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Update U3 und Impfen

Update U3 und Impfen

Bibi_33

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War heute mit der Maus bei der U3. Sie hat alles super gemeistert und die Ärztin war super zufrieden mit ihr. Wir haben echt ne ganz liebe Ärztin erwischt, die sich über ne Stunde Zeit genommen hat für uns. Sie behandelt auch naturheilkundlich, das war uns wichtig. Haben dann das Thema impfen durchgesprochen. Sie ist irgendwo dazwischen zwischen den Empfehlungen der STiko und M. Hirthe, den sie sehr gut persönlich kennt. Wir haben dann entschieden, dass wir die Maus frühestens ab dem 6. Monat impfen lassen und dann ohne Hepatitis B, also wohl die 5 fach Impfung. Wenn nicht noch später. Die Ärztin selber impft nicht vor dem 6. Monat bzw. empfiehlt es nicht, ausser jemand möchte das unbedingt. Sie leuchtet das Umfeld des einzelnen Kindes aus und dann entscheidet sie zusammen mit den Eltern was geimpft werden soll. Geht das Kind in die Krippe, hat es Geschwisterkinder etc. Sie sagte auch, wenn möglich, das Kind nicht zu früh in die Krippe geben. Die kinder dort sind ständig krank. Unsere Maus wird wohl nicht hingehen, da mein Mann selbständig und viel zuhause ist. Wir wechseln uns ab mit der Betreuung. Ab 3 wird sie dann in den Kiga gehen.


desire

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Antwort auf Beitrag von Bibi_33

hey schön...das hört sich absolut gut an! Wie läufts mit dem Stillen?


Bibi_33

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Antwort auf Beitrag von desire

mit dem Stillen läufts mal so mal so. Ich lege sie jetzt öfter an, aber irgendwann wird sie unzufrieden und will nicht mehr an die brust, so nach ca. 15 minuten, dann brüllt sie solange bis die flasche auftaucht und sie sie leer hat. hab versucht abzupumpen und komme so auf ca. 60 ml in 45 minuten. das finde ich schon arg wenig. mit der pre milch dazu ist sie aber super ruhig. wenn ich sie stille und/oder clusterfeeding mache ist sie anfangs zufrieden und nach ner zeit brüllt sie dann und zeigt, dass sie hunger hat, die brust weiter zu geben beruhigt sie dann nicht. lg


Princess01

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Antwort auf Beitrag von Bibi_33

Mir wäre das zu unsicher mit 6 Monaten erst impfen. Unsere wird nach Impfplan geimpft und das mit dem KIGA ist auch Quatsch, weil sich das Problem nur verlagert. Dann sind sie eben nicht mit 1 oder 2 Jahren erstmal nur krank sondern mit 3... Zumal man ja auch Kontakt zu anderen Kindern hat...


Bibi_33

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Antwort auf Beitrag von Princess01

jeder soll es machen wir er es für richtig hält. klar sind 3 jährige auch krank, aber das immunsystem eines 1 jährigen kindes ist nunmal anders als das eines 3 und 4 jährigen.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Bibi_33

Ich finde nicht, dass es quatsch ist, das Kind erst später in den Kindergarten zu bringen. Viele Kinder sind nämlich wirklich dauerkrank. Ich selber habe Jahrelang im Kiga gearbeitet und war auch von Oktober bis März durchgehend erkältet. Seit ich nicht mehr im Kiga arbeite bin ich sehr selten krank. Ich finde die Entscheidung die Kleine frühstens mit 6 Monaten zu impfen auch absolut in Ordnung. Mir selber sind meine Impfungen auch wichtig, lass mich immer noch alle 10 Jahre impfen. Meine Kleine werde ich aber auch frühstens mit einem halben Jahr impfen und dann auch nur gegen die wichtigsten Impfungen.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Bibi_33

Wir haben die erste Impfung (5fach) erst knapp vorm ersten Geburtstag geben lassen, dieses Jahr die erste MMR (er wird 5). Mein Sohn war ab dem 17. Monat in der Kita, war im ersten Winter für seine Verhältnisse häufig krank. Diesen Winter außer Schnupfen gar nicht. Ich denke, wenn man sein Kind erst mit 3 in die Kiga gibt, verschiebt man das Problem nur. Ich finde, das sollte nicht der Grund sein, seinem Kind das regelmäßige und frühere Zusammensein mit anderen Kinder zu verwehren. Ich musste wieder arbeiten gehen, also gab es für uns keine andere Alternative und wir haben es keinen einzigen Tag bereut.


huehnchen69

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Antwort auf Beitrag von Bibi_33

...du eine Ärztin hast, bei der du dich mit deinen Bedenken und Fragen gut aufgehoben fühlst. Das habe ich teilweise schon ganz anders gehört, gerade beim Thema Impfen. Liebe Grüße, Sabine


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Bibi_33

Hey also meine Ärztin behandelt Homöopathisch und Imfpt so oder so erst frühestens bei der U6.. Mein Kleiner 4 Monate wird nicht geimpft, und wenn dann frühestens mt 3 Jahren. Aber wohl eher nicht.. Ich selber bin auch nicht geimpft...


sonnenschein03

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Antwort auf Beitrag von Bibi_33

das mit der Kindergrippe stimmt nicht ganz. Mein Sohn ist mit 3 in den Kindergarten gekommen und war dann quasi über ein Jahr lang dauerkrank. Meine Tochter muß mit einem Jahr in die Kindergrippe, da wir es sonst finanziell nicht gewuppt kriegen. Aber schön, wenn jemand nicht drauf angewiesen ist. lg


Baby2411

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Antwort auf Beitrag von Bibi_33

Kann ich auch nur bestätigen. Habe beide Erfahrungen gemacht. Das Problem mit dem "erkältet bzw krank sein" verlagert sich nur. Außerdem ist diese Entscheidung vielen Eltern gar nicht freigestellt. Eine Alternative zur Krippe o. ä. haben sie gar nicht. Zum Thema impfen habe ich ja meine Meinung schon geäußert. Sehe es als keinen Vorteil erst später zu impfen. Denn bis dann alle Impfungen abgeschlossen sind, kommen sie in ein Alter, wo Infekte etc. immer häufiger werden. Impfungen müssen öfter verschoben werden und es kommt häufiger zu Lokalreaktionen oder Fieber. Oder manche Impfungen sollten bis zum "Laufalter" abgeschlossen sein (z. B. Tetanus), wenn man erst später impft reicht das in den meisten Fällen nicht bis alle Auffrischungen erledigt sind. Und deine Ärztin hat dir sicher auch gesagt, dass aber gerade in den ersten Monaten das Risiko für Keuchhusten besonder hoch ist? Wie gesagt, ich sehe darin keinen Vorteil.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Baby2411

Ich will jetzt keine Impfdiskussionen führen. Ich habe deine Beiträge gelesen und kann dir in manchen Punkten zustimmen, in vielen Punkten nicht. Bloß mal noch ein paar Ergänzungen: Das Risiko in den ersten Monaten an Keuchhusten zu erkranken, ist nicht höher, sondern es ist riskanter für ein kleines Baby zu erkranken als für ein größeres Kind. (Das Risiko einer Erkrankung kann gar nicht höher sein, denn es sind doch fast alle Menschen gegen Keuchhusten geimpft, um das mal ein wenig zynisch zu sagen.) Ich finde, jeder soll und muss sich eine eigene Meinung zum Thema Impfen bilden. Wenn man sich aber die Mitglieder der STIKO anschaut bzw. deren Lebensläufe, dann weiß man sehr schnell, dass sie zu großen Teilen gute Kontakte zur Pharmaindustrie haben. Wer sich und seine Kinder komplett durchimpfen lassen will, der soll das tun. Aber auf der anderen Seite möchte ich nicht als Rabenmutter abgestempelt werden, wenn ich für mein Kind bzw. mich ein anderes Impfschema verfolge. Das bedeutet nicht, dass meine Kinder gar nicht geimpft werden. Dafür gibt es absolut keinen Grund. Es ist auch nicht so, dass Impfkritiker gleich Impfgegner sind und dass wir einfach wegen der Vermeidung von Schmerzen das Impfen ablehnen. Im Gegenteil, die meisten impfkritischen Eltern machen sich besonders viele Gedanken und versuchen, sich Infos aus mehreren Quellen zu beschaffen. Ich habe manchmal das Gefühl, dass gerade die Eltern, die für jegliche mögliche Impfung sind, sich weniger Gedanken um eventuelle Folgen machen, sondern als einziges Argument die Verhinderung vermeintlich schlimmer und gefährlicher Krankheiten anführen. So lange mir niemand absolut wasserdicht versichert, dass Impfungen speziell hinsichtlich späterer Folgen ganz und gar sicher sind, werde ich kritisch bleiben und nicht alles akzeptieren, was die STIKO vorschlägt.


supererol

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Ich schließe mich deiner Meinung an.unser kleiner wird auch ( wenn überhaupt) erst später geimpft.Unser Kinderarzt ist da auch nicht von überzeugt und eher ein Impfgegner.Er impft natürlich wenn man es unbedingt will .Aber jeder muß das mit sich selbst ausmachen.


Baby2411

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Antwort auf Beitrag von supererol

Sorry, da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt, dass Risiko, dass Keuchhusten gefährlich verläuft ist in den ersten 6 Monaten am höchsten. Atemstillstand, etc. sind da am häufigsten. "(Das Risiko einer Erkrankung kann gar nicht höher sein, denn es sind doch fast alle Menschen gegen Keuchhusten geimpft, um das mal ein wenig zynisch zu sagen.)" Eben gerade nicht! Keuchhusten muss aufgefrischt werden und genau das tun die wenigsten! Und dann gibt es ja immer noch die Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen ;-) Ich weise den Vorwurf von mir persönlich zurück, ich würde mich nicht informieren. Ich fühle mich sogar sehr gut informiert und gerade deshalb scheinen mir die Argumente von Impfgegen oder -kritikern nicht zu Ende gedacht. " Im Gegenteil, die meisten impfkritischen Eltern machen sich besonders viele Gedanken und versuchen, sich Infos aus mehreren Quellen zu beschaffen." Ja, das Problem ist für aber, dass diese Eltern - wie es das Wort eben sagt - bereits kritisch dem Thema Impfen gegenüberstehen. Sie sind für mich für die Argumente der Impfgegner "anfälliger". Und daraus ergibt sich dann so ein Mittelding. "... sondern als einziges Argument die Verhinderung vermeintlich schlimmer und gefährlicher Krankheiten anführen." Ja, das ist ja eben Sinn der Impfungen! Dass Impfungen Nebenwirkungen haben können, das ist klar. Aber das ist ja bei jedem Medikament so. Aber auch die Krankheiten haben "Nebenwirkungen", geschweigedenn derer die dann bei einer Medikamenteneinnahme auftreten, sowie die Folgeschäden die bleiben können sind erheblich. Nun kommt das Argument, dass diese Krankheiten ja nicht so oft bis fast gar nicht mehr (bei uns) auftreten, Ja Impfkomplikationen sind aber genauso selten. Kommt es dann zu einem geshundheitlich nicht erklärbarem Vorfall wird es auf die Impfung geschoben, ohne dass dies "bewiesen" ist. Davon abgesehen: "Der größte Feind der Impfung ist deren Erfolg!" Und ich sehe es auch aus Sicht der Allgemeinheit. Zum Thema STIKO muss man sich auch mal ein wenig damit auseinandersetzen: wer wenn nicht Personen dieser Berufsgruppen sollte Mitglied der Stiko sein? Wer wenn nicht Mitglieder der Stiko sollten Studien für die Impfstoffe (die ja logischerweise von einem Pharmaunternehmen sein müssen) durchführen? Sie müssen sich doch damit auseinandersetzen, damit sie eine Empfehlung abgeben können. Wer könnte sonst als "neutral" gelten? Ich weiß, genau das wird der STIKO vorgeworfen, aber das kann man eben auch von anderer Seite betrachten. Sicherlich gibt es hier und da Verbesserungspotenzial beim Thema Unabhängigkeit (z. B. Finanzierung der Studien durch den Staat nicht die Pharmaindustrie) und Meldewesen. (sorry kann gerade nicht bei allem ausholen, habe gerade keine Zeit)


Bibi_33

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Antwort auf Beitrag von Baby2411

vielleicht schreiben wir alle nach 3 jahren nochmal zu dem thema und sehen dann wie es unseren kindern geht.