schlecht geschlafen, und da er nun mal der dritte im Bunde ist, ist der Tagesablauf nicht allein auf ihn abgestimmt (umso wichtiger wäre es, wenn er mal besser schlafen könnte !). Na, und wenn wir mal von der Natur reden, die Natur hat uns ja nicht auf die Ein-Kind-Familie ausgelegt, wo sich alles um das Kleinkind drehen kann. Also, vielleicht kann mir jemand mal erklären, wieso langzeitgestillte Kinder so schlecht durchschlafen ? Es müsste doch irgendeine natürliche Erklärung dafür geben, oder ? Ich jedenfalls (ver)zweifle langsam einfach an der Natur...
Hallo, hm, wenn nur Stillkinder so schlecht schlafen würden, dann stell ich mal die ketzerische Frage, warum soviele Flaschenkinder geferbert werden. Du muss nur ein wenig in den anderen Foren lesen und du wirst feststellen, dass mindestens genauso viele Flaschenkinder nachts schlecht schlafen. Meine Bekannte hat ihr 2. Kind nach 6 Wochen abgestillt, weil ihr großer nach dem Abstillen mit der Flasche sofort durchgeschlafen hat. Der kleine hat ihr einen gehustet und wollte dann halt 6 Monate lang 2 mal die Flasche, da hat auch der extradicke Brei am Abend nix geholfen. Dann hat sie ihn geferbert. Da hat er halt dann Abends ne stunde gebrüllt bis er schlief und nachts hatten sie beide Türen zu. Meine Große hat trotz Flasche ab 9 Monaten bis zum 3. Geburtstag nicht durchgeschlafen. Die Zweite hat dann mit 4 Monaten - voll gestillt - durchgeschlafen. Der dritte fängt jetzt an von ganz alleine durchzuschlafen nach seinem 2. Geburtstag. Er wird noch gestillt. Ich sehe kaum einen Zusammenhang zwischen Ernährung und durchschlafen. Allerdings hab ich festgestellt, dass Flaschenkinder im Schnitt häufiger geferbert werden als Stillkinder. Aber diese Kinder wachen auch nach anfänglichem "Erfolg" um den ersten Geburtstag wieder häufiger auf. Ob dir das jetzt hilft weiss ich nicht. Aber ich bin auch schon oft am Zahnfleisch daher gekrochen weil gerade der 3. am schlechtesten schläft. Vielleicht liegt es auch an den 3. Kindern *g* Tschö Mary
Das mit dem Ferbern, na ja....Mir reicht es als Erklärung nicht aus, denn ich stelle in den anderen Foren eben fest, dass fast alle Kinder nach dem ersten Lebensjahr durchschlafen, die sind ja nicht alle geferbert worden. Ab und an heult sich mein Kleiner auch in den Schlaf (ich hab es ausprobiert ihn zu stillen, will er dann aber nicht, wenn ich bei ihm bleibe, dauert es lange, gehe ich - und komme nur, wenn er wirklich laut schreit - dann schläft er nach 2 min ein)Ferbere ich jetzt schon ? Aber ehrlich, eine Zeitlang blieb ich bei ihm, das Problem wurde immer extremer, seitdem ich ihn alleine quengeln lasse, schläft er schneller ein ! Mein KA ist sehr stillfreundlich, aber er sagt ganz klar, dass gestillte Kinder schlechter durchschlafen, und Jungs schlechter als Mädchen. Stimmt mit meiner persönlichen Umfrage bei Freundinnen und Bekannten überein. Mein Sohn hat in den 3 Nächten, die ich im Krankenhaus verbracht habe, nach einer durchheulten Nacht durchgeschlafen (übrigens wollte er keine Flasche !). es waren bislang die einzigen durchschlafenen Nächte. Kaum war ich entlassen, forderte er wieder Mamas Brust !
Hallo Yara, was das Durchschlafen mit dem Stillen zu tun hat möchte ich jetzt mal ganz gerne wissen. Der Sohn meiner Freundin ist zwei einhalb, von Anfang an Flaschenkind und ißt jetzt selbstverständlich vom Tisch mit. Also vollkommen das was erwartet wird. Und seit 2 1/2 Jahren hat meine Freundin keine Nacht mehr durchgeschlafen sondern immer Nachts für längere Zeit mit ihrem Sohnemann gespielt. Unser 2x die Woche Tageskind ist jetzt fast zwei und ihre Mutter beschwert sich ebenfalls das sie selten eine Nacht durchschläft. Dabei wird sie seit ihrem 10. Monat nicht mehr gestillt. Eine andere Freundin hat eine ebenfalls 2 1/2 j. Tochter die nur die ersten 6 Wochen gestillt wurde. Auch sie will nicht durchschlafen. Und Hennis Tocher, jetzt fast drei, schlief, trotz Stillen bis zum 10 Monat, bis jetzt immer durch. Meine Tochter ist übrigens 1 1/2 Jahre alt und sie wird immer noch gestillt. Ich kenne das Problem:meine Tochter will Nachts nicht schlafen, fast überhaupt nicht. Sie hat von Anfang an durchgeschlafen. Hie und da waren mal 1-3 Nächte am Stück in denen sie nicht schlafen wollte. In den ersten Monaten deckte sich das mit dem Buch: Oje, ich wachse. Es waren also Entwicklungsschübe. Im Moment schläft sie nur dann nicht wenn ein Zahn kommt. Leicht zu erkennen an der feuerroten Backe. Oder wenn sie die Nase verstopft hat. Also soll ich jetzt die Behauptung aufstellen das Anna Nachts durchschläft nur weil ich sie noch Stille? Ich denke nicht das es was mit Stillen oder Flasche zu tun hat, sondern eher mit dem jeweiligen Kind und seinen Lebensumständen. Nicht jedes Kind ist gleich. Es gibt zwischen ihnen so viele Unterschiede. Warum wird da nicht einfach auch akzeptiert das es Kinder gibt die von Natur aus gut und andere die von Natur aus schlecht schlafen können. Die Tagesabläufe spielen dabei sicher auch eine Rolle. Ein Kind das Tag für Tag den gleichen Rythmus und wenig Trubel hat schläft Nachts bestimmt wesentlich ruhiger als eines das zwei Geschwister hat. Kinder bringen nun einmal Trubel und Abwechslung ins Familienleben. Und wenn dein kleiner Sohn Tagsüber soviele Eindrücke sammelt und kaum Zeit hat sie zu verarbeiten, dann tut er es halt Nachts. Wundert es dich da das er bei soviel Arbeit kaum schläft ;o). LG Stani
Eben, der Krankenhausaufenthalt ist ja wohl bezeichnend, was Stillen mit Durchschlafen zu tun hat.... Klar gibt es Ausnahmen, aber meine beiden Grossen haben auch gezahnt und Wachstumsschübe gehabt, nie haben sie ein so chaotisches Schlafverhalten an den Tag gelegt. Und wie gesagt, persönliche Umfragen (inklusive der LLL-Beraterin !) ergaben ganz eindeutig den Konsens, Stillkinder schlafen tendenziell schlechter und wachen mehrmals nachts auf (Originalton der LLL beraterin "hast halt Glück gehabt mit Deinem ersten Sohn !") ! Also, hat jemand eine Erklärung parat ? Vor allem interessiert mich das Schlafverhalten nach einem Jahr !
Hallo, darueber kann man viel spekulieren. Vielleicht lohnt es sich fuer eine Flasche weniger, nachts aufzuwachen :-) Vielleicht ist in manchen Familien auch die Bereitschaft muetterlicherseits geringer, nachts die Flasche zu geben und es werden eher alternative Beruhigungsmethoden versucht oder es wird halt schreiengelassen. Es gibt aber schon Hoffnung, ich kenne einige Kinder, die "trotz" Stillens zum Ende des zweiten Lebensjahres angefangen haben durchzuschlafen. Zum Beispiel meine Tochter. Offensichtlich war sie da einfach (geistig?) reif dafuer. Und ehrlich gesagt gibt es mir ein gutes Gefuehl, dass sie diesen Zeitpunkt selbst bestimmt hat und ich vorher nicht mit Schreiplaenen oder (zumindest naechtlichem) Abstillen eingegriffen habe. Dem Durchschlafen ging auch eine lange Zeit der schrittweisen Besserung des Schlafverhaltens voran, also soo lange musst du vielleicht nicht mehr warten :-) LG BErit
Die meisten Stillkinder, die ich kenne, schlafen aber nach dem Stillen weiter, naechtlichen Rabatz finde ich eher ungewoehnlich. Trinkst du vielleicht viel Kaffee/Cola? :-) LG Berit
Hallo Yara, ich denke auch, dass Kinder sehr unterschiedlich sind. Mein Kind hatte z.B. von Anfang an den Tag-Nacht-Rythmus und schlief 12-14 Stunden am Stück - natürlich nicht durch. Andere Kinder haben das nicht sofort - mit dem Stillen hat das dann auch nichts zu tun. Dass Stillkinder häufiger Nachts wach werden und Hunger haben - ist aber doch glaube ich ganz normal?! Ich erwarte eigentlich auch gar nichts anderes, allerdings fände ich es auch nicht gut, wenn meine Kleine nach dem Stillen noch rumwuseln würde!! Das Rumwuseln ist aber wahrscheinlich Kindabhängig? Oder meinst du nicht? Als ich mich entschieden habe, dass ich lange Stillen möchte, habe ich mich auch für das Familienbett entschieden (3 Matrazen nebeneinander, damit man sich auch richtig ausbreiten kann), denn ich gehe davon aus, dass ich öfter füttern muss in der Nacht, als wenn ich die Flasche gebe. Ich wollte aber nicht auf dem Zahnfleisch gehen, deswegen docke ich meine Kleine Nachts an und schlafe wieder ein. Auch sie schläft gleich weiter (sie wird gar nicht richtig wach - ich meistens auch nicht). Ich habe keine Ahnung ob das so bleibt, aber trotz 3-6maligem Stillen in der Nacht bin ich topfit und wirklich ausgeruht. Ich glaube das könnte ich vergessen, wenn ich immer aufstehen müsste. Einige meiner Freundinnen haben das ohne Familienbett durchgezogen - Hut ab, ich würde auf dem Zahnfleisch gehen. Es ist schlimm, wenn einem die Nachtruhe geraubt wird und was dein Kind da macht ist waaahnsinnig anstrengend, aber ich glaube nicht wirklich , dass es etwas mit dem Stillen zu tun hat. Vielleicht nur insofern, dass unruhige Kids halt dadurch, dass sie öfter wach werden in der Nacht, öfter die Gelegenheit nutzen um Party zu machen, während sie mit Fläschchen halt nicht sooft wach werden und dadurch weniger Party machen könnten!! Das Baby meiner Freundin wird gestillt und schläft durch - eine Seltenheit, aber auch das gibt es - dafür hängt er ihr tagsüber dauernd an der Brust. Liebe Grüße Suna mit Fiona 13.05.04
halo yara, ich denke schon dass du recht hast, unterstelle aber mal, dass das nicht dierkt mit der stillerei sondern mit dem "typ mama" zu tun hat!! Also jemadn der sein kind über ein Jahr stillt ist sicher insgesamt eine ganz andere mama als eine berufstätige flaschenmama, die sofort nach dem mutterschutz wieder arbeitet...oder?? GANZ pauschlalisuert würde ich mal sagen, dass die lang stillerinnen auch eher tragetücher nehemn und eben eher rund um die uhr fürs baby zur verfügung stehen nicht negativ gemient) während viele flaschenmamas sicher eher etwas "sachlciher und strukturierter" an so ein Baby rangehen..also alle 4 stunden 120 ml z.B. Daran geknöfpt mag viellelcitha cuh das von dir gemeinte vermehrte ferbern sein...auch ja eine methode, um das baby früher im griff zu haben... ich hoffe man versteht mich..udn es ist halt so grundsätzlich gemient...ich bin beides...noch..aber langsam am abstillen udn babay ist erst 8 wochen alt..cih will halt auch wieder arbetien, da ist flasche eben einfacher.. Also: ich denke zusammenfassend es ist dER MAMATYP der das schlafverhalten deutlich mitprägt...und in diesem bereich habens die Stilmamas schwerer... Henni
in meiner umgebung auch eher die erfahrung gemacht, dass flaschenkinder besser schlafen als stillbabys. mein kleiner wird zwar nachts total oft wach, aber ich nehme ihn mir zur brust, und wir schlafen beide wieder ein. rumwuseln oder so gibts da nicht. morgens weiss ich oft gar nicht, wie oft er getrunken hat. ich habe bei uns so das gefühl, dass david seinen 2,5 bis 3 stunden rhythmus eben tag und nacht durchzieht. dabei hat er am anfang gut geschlafen - am besten so um den 3. monat herum. momentan ist es grade wieder besser, aber wir hatten auch schon nächte, wo er jede stunde kam. das war glaub ich zahnungsbedingt - und mit der brust so schön schnell und einfach zu beruhigen. wenn ich da jedesmal flasche herrichten müsste, wär ich ausgeflippt. ach ja, seit kurzem gibts abends brei - und der hat sein schlafverhalten in keinster weise beeinträchtigt. kuzr und gut, ich glaube, ja mit flasche würde er besser schlafen - aber der versuch ist es mir nicht wert. wir haben eine situation mit der wir beide gut umgehen können - wozu ändern? liebe grüsse und starke nerven, andrea
Hallo Yara, meine Tochter wurde 13 Monate gestillt und wachte drei bis sechs Mal pro Nacht auf. Alle sagten, nun still sie endlich ab, dann wird's besser. Stimmte aber nicht, denn auch nach dem Abstillen blieb sie ein unruhiger Geselle. Inzwischen ist sie fünfeinhalb und hat immer noch mindestens einmal pro Nacht ein "Anliegen", seufz... (Durst, muss Pipi, Decke runtergefallen, nur mal Schmusen etc.). Sie war einfach von Anfang an ein unruhiger Schläfer und ist ihrem Typ treu geblieben. Mit dem Stillen hat das wohl eher nix zu tun, sondern mit dem Kind. Eine Freundin von mir hat übrigens nicht gestillt, aber trotzdem hat ihr Kind mindestens drei Jahre gebraucht, um einigermaßen durchzuschlafen. Langer Rede kurzer Sinn: Das Schlafen ist halt einfach bei den meisten Kindern ein Thema, und das ist es ja gerade, was die "Jung-ElternZeit" so anstrengende macht. Dass sich Klagen hier im Stillforum so zu häufen scheinen, ist wohl Zufall und stimmt so eigentlich auch nicht. Auch im Baby-Forum wird immer wieder viel über Ferber- und andere Schlaflern-Methoden diskutiert. Liebe Grüße, Bonnie
Hallo, ich glaube auch das es nicht am Stillen liegt. Sondern eher daran das ich als Stillmama nacht ja nicht eimal richtig wach werden muß zum Stillen, ich weiß oft ja garnicht wie oft oder mit welchen Abständen mein Sohn kommt. Wenn ich da jedesmal aufstehen müsste zum Flasche machen würde ich mir vermutlich auch ganz schnell eine Strategie einfallen lassen um das zu ändern. Abgesehen davon mein Großer bekam ab 9 Monaten die Flaschen und hat mit 3 J langsam angefangen nachts nicht mehr nach der Flaschen zu jammern (die hat aber immer mein Mann gemacht)durchgeschlafen hat er erst mit 4,5 Jahren. Mein 2. Sohn hat sich mit 2 Jahren abgestillt und dann auch gleich durchgeschlafen. Steffi
Huhu also gra ddie beidn letzten beiträge bestätigen miene theorie, dass es eben an der mama liegt!!! KEINE Flaschenmama würde ja auf die Idee kommen, alle 2-3 studnen ne flasche zu machen, sondern: wenn mien babay 100 ml aus der flasche getrnken hat, dann WEISS ich ja, dass es HUNGER nicht mehr hat nach 2stunden..also mache ich dann KEINE flasche, geh kurz hin, tröste, steckk schnulli rein und geh dann...und das klappt!! Auch ohne FERBER oder so!! Beim stillen wusste cih ja nie ob es hunger sein kann...da muss dann immer die brust ran...und das finden die kelien dann SO kuschlig, dass sie bei jedem aufwachen das möchten..während flaschenkinder dann aufgeben udn lieber weiterschlafen wenns eh nix gibt... LG Henni
Hallo Henni, ganz im Gegenteil bin ich der Meinung, dass es schlicht und einfach am Kind liegt, nicht an der Mutter. Jeder Mensch ist unterschiedlich, und das gilt auch schon für Babies, die eine ganz eigene Persönlichkeit haben. Es gibt die entspannten, die prima durchschlafen, und die wibbeligen, die unruhige Schläfer sind und meist auch bleiben. Die wibbeligen mit der Brust zu trösten, obwohl es NICHT immer Hunger ist, was sie aufwachen lässt, finde ich okay. Denn man gibt die Brust ja ebenfalls nicht nur, um das Baby satt zu machen. Sie vermittelt auch Geborgenheit, Ruhe und eine Art sicheren Hafen in der Nacht für unruhige kleine Schläfer. Diese Möglichkeit hat eine "Flaschenmutter" nicht, was eigentlich schade ist. Man schiebt ja im übrigen generell jedes Verhalten beim Kind, dass einem irgendwie auffällt oder unbequem ist, immer gern auf die Mutter. Sie ist für alles verantwortlich und an allem "Schuld". Ich selbst bin aber zum Beispiel als Mutter sehr gelassen und ruhig, mich bringt so schnell nix aus der Ruhe und ich übertrage das sicher auch irgendwie auf meine Tochter. Sie ist ein fröhliches, ausgeglichenes Kind - und trotzdem nachts immer eine schlechte und unruhige Schläferin gewesen, in und nach der Stillzeit. Umgekehrt gibt es nervöse, unruhige und ungeduldige Mütter, deren Babys von Anfang an super durchschlafen. Ob Flasche oder nicht, Brust oder nicht ist dabei wurscht. Bloß haben die Brustmütter eine leichtere Methode, das Baby rasch und ohne selbst aufstehen zu müssen (wenn das Baby neben oder im Bett der Eltern schläft) wieder zu beruhigen, was prima ist. Liebe Grüße, Bonnie
Liebe Henni, klar hast Du Recht, wenn Du sagst, dass eine berufstätige Mutter natürlich eher die Flasche bevorzugt - und diese dann auch wirklich praktischer ist, gar kein Zweifel. Dass es aber Dein Ziel ist, Dein Baby möglichst bald "in den Griff zu kriegen", ist schon etwas merkwürdig. Es geht ja hier nicht um einen aufmüpfigen jungen Hund, der schnell dressiert werden muss, damit er reibungslos in den straffen Tagesplan der Frau passt. Sondern um einen Menschen, der von Anfang an einen eigenen Charakter hat und sein eigenes Entwicklungstempo braucht. Sei nicht böse, aber Deine Argumente gegen das Stillen klingen ein wenig nach Selbstrechtfertigung, weil Du eben nicht lang stillen willst und darum gern über Nachteile des Stillens sprichst. Du bist also vielleicht nicht so ganz objektiv, huh? Steh doch einfach dazu, dass Du nicht lang stillen willst, ohne deshalb nach irgendwelchen angeblichen Nachteilen des Stillens fischen zu müssen. Dass das Stillen natürlich noch optimaler wäre für Dein Kind, als die Flaslche, kannst Du eh nicht wegreden - und musst es auch gar nicht, finde ich. Ich kann Dich sehr gut verstehen, ich würde an Deiner Stelle auch rasch abstillen. Ich selbst hatte das Glück, als Journalistin von zu Hause aus arbeiten zu können, so dass ich 13 Monate stillen konnte. Trotzdem bin ich keine Tragetuchmutter, die den ganzen Tag selig in ihren Öko-Klamotten mit ihrem Baby über Blumenwiesen geschwebt ist, wie Du das Lang-Stillerinnen zu unterstellen scheinst. ;-) Ich bin im Gegenteil sehr praktisch veranlagt und hätte rein gar nix dagegen gehabt, wenn unsere Tochter besser durchgeschlafen hätte. Liebe Grüße, Mimi
........Tragetuchmutter, die den ganzen Tag selig in ihren Öko-Klamotten mit ihrem Baby über Blumenwiesen geschwebt ist..... das Bild schwebt mir jetzt für immer vor meinem gestigen Auge rum. Ist wirklich ein nettes Bid. Ich wetze übrigends mit dem Tragetuch immer durch die Wohnung und mache meinen Haushalt oder den Supermarkt- kein so schönes Bild :-( Schade, dass ich kaum Zeit für die Blumenwiese habe. Liebe Grüße Suna mit Fiona 13.05.04
Hallo, ich denke nicht das es unbedingt am stillen liegt. Meine beiden großen waren auch schlechte schläfer, auch nachdem sie sich mit 13 bzw. 12 monaten abgestillt hatten. erst mit ca. 2 jahren wurde es beim großen besser. der mittlere kommt jetzt noch jede nacht mind 1-2 mal weil er nicht gut schlafen kann. also ich denke es liegt nicht immer am stillen,. viele grüße tine
Hallo, ich denke, ganz unrecht hast du nicht. Ich arbeite ein- bis zweimal pro Woche bis spät in die Nacht (bin mit einem Lokal selbständig), und Fakt ist: Wenn ich nicht da bin, schläft Daniel meistens durch bzw. wacht nur kurz auf, guckt sich um, kuschelt sich an Papa und schläft weiter. Wenn ich aber neben ihm liege, wacht er mitunter nahezu stündlich auf, um dauerzunuckeln :-(. Ich glaube - so wie Berit schon gesagt hat - dass es für Flaschenkinder bzw. in meinem Fall, wenn "nur" Papa da ist (Flasche oder Schnuller gibt's nicht) einfach nicht so angenehm ist, nachts wach zu werden. An Mutter's Brust zu nuckeln macht Spass und ist mit mehr angenehmen Empfinden gekoppelt als blosses Hunger-stillen. Papa oder Flasche können da nicht mithalten, also ist es für die Kleinen besser, einfach weiterzuschlafen. Nur meine Meinung ;-). Liebe Grüße Claudia mit Daniel *17.08.03